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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1931-09-01 · 9 (9.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
7 (1931)
Issue
9 (9.1931)
Date
1931-09-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Gemein-eblatt der Israelitinnen Religionsgemeinde Dresden >• > ... OftsttttcQeS Organ de- Gemeindevorstandes ... -es Sächsischen ttmeWchen GemeindeverbanbeS Dnanttvorll. Echnstlcitung: Büroölrettor LPlormacher, Dresden-Verlag: Israelitische Religionsgcmeind« Dressen-Druck: Kaden DEomp, Dresden-A. Alleinige Annahmestelle für Inserate: Iac. Sternlicht. Zeughansstraße 3, l. Telephon 14051 - Die 29-mm-Nonpareilleteile tostet 30 Pf., lanfrnd Rabatt VII.Iahrgäng Dresden, September 1931 Nummer 9 Inhaltsverzeichnis: I)r. Fantl: Die hehren Tage / Schmarja Lcwin: Kindheit im Eril / Gebetzciten für das Neujahrsfest, den BersöhnungStag und das Laubhüttenfrst / Amtliche Bekanntmachungen / BereinSnachricklen / Thealer / Kino Geschäftliches / Kalendarium Die hehren Tage Bon Dil.eo F;i ml. Und luieö'er lu’flibt sich das Wunder. Das groste Wunder, das; Tausende in diesen Tagen freiwillig Einkehr halten. Zich kasteien, immer wieder sich Neclleiischast ablege» über Zünde mifi Bersehluiig. Paji'ach. der (lseburtstag unsrer (^eineinscsxist, Zchewuans, Feiertag unsrer Gesetzgeviing. erhabne (^edenkseste. sie finden gehsihrende Beachtung. Doch unvergleichlich stärker ist — wir dürfen cs offen zngestehen - die Beteiligung an der heiligen Versaininlnng. wen» die^Zeit der Büste herankoinint. Eine Gcmcinschafk, die sich dann ani zahlreichsten versaininelk. wen» es nnl das Abstrakteste geht, nin letzte (Geistigkeit, uni Zeclenzergliederung, »in Gewissensersorschung, uni Zchnldbckenntnis und Rene. Es ist und bleibt ein immer sich erneuerndes Wunder. Zchuldbckeniitnis eigener Art: kein flüstern vor verhangenem Beichtstuhl, kein Bekenntnis des einzelnen in das Lhr eines Mittlers die jüdische Gemeinde ruft ihre Zchnld laut »nd vernehmlich: Oscstomnu. wir sind schuldig geworden. Wir! Wir alle, nicht der einzelne. Alle für einen, einer für alle. Und inniier wieder erneuert sich die Hrage: Was ist es' denn, was ist es mit dein Geheimnis, das um die lomim nsuroim, NM die hehren Tage webt? Was treibt Tausende und Tausende von Jahr z» Jahr an die Ztätte der Pcrsammlnng, um den Ton des Zchofars zu vernehmen, um sich durch seltiam klagende Weile» ergreife»;n lassen, um sich in eine Hülle von (gebeten »nd Betrachtungen ,;n versenken, die dem Menschen die eigene Kleinheit. Zchiväche, ichtigkeit, Unvollkommenheit vor Angen führen':' Es ist nur e i n e Antivort. 'die wir in freudiger Erregung, ja, wir dürfen es aiisspreären, mjt Ztol; nnd dennoch in tiefster Eliriurcht vor unsrer Ueberliesernng geben dürfen: cs ist der Zinn zur Z-ittlictikeit in unsrer Geineini'chatt, der uns in den Tagen der Borzeit eingepslan;t wurde, de» uufre Delire von Urseiten her in unser» Her,en pflegte, den schwere Erlebnisse unsrer (Gemeinschaft festigten nnd vertieften. Es ist das Höchste, das. wir besitzen, das Erbteil, nnveränsterlich und heilig. Heiligstes wirkt in uns, treibt uns zur Einkehr, zwingt uns, Gericht;» halten über'uns, fordert Mterfieiiütwft vom eigenen Gewinen, vegevrt, teilzuhaben au der Zchuld der Cleiainkbeit. Unaussprechliches, in Worte» nicht tastbares. Geistigstes, Göttliches ivird in diesen Tagen lebendig in uns. Und wir stellen in diesen Tagen nabe an der letzten Pforte, nabe dem tiefsten Zinn unsrer Religion. Wir ahnen es und verehren in tiefster Ergriffenheit: das Geheimnis der Einkehr, das Geheimnis der Neue, das Wunder des menschlichen .Herzeus. DIE NOT IST GROSS! DIE NOT IST GROSS! npis nbcn nntrn * DEINE ROSCH HASCHONOH-SPENDE GEHÖRT SPENDENBUC H! Denkt an alle Wohlfahrtsinstitutionen unserer Gemeinde! Fordert bei allen Familienfeiern, wie Barmlzwohs, Britta-Milos, Verlobungen, Hochzeiten, Geburtstagsieiern und auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen das Spendenbnch freiwillig an Das Gemeindeamt sendet auf telephonischen Anruf das Spendenbuch ins Haus. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Dr Jol?n Levy, Rechtsanwalt Paul Sallngcr, Direktor Erich St-hapira, Samuel Weiger, Sanitätsiat Dr. Emil Zimmermann, Verzeichnis der Wohltfitltf keil» vereine Wehlfahrlastelle Ser Israelltlsehea Rellgleasdea^lade mm Dresden t Zentrale der gesamten jüdischen Wohlfahrtsarbeit Dresdens. ArbciuberoSh : Sämtliche Fürsorgegebiete. 'Israelitischer Fraaeaverela, E. V. Jldltehe Fraaeaverelalgaag Agndas Mosehlan, E. V. t Unterstützung armer Frauen und Wöchnerinnen. Fraaearerela Aehdalht dasselbe und insbesondere die Unterstützung armer Bräute. Israelitischer Araseaaatersthtaaagsirerela, E. V. i Unterstützung armer Israeliten. ' Israelitische itraaheasrerpflegaagsgsscllschatt, E. V. Mlschcaes ehaalin: Gewährung freier ärztlicher Behandlung, von Medikamenten und sonstiger Unterstützung männlicher Kranken. Verela Machslke Therat Erteilung von Religionsunterricht. Benutzt beiließe Mendelssohn-Verela, E.V.s Ausbildung jüdischer Handwerker. Verela sar Aasstattaatf araer Briatc, E.V. Israelitischer Kladerhart t Tagesheim für Kinder. Ferleahelan der Frateraltaslede U.O. B.B.Ia Ohcrrochwlte. Verela Mlttelstaadskttehe der |fidlsehea Geaaelade ia Dresden t Verabfolgung freien Mittagessens an Hedürft:gc. Verein sar Erhaltaatf des Hearletteastltts, des Altersheims der Gemeinde. Toasehe Nlsraehlan t Abhaltung von Gottesdienst und Unterstützung armer Juden. Verela Jftdlseher Hftadler aad Aadestellter t Unterstützung seiner Mitglieder zu produktiven fcrwcib>zwetken. do Zalilknrto!

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