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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1935-02-01 · 3 (1.2.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
11 (1935)
Issue
3 (1.2.1935)
Date
1935-02-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. Z ' Amtliche Bekanntmachungen Zeittafel Gemeindeamt, Zeughausstrahe Z, Telephon 14051 und 17887, geöffnet für den allgemeinen Verkehr: werktäglich von 8-1 Uhr. Sprechzeit der Syndikus vr. Manfred Saalheimer, von 11 — 1 Uhr. Geschästsführender Vorsteher: Herr Max Le ff er (z. 3t.. verreist; Vertreter: Herren vr. Walter Grün, und Hermann Schocken), persönliche Rücksprachen mit den Vorstandsmitgliedern vermittelt das Gemeindeamt. Bibliothek: klusleihe: Sonntags von 11 — 12V* Uhr, Mittwochs I und Sonnabends von 20 — 22 Uhr (Kostenlos). | Lesezimmer: Geöffnet Mittwochs und Sonnabends von 20— I 22 Uhr (Kostenlos). | Jüdische Künstlerhilse: (Kulturveranstaltungen) Montags bis Donnerstags von 10 —12 und 3-6 Uhr, Freitags von 10-3 Uhr. Bekanntmachung über eine Ersatzwahl zum Gemeinderat Herr Or. Leo Langermann hat infolge Wegzugs sein Mandat niedergelegt. An seiner Stelle wurde in der Sitzung des Gemeinderates vom 16. Januar 1935 einstimmig Herr Moses Hausmann gewählt. Oie Volksvrreinigung für jüdische Interessen und Jüdische Mittelpartei haben dieser Wahl zugesiimmt. Herr Hausmann hat die Wahl angenommen. Gem. Punkt II des Schiedsspruches der Beichsvertretung der deutschen Juden vom 3. 4. 1934 ist Herr Moses Hausmann sohin Mitglied des Gemeinderates für die Zeit bis zum 31. 12. 1935. Dresden, den 23. Januar 1935. Der Vorstand der Israelitischen Beligionsgemeinde zu Dresden. ■ Max Lesser. Stiftungsfest der Israelitischen Beerdigungs-Brüderschaft und der Israelitt'schen Krankenverpflegungsgesellschast 7. Adar Sonntag, den 10. Februar 1935, 7.30 Ahr, Morgengebet in der Synagoge, daran anschließend Bundgang auf dem Friedhof Trinitati'sstraße 3. - 5.30 Llhr Abendgebet in der Synagoge mit Dortrag des Herrn Rabbiner Or. Wolf Um allgemeine ^ihlreiche Beteiligung bitten: der Vorstand der Beerdigungsbrüderschaft und der Krankenverpflegungsgesellschaft, der Gemeindevorstand, das Babbinat und der Synagogenausschuß. GteuervorauSzahlungen 1935 In den letzten Jahren wurden infolge der verspäteten Beschlußfassung über den Haushaltplan die Vorauszahlungen auf die Gemeindesteuer erst Mitte des Jahres erhoben, sodaß die Abschlußzahlung im Herbst des Jahres in zu kurzem Abstand darauf erfolgte. Nachdem für das laufende Jahr der Haushaltplan bereits verabschiedet ist, sollen daher die Vorauszahlungen gleichmäßig verteilt ausgeschrieben werden und zwar für den 20. Februar und 20. Juli 1935, während die Abschlußzahlung voraussichtlich im Oftober fällig sein wird. Auf diese Weise sind die Zahlungen für die Steuerpflichtigen besser verteilt, zugleich kommt aber auch die Gemeinde rechtzeittg in den Besitz der Steuermittel, mit denen sie ja ihre Ausgaben decken muß. Im Gegensatz zu den Voraus^ihlungen für das Finanzamt, das mtt vier Vorauszahlungen 100 X der vorjährigen Einkommensieuer anfordert, erhebt unsere Gemeinde nur 80 % der vorjährigen Gemeindesteuer. Diese Erhebung beruht auf gesetzlichen Bestimmungen. Es können daher Einwände, daß das Einkommen im laufenden Jahre rückgängig sei, grundsätzlich nicht von der Pflicht zur Vorauszahlung befreien, sondern die Abrechnung und Ausgleichung kann erst bei Vorliegen des Beichs-Einkommensieuerbescheides für 1934 erfolgen. H Oie Vorauszahlungen der Gemeindesteuer werden in zwei Baten eingefordert mit je 40 % der für 1934 rechtskräftig veranlagten Gemeindesteuer. Eine Einforderung der Vorauszahlungsraten in noch mehr Baten als zwei empfiehlt sich nicht, einmal zuf Ersparung unproduktiver Verwaltungskosien, andererseits auch, da bei der Gemeindesteuer, die 20 X der Beichseinkommensteuer beträgt, die Beträge erheblich geringer sind als die vom Finanzamt geforderten. Wir bitten die Gemeinbemitglieder ebenso herzlich wie dringend, die ausgeschriebenen Vorauszahlungen, zu denen die Bescheide Anfang Februar zugehen werden, pünktlich bis zum 20. Februar spätestens abzuführen, da die Finanzwirtschaft der Gemeinde, auf den Eingang dieser Beträge abgestellt ist, und hoffen, daß ein Mahnverfahren'für diese Vorauszahlungen, das in derselben Weise wie bei der Abschlußzahlung der Steuer zulässig ist, nicht erst benötigt werden wird. Neuerwerbungen der Gemeindebibliothek H 175 Buber, Martin, vie Lhassidischen Bücher. Berlin. 5 116 Derselbe und Rosenzweig, Franz. Die Tröstung Israels. Berlin 1933. U 31 wil le und weg des deutschen Judentums. Berlin 1935. U 32 Rriegsbriefe gefallener deutscher Juden. Berlin 1935. U 34 Schoep;, Joachim, wir deutschen Juden. Berlin 1934. kl 220 Derselbe. Jüdischer Glaube in dieser 3eit. Berlin 1934. ft 180 B/eer-Hofmann, Richard. Jakobs Traum. Lin Vorspiel. Berlin 1925. ft 181 vrod, Max. Rtznbeni. Lin Renaissance-Roman. 3ürich 1930. 1) 182 Fleg, Ldmnnd. Mose;. München. H 184 Bialik, Lhaim Nachmann. Rusgewählte Gedichte. Deutsche Übertragung von Lrnst Müller. Wien und Leipzig 1922. ft 186 Mann, Thomas. Die Geschichten Jakobs. Berlin 1933. L 35 Müller, 5. von jüdischen Bräuchen und jüdischem Gottesdienst. 2. Ruflage. Frankfurt a./M. 1934. ^^/'er zum ^durmi^e^i <t^reude bereiten iOi/7. der ,ic/ien7e ci/ie/i -Lc/>e/i'im etfe/- und^fflein&er7> Ocm (? /?/ c^öruizer -Lc6e/hi/niHed^2)e/idaiejedötde zu /.JO 70.— 7J.— t/idinJeder^etOün^c/iien ^^reideufe das QüUuhdeJxiM-ltabaceitdcesdeHs! Täglich nachmittags und abends das große Programm Nachmittags Eintritt frei / Kein Oedecku. WeinzwangI WaisenhausstraBe / Telefon 22944

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