Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1936-04-15 · 8 (15.4.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
12 (1936)
Issue
8 (15.4.1936)
Date
1936-04-15
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/4892693-5739433-5770174--2436-4894981
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. S Sette 5 i . ©emetnbtblo tt der Israelitischen lkieligionsgemeinde Dresden Jüdischer Kulturbund Dresden ..II..! Jüdischer Kulturbund Dresden! \ c 8. Abonnement-Abend | Sonnabend, den 25. April 1936 abends Ö^Uhr | | im Trianon (Volkswohl), Ostra-Allee, 1 | Haltestellen der Linien 2, 6 und 10 | \ Ensemblegdstspiel § | des Hamburger Kulturbundtheaters in 1 | der Originalbesetz, mit Max Ehrlich I //Spiel im Schloß" j | Lustspiel von Franz Molnar | i 3lur Mitgliedsausweis und Eintrittskarte zusammen berechtigen | - zum Eintritt. Es findet strenge Konttolle der Mitgliedsausweise statt, I | Die Mitgliedschaft kann für den Rest der Spielzeit zum ermäßigten - | Preise von NM 1.— erworben werben. (Lichtbild mitbringen). - j pretegrupce Ct.JKBt 4.-, 3.50, 2.S0, l.so. | I Unfeie Abonnenten erhalten Plätze in den Preisgattungen zu I - NM 4. -, 3.50 und 2.50. Da die entsprechenden Abonnementpiähe - - mit NM 2.-, 1,50 und 1.— bezahlt worben sind, für dieses Theater- - | gastspiel jedoch unaewöhnlich erhitzte Unkosten entstehen, macht sich - I eine kleine Nachzahlung erforderlich. Dir bitten unsere Abonnenten, - | die für den 8 Abonnement-Abend gülttqen Eintrittskarten gegen - - Vorlage des Abonnementscheines und Zuzahlung von NM i.-, | | —.75 und - .50 im kkulturbunbbüro in Empfang nehmen zu «ollen. - | Vorverkauf: Zeughausstr. 1.1. y -12 Uhr,- 18-18 Uhr. Tel. 18418. j riiiiiiiiiimiiiiiiitiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiifiMiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiimiiiiiiniiiiiiiiiiiiT Spiel im Schloß! Dieses reizende Lusipiel des ungarisch-jüdischen SühnendichterS Franz Molnar kommt in der Originalbefehung des Hamburger Kulturbundtheaters zur Aufführung. Als Gast wirkt Max Ehrlich, bekannt durch seine Tätigkeit an ersten Serliner Sühnen, mit. Oie Aufführung dieses heiteren Spiels, so recht geeignet, die Sorgen des Alltags vergessen zu machen, hat bei der Hamburger Premiere und bei einer Wiederholung in Sreslau ungewöhnlichen Seifall gefunden. Zn Dresden, wo die Mitglieder des Kulturbundes lange keine Theateraufführung hatten, wird dem Gastspiel ebenfalls bereits größte Seachtung entgegengebracht, die sich in zahlreichen Karten-Sorbesiellungen äußert. Es empfiehlt sich baldige Sesiellung. Vorverkauf siehe Inserat. NS. Oie Aufführung beginnt ausnahmsweise 8" Uhr. in. Bunter Abend der Jüdischen Winterhilfe, Dresden Wie begrüßenswert die Einrichtung dieser Abende war, erwies sich auch bei dem III. Abend durch den außerordentlichen Andrang der Setreuten unserer Winterhilfe und sonstiger Gemeindemitglieder, die den Semeindesaal überfüllten. Der wirklich bunt zusammengestellte Abend war nur durch Darbietungen in Dresden lebender Künstler ausgefüllt. Oie 75jährige Rosa Eatsch, aus der trefflichen Schulung Professor Adrian Rappoldi's, erfreute durch ihren gesunden klaren Diolinton und eine musikalische, natürliche Wiedergabe der anspruchsvollen Werke von Äach, Vieuxtemps und Wieniawski. Wenn ihr zu ersteren auch die geistige Erfassung noch nicht gegeben ist, so läßt doch die Sicherheit an virtuoser Wiedergabe etwa der Polonaise des jüdisch-polnischen Komponisten Wieniawski eine sehr gute Zukunft erwarten. Der Pianist Walter Goldmann führte die Äegleitungen diesmal besonders klanglich abgetönt aus,, was auch auf die Erneuerung des Älüthner-Flügels zurülkzuführen war, auch die Äegleitung der Sängerin gab ihm Gelegenheit zur Entfaltung pianisiischer Virtuosität - wie in Schuberts »Rastloser Liebe" und Hugo Wolfs »Er ist's!" 7- und rhythmischer Sicherheit. Ellen Sergmann hatte sich ernste Gesänge von Franz Schubert zum Vorttag ausgewählt, die ihrer schwerblütigen Art besonders angemessen sind. Auch Hugo Wolfs tiefe Komposition »Über Nacht" wußte sie mit innerster Anteilnahme zu gestalten. Einen freudigeren, helleren Ton schlugen dann Lieder von Max Reger und Hugo Wolf an. Nach diesem künstlerischen Teil überraschten uns »Zauberkunststückchen" von »Alipoly" (Frl. Alice Pohly), die sich als geschickte magische Artistin im Herrenfrack entpuppte. So wußte sie, durchaus nicht dilletantisch, das berühmte Palmieren (Hervorzaubern) von Eiern, Talern, Äällen auszuführen, sowie die Farbenwandlungen bei Tüchern und Federbüschen, Seil-Tricks, scheinbare Zahlentelepathie, Verschwindenlaffen von brennenden Zigaretten in Taschentüchern u. a. mit famosem Gelingen zu zeigen. Zur erheiternden Unterhaltung der Anwesenden trugen nicht wenig ihre charmanten Sinführungsworte bei. Ä. Jüdische Schule Sprechstunden des Schulleiters, Herrn Direktor Schäler bis auf weiteres: Montag Nachmittag von 3-5 Uhr Mittwoch » » 3 - 5 » Zur Beachtung! Es besteht Veranlassung, erneut und nachdrücklichst darauf hinzuweisen, daß die Lehrkräfte der Schule nur in den Pausen zu sprechen sind und jegliche Störung des Unterrichts zu vermeiden ist. Bitte! ,, Wer spendet für die Jüdische Schule einen Diwan? Gest. Mitteilungen erbeten an die Schulleitung, Zeughaussir.l, l. Telefon: 18418. Das Qüalitätshaus für feines Schuhwerk LTESTES SCHUH HAUS DRESDENS

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.