Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 11 (1.6.1936)
- Date
- 1936-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ri. 11 Seite 3 Gemeindeblatt der Israelitischen Reli gionS gemein de Dresden Jüdischer Kulturbund Dresden ....u„. Photo: Kaston „Meine Schwester und ich" Regie: Hans Buxbaum ' > 1. Akt Bühnenbild: Alfred Müller L Cohn, C.H. Jaflfcj / Einmaliges Gastspiel des Hamburger Kulturbundtheaters in der Originalbesetzung Meine Sdiwester und idi Musikalisches Lustspiel in 4 Bildern von Verneuil und Benatzky Sonntag, den 7. Juni 1936, 20' .2 Uhr Trianon (Volkswohl), Ostra-Allee Die Aufführung „Liebelei“ von Schnitzler, ist auf den Herbst verschoben. Eintrittspreise RM 3.50, 2.50, 1.75 und 1.25 t Mitgliedsausweise mitbringen! Oie Mitgliedschaft kann für den Rest der Spielzeit zum ermäßigten Preise von RM —.50 erworben werden. (Lichtbild!). Vorverkauf: r Zeughausstraße 1,1., 9—12, 16—18 Uhr, Telefon 18 4 18. Konzeri im Kulturbund Oer Jüdische Kulturbund vermittelte uns am Sonntag, den 10. Mai in einem Eynagogenkonzert die höchst erfreuliche Bekanntschaft mit dem.' Leipziger Collegium Musicum. Wir freuen uns, darin ein Streichorchester von wirklich künstlerischer Schulung kennen zu lernen, das aus 20 Mitwirkenden, zum größeren Teil fortgeschrittenen Musikliebhabern, aber auch einigen vortrefflichen Berufskünsilern, besteht. Oer Dirigent, Herr Barnet-Licht, ist seit Jahrzehnten als Musik-Dolksbildner geschützt. Oie Licht'schen Chöre hatten weit über Sachsen hinaus durch ihre Aufführung Händelscher Werke (Herakles, Akis und Galathea, Saul ü. a.) einen Namen. Nun hat Herr Licht seine reichen Erfahrungen auch auf dem Gebiete des Kammer-Orchesterspiels dieser Leipziger Gründung »Collegium Musicum* zugutekommen lassen, und man fühlte die Hingebung, mit der Leiter und Spieler sich diesen ernsten Werken der älteren, klassischen Orchester-Literatur widmen. Oer Abend wurde eröffnet mit einem Concerto großo ß-moll von Gg. Friedrich Händel, dessen großer Atem in dem Largo-Gahe, wie in dem Musette Larghetto sehr edel zum Ausdruck kam. In den Allegro-Sclhen e> freute man sich der rhythmischen Prägnanz und echten Bewegung. Neben dem Streich-Orchester, das der Leitung Barnet-Lichts auch in dynamischer Hinsicht voll gerecht wurde, traten die Solo-Instrumente künstlerisch einwandfrei hervor, so das Cembalo (am Klavier zurückhaltend gespielt von Aenne Hofmann) und die führende erste Geige von Miriam Zunser meisterlich beherrscht, die als Schülerin von Jan Oahmen (Dresden), später von Prof. Flesch und Adolf Busch, eine der besonderen Hoffnungen auf geigerischem Gebiete ist. Als eine Feier des 25. Todestages Gustav Mahlers (gest. 18. Mai 1911) trug Susanne Loewensiein (Berlin) tiefgefühlte Gesänge von ihm vor. Mahlers Kindertotenlieder (auf Texte von Friedrich Nückert) sind einmalig in ihrer tiefen Schmerzenskraft, Günstige Gelegenheitskäufe gebrauchter 8c!l 5611)MS8chlN61, Sal'y Mayer, Lüttichau<tr. I Ruf 12015 BIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIMI Relcbball. Auswahl Io Koflcrmiscbinen wie Erlka.Mercedcs, Remlagton.Torpeco Unterwood uiw.u.w NllllllllltllllllllllllHIHII I t