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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1934-01-01 · 3a (Mitte März 1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
10 (1934)
Issue
3a (Mitte März 1934)
Date
1934-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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ttr. Sa Gemetndeblatt der Israelitischen Religionrgemeind« Dresden Seit« L BEU^IOHtKHULE PER ItR&ELITlfCHEN' RELUSIOKfgEMEIWPE ZU PREIPEM Anmeldung von Schulneulingen: Mittwoch, den 11. April 1934, nachmittags von 3—4 Uhr im Gemeindeamt, Zeughausstraße 3, Erdg. V Der Schulleiter: Robb. Dr. Wolf Vorzüge und Verdienste zu sprechen. Generationen wissen es und erzählen davon, Generationen preisen Hofsieins Kunst, eine Kunst die von der ganzen Persönlichkeit nicht >zu trennen ist. Aus diesem Seien spricht ein gläubiges Herz, ein gütiges Herz, eine Seele, in der Jahrtausende jüdischen Leides wie jüdischer Freude lebendig sind. Sine wundervolle Naivität paart sich mit jenem Intellekt, wie ihn nur die von Fugend an gewohnte Leschäfiigung mit dem religiösen Schrifttum erzieht. Sollen hier wirklich noch Leispiele gegeben werden? Haben wir nicht zu Jubiläen und Geburtstagen dieses gnadenreich langen Lebens ost und ost davon gesprochen? Soll hier wieder erinnert werden/ daß es nicht so leicht einem zweiten gelingen wird, den großen Kaddisch vor dem Mussaf der hohen Feiertage so gewaltig zu singen oder das Unsane Taukef, daß nicht einer so leicht uns mit dem Fauschew besser rühren kann oder mit dem Ono 'adaunoj am Thorafesi. Fa, indem ich nachdenke, was denn eigentlich so ganz besonders schön, von ihm gesungen wird, entdecke ich, daß ich gar nicht weiß, welchem Gebetsiück ich den Vorzug geben soll. Denn alles hat bei Hofstein eine persönliche Note. Gewiß, nicht alle Liter waren im Laufe der Fahre mit allem einverstanden, dem einen gefiel die Höhe nicht, dem ändern war die Stimiystärke zu wuchtig, aber alle Gemeindemitglieder waren sich darin einig, daß von Hossieins Gingen eins ausging: Würde. Eine Würde, wie sie wenigen seines Faches gegeben ist. Ein Erfüllt, sein von der heiligen Sendung seines Lerufes. Und ein solcher Mann soll feiem wollen? Fch wiederhole: ich glaube es nicht. Er mag sich entlasten wollen, nicht mehr an allen Sabbathen vorbeten, auch nicht an allen Tagen der Feste. Aber solange noch dieser herrliche Funke in ihm glüht, die Liebe zum Gebet, die Liebe zum Gesaug, muß ein Mann wie Naphael Hofstein seiner Sendung treu bleiben. Und wenn er auch nur einmal im Fahre, etwa am Versöhnungstag, sein Amt versehen will, das astein wäre ein Trost. Denn Vorbeter wie Hofstein kommen nicht wieder. Go möge denn Hofstein zu aller Freude noch weiter wirken, auch wenn er in den Ruhestand treten sollte. Denn ein Hofstein kann einfach nicht müßig sein. Er wird weiter singen, wann und wo es ihm gefallen wird, wird gottesdienstliche Gesänge komponieren und wird Kantoren unterweisen. Und hoffentlich auch seine Memoiren schreiben, d>> Geschichte seines Lebens, das in glücklicheren Zeiten begann und das ein Leispiel ist für die Macht der Gläubigkeit, für den unzerstörbaren Optimismus eines im jüdischen Sinn geschulten Geistes. . Unter diesen Äedingungen mag er denn seinen Entschluß ausführen, wenn er wirklich nicht mehr zu ändern ist. Und unsre besten Wünsche begleiten ihn. ,* * * Oer Vorstand der Israelitischen Nellglonsgemeinde zu DresdeiLbankt dem aus dem aktiven Dienst Scheidenden ^für sein fast 43jähriges verdienstvolles Wirken und wünscht einen langen und gesegneten Ruhestand. Auch seinerseits gibt er dem herzlichen Wunsche Ausdruck, daß Herr Oberkantor Hofstein sich entschließen möchte, die Gemeinde Dresden gelegentlich - namentlich an hohen Festtagen - durch sein Vorbeten zu erfreuen und zu erheben. - Direktion: Curt Trenkner ItUNMIIMMMMNMHMIIIMIMIIIIIHIIMWHIItttlUMMIIlMHtNMitlWMHIReMMMNWUWUn | Kurbaus und Parkbotel weißer Kirsch | Die führenden Käufer am Platze! U TO Zimmer / Bfider / fließend warm- und KnlttnaJTer / Elegante Hoteli W balle / Sorgfamfte Küche / weine erster Häuser j | TANZ-TEES R EUN IONS \ Mittwoch», Sonnabend», Sonntags Mittwoch» und Sonnabend» \ bei schönem Metier Tan) im freien j Smuiwuin.HiiiiitinniiHMiiiuuiiui-tMiiiiiuHiiiiiiiiiiiiMinittuiiiiiuiiuiiiiiiiiiiiumaiHuiiinMnRiiMiMKnBtiini I jgp, Bankhaus )° SebrÄrnholS veesden Veeltn Gegründet j864 Dresdner Haupegefchäft: waisenhauostraße 18-22 berliner £au«: XSrrlin rv ß r>»dr«nftraße SL.SZ Beratung In alten Hypothesen n. Snmdstückoangelegenheiten 1 TIEDEMANN & GRÄHL Weinhandlung Telefon 20207, Dresden, Seestr. 9 ¥ Weinstuben Telefonj 18600 Dresden ,| Seestr. 9 I Auto-Reparatunverkstitten | am Hauptbahnhof i L. u. R. Reichmann | Wiener Platz 5 / Ruf 26888 I . Reparatur sämtlicher Fahrzeugtypeit r ,erncr -Fabrikvertretnng für alle Lieferwagen, aowie Personenwagen m I-Ach»-Anhängern als steuerfreie Lieferfahrzeuge Devise: »Der snlriedtae Kunde kommt wiederI*. •••■»«••••••••••»■■aeaaeeoeo— aaeaaeaaaeeaaaae•••paaaa•••••< naaa«aa»»aaaa »«•■»•»»»••«•«•• i»«a»»i«inaaaaaM»a»» ,G»»»h»G»»»»»e »■■»■■■»■»»•■»»>»—<»■ >aimina»a»«>e Das Dcesdens! I Täglich nachmittags und abends das große Programm I Nachmittags Eintritt frei / Kein Qedecku. Weinzwangi | . WalsonhausstraBe / Telefon 22043 |

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