Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1936-05-15 · 10 (15.5.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
12 (1936)
Issue
10 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/4892693-5739433-5770178--2455-4894998
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 6 ©emefmbeHatt der Israelitisch«» Rtltfto«f8te»H Nr 10 der Musik gelehrt, alle Instrumente, Gesang, Theorie, Komposition, Snsemble-Epiel, Kammermusik, eine Opern-, Operetten- und Orchester-Schule ist in Aussicht genommen. Musikgeschichte, Ehorflngen, offene Singstunde, kurz alles, was zu den Lehrfächern einer neuzeitlichen Musikschule gehört. Oer Musikschule ist auch ein Beth- Hachasanim angegliedert, eine Schule für Dorbeter km Hauptamt, die hier neben einer gründlichen vielseitigen musikalischen Ausbildung auch die spezielle als Ehasan im kantoralen Stil. Shasanuth, Hebräisch, Sprachunterricht usw. finden werben. Das Bedürfnis nach einer jüdischen Musikschule ist sehr groß, ein Beth-Hachasanlm gibt es in der ganzen Welt nicht, man darf also hoffen, daß dieses jüdische Unternehmen, dem ein ausgewählter Stab von Lehrern sich zur Verfügung gestellt hat, bald den Platz einnehmen wird, der ihm im kulturellen Aufbau der Juden in Deutschland zukommt. Or. Oskar Guttmann, Berlin, Amtliche Bekanntmachungen Zeittafel Gemeindeamt, Ieughauskttaße 2, Telephon 14051 und 17887, geöffnet für den allgemeinen verkehr: werktäglich von 8 — 12 Uhr. Sprechzeit de; Syndikus u. B&roteiter vr. Saalheimer, 11 — 13Uhr ibefchästsführender Vorsteher: Herr Max Lefjer. persönliche Rücksprachen mit den Vorstandsmitgliedern vermittelt da; Gemeindeamt. Sprechzeiten der Herren Rabbiner. vie Herren Rabbiner find in sämtlichen seelsorgerischen, besonders auch persönlich-religiösen Angelegen» heiten wochentäglich zu folgenden Seiten zu sprechen: Rabbiner Professor vr.Winter, neue Rdresse: Sedanftraße 24, Trdg. Telephon 47355, von 11-12 Uhr. Rabbiner vr. Wolf, Seughausstratze 1,2., Telephon 14051 und 17887 Montag, Mittwoch und Freitag von 10— *,«12 Uhr. Der Demeindedajan, Herr Rabbiner horowitz, Große Swingerstraße 6, täglich 9-12 Uhr. Wohlfahrtsstelle: Sprechstunden Montag und Freitag von 9-ftll Uhr. Mittwoch von 2-J&5 Uhr. Kleiderkammer: Ausgabe zur Seit nur auf schriftliche» Gesuch und erfolgte Bewilligung. Wirtschaftshilfe: a) Allgemeine Beratung und Auswanderung. Montag und Freitag von 9 — i£ll Uhr, Mittwoch von 2-^5 Uhr. b) Beratung für Berufsumschichtung: Montag von 18 — 19 Uhr, Mittwoch von 11 — I Uhr. Darlehenskasse: Montag und Freitag von 9r/,11 Uhr, Mittwoch von 2—1/,5 Uhr. Mittelstandsküche: Essenausgabe täglich außer Sonntag von 12-131/, Uhr, Ausgabe der Speisemarken Montag, Mittwoch und F eitag von 12 — 12 Uhr in der wohlfahrtsstelle. wer den Preis von RM 0.45 bezahlt, braucht keine Speisemarken. vie Rüche befindet fich Seughausstraße 1, Trüg. Bihliochek: Ausleihe: Sonntag von 11 — 12M» Uhr, Mittwoch und Sonnabend von 20 — 22 Uhr (Kostenlos). Lesezimmer: Geöffnet Mittwoch und Sonnabend von 20— 22 Uhr (Kostenlos). Hauswirtfchafttiche Beratung: Dienstag von 19 — 20 Uhr, Mittwoch von >/, 10 — 11 Uhr. Kulturbund: 9 — 12 Uhr, 15—18 Uhr. (Seughausftr. 1) Tel. 18418. Grabsteine Auf dem Friedhof Trinitatisstraße befinden sich eine Anzahl von Grabsteinen, die nicht mehr standsicher sind, so daß sie umzusiürzen drohen. Unter Hinweis auf tz 7 Absatz 2 der Fn'edhofsordnung vom 22. Dezember 1932, wonach die Nutzungsberechtigten einer Grabsielle zum Ersah aller Schäden verpflichtet sind, die aus mangelhafter Instandhaltung der Grabsteine entstehen, ergeht an diese die Aufforderung, die Standsicherheit der Denksteine einer Nachprüfung zu uitterziehen und die erforderlichen Maßnahmen schnellstens in die Wege zu leiten. Soweit dieser Aufforderung nicht enffprochen wird, müssen die nicht standfesten Grabsteine durch dis Friedhofsverwaltung umgelegt werden. Dresden, im Mai 1936. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Dresden Max Leffer Erich Echaplra Sebetzeiten für Schowuavs 5696/1936 a) Synagoge Dienstag, den 26. Mai: Beginn des Schowuausfestes 850 Uhr Mittwoch, den 27. Mai: 1. Tag Schowuaus: morgens 9 Uhr predigt: Rabb. Or. Wolf io80 Uhr 7 Uhr Donnerstag, den 28. Mai: 2. Tag Schowuaus: 9 Uhr predigt und Seelenfeier: Rabbiner Prof. Or. Winter io80 Uhr b) Gemetndegottesdienst nach altem Ritus — Adaß Iefchurun Dienstag, den 26. Mat: Beginn des Schowuausfestes: Mincha 8*° Uhr Maariw 9 Uhr Mittwoch, den 27. Mai: 1. Tag Schowuaus: Schacharis 850 Uhr Mincha 8 Uhr Maariw 9 Uhr Donnerstag, den 28. Mai« 2. Tag Schowuaus: Schacharis mit Seelenfeier 880 Uhr Mincha 8°® Uhr Maariw 906 Uhr Neuanschaffungen der Gemeindebibliothek A 238 Maybaum, Ignaz, parietbeftettes Iudentum. Berlin 35. L 121 Müller, S. Oer Weg in die jüdische Neuzeit. Iüdifche Geschichte von Moses Mendelssohn bis zur Gegenwart in Lharakierbildern. Ludwigshafen a. Nh. 1936. E 122 Prinz, Ioachim. Oie Reiche Israel und Iuba. Geschichten der Bibel. Berlin 1936. H 220 Frank, Rudolf. Ahnen und Snkel. Roman in Erzählungen. Berlin 1936. H 221 Morgenstern, Soma. Oer Sohn des verlorenen Sohnes, Roman. Berlin 1935. K 34 Kern, Hans. Wie wirb regiert? pollttsches Lexikon aller aller Länder der Erde. Leipzig 1935. K 32 Philo-Lexikon. Handbuch des jüdischen Wissens. Neudruck. Berlin 1935. M 152 Wtschnther, Mark. Oie Iuben in der Wett. Gegenwart und Geschichte des Iudentums ln allen Länbem. Berlin 1935. M 153 Oie Iuben in Deutschland. Herausgegeben vom Institut zum Studium der Iudenfrage. München 1935. N 50 Zeitschrift für die Geschichte der Iuben in Deutschland. Iahrgang 6, Heft 1, 2, 3. Berlin 1935. Q 34 Iüb.-theologisch. Seminar Franckelscher Stiftung Iahresbericht für 1935. Breslau. R 32 Bilder aus Sachsen. Meißen. Oer Kampf gegen die Not des Winters ist abgeschlossen. Die Aufgaben der Hilfe — die Unterstützung für die Notleidenden, die Sorge für die Alten und Kranken — und die Pflichten des Aufbaus — die Sorge für das Schulwerk, die Berufsausbildung, die Auswanderung, die Gründung neuer Existenzen, treten wieder mit ihrem vollen Anspruch an uns heran, damit der zwiefache Sinn der Worte Hilfe und Aufbau erfüllt wird. Die Mittel für dieses Werk werden aufgebracht durch die Blaue Beitragskarte. Der Erwerb der Blauen Beitragskarte ist der Ausdruck der Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft Empfangen Sie, bitte, freundlich unsere Mitarbeiter, die sich zur Werbung für die Blaue Beitragskarte zur Verfügung gestellt haben! Das neue Beitragsjahr beginnt mit dem Monat Mai (Marken zu 0.25 bis 5.— RM). Jeder opfere nach seiner Kraft.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.