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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1934-06-01 · 6 (6.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
10 (1934)
Issue
6 (6.1934)
Date
1934-06-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 6 Seite 7 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden SEIPENHAUS IACOBY HACHE. Das Haus der zufriedenen Kunden inh.: Ludwig siebei Dresden-A., Altmarkt 6 Seide *, Wolle, * Samt Denkt an die Kleiderkammer. Auch für die Sommermonate braucht die Kleiderkammer dringend Zuwendungen. (Sä wird herzlich gebeten, jedes entbehrliche guterhaltene Kleidungs- oder Wäschestück der Kleiderkammer zu überlassen. Wintersachen, die jetzt beim Räumen der Schränke ausgeschieben werden,'sind ebenso willkommen. Auch an alle Geschäftsleute ergeht die Bitte, Warenbestände, die unmodern und unverkäuflich, jedoch noch brauchbarsind, derKleiderkammer zur Verfügung zu stellen. Auf schriftliche oder fernmündliche (77837 und 74087) Mitteilung werben die Sachen durch Angehörige der.Zugendbünde, welche mit Ausweisen unserer Wohlfahrtsstelle versthen sind, bereitwilligst abgeholt. __ / Betr. Vereinsnachrichten im Gemeindeblatt Einen allzu breiten Raum nehmen die Berichte über die Dereinsveransialtungen ein. Die Redaktion des Genvindeblaftes behält sich zwar vor, die eingesandten Berichte nach Bedarf zu kürzen, allein auch das ist ein unerwünschter Zustand, insosem als die Vereine ja immer gerne ihre vollständigen Berichte gedruckt lesen und sich vielfach mit Kürzungen nicht einverstanden erklären wollen. Der Gemeindevorstand steht auf dem Standpunkt, daß das Gemeindeblatt in erster Linie dazu da ist, die Veranstaltungen von Vereinen anzukündigen, auf sie hinzuweisen, (was ja mit wenigen Zeilen geschehen kann), nicht aber post festum ausführliche Artikel zu bringen, die in der Mehrzahl der Fälle doch nur einen beschränkten Personenkreis interessieren können. Andere Gemeinden, wo die Dinge offenbar ähnlich liegen, sind deshalb dazu übergegangen, für jede zweigespaltene Zeile der Vereins- Mitteilungen eine Gebühr von RM. -.20 zu erheben. Wir werden den Vereinen auch künftig für ihre Ankündigungen bezw. Berichte 70 Zeilen kostenlos zur Verfügung stellen. Oie überschießenbe Zeilenzahl wird jedoch ab 7. Juli 7034 mit RM. - ,20 pro Zeile berechnet werden. Dresden, den 7. Juni 7034. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Dresden. Maler CARL HAUSMANN WERKSTATT FÜR DEKORATIVE MALEREI DRESDEN A 16 f BLASEWITZER STRASSE Ol / FERNRUF 18008/ SSO10 Dr. Hans-Dietrich Pohly Bücherrevisor Mitglied des Verbandes der Bücherrevisoren u. Steuerberater Viktoriastraße 12 // Ruf: 19 450. Personalien Barmizwohs: Zn der Synagoge, Zeughausstraße 7b. 30. Juni 7034: Wolfgang Bernstein, Sohn des Herrn Jacob Bernstein, Schnorrsirafie 20. 7. Juli 7034: Jacob Goldberg, Sohn des Herrn Meilich Goldberg, Ammonstraße 32. Trauung: 70. Juni 7034: Fräulein Therese Eg er, Lukasstraße 2 mit Herrn Or. jur. Paul Feibelmann, Eindhoven (Holland). Sterbefälle: 23. Mai 7034: Frau Earoline verw. Körner geb. Feldmann, Walderseeplatz 2. Geburten: Pflicht der Gemeindemitglieder ist es, dem Gemeindeamt von Geburtsfällen unverzüglich Kenntnis zu geben. / Geburtstage: 4. Juni 7034: Herr Rechtsanwalt Or. Friedrich Salzburg, Tiergartensirafie 80, 60. .Geburtstag. 8. Zum 7034: Herr Franz Oanziger, Schulgutstraße 74, 70. Geburtstag. 76. Juni 7034: Herr Leopold Reustadt, Hähnelstraße 8b, 68. Geburtstag. _ Am 22. Juni 7034 feiert Herr Heinrich Deutsch mit seiner Gattiu Frau Ella geb. Fessel, Schumannsiraße 27 Silberne Hochzeit. Fm Makkabistadion, Tel-Aviv, fanden die Makkabi-Meisterschäften von Erez Israel statt. Die 300 Meter gewann ganz überlegen der einstige Dresdner Sally Singer in der in Anbetracht der sehr schlechten Bahnverhältnisse guten Zeit von 2 Min. 20 Sek. " Über zeitgemäßes Schenken Schenken ist heute schwer geworden. Weil es uns an Mitteln fehlt, weil uns überall Rot umgibt, widerstrebt es uns für Dinge Geld auszugeben, die dem Empfänger nur eine vorübergehende' Freude bereiten. , (Blumen, Glückwunschtelegramme!). Gerade in letzter Zeit wird nach Auswegen gefragt von Menschen, die nicht sinnlos schenken wollen. Oer Israelitische Frauenverein und der Israelitische - Kinderhort wollen hier einen Ausweg Vorschlägen. Wer gn Stelle unnützer Ausgaben Menschen helfen will, kann seine Gabe ablösen durch eine entsprechende Ablösungskarte, die bei der Wohlfahrtsstelle der Israelitischen Religionsgemeinde und den Vorstandsdamen der beiden Vereine, Frau Leffer, Hübnerstraße 78 und Frau Or. Hirsch, Glacissiraße 8 gegen Entrichtung einer im persönlichen Belieben stehenden Summe zu haben ist. Diese Karten können an Stelle. der sonst üblichen Aufmerksamkeiten dem Empfänger übergeben werden.; Wer die gewohnte Form des Schenkens ablegen und den Zeiten entsprechend schenken will, 'mache von dem erwähnten Vorschlag Gebrauch. Er mache aus einer Freude drei: dem Empfänger, den beiden Vereinen, den Bedürftigen.

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