Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 2 (2.1931)
- Date
- 1931-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Vnanttvortl. Schriftleitung: «ttor L- Psoemach«. Dresden » Verlag iZscaelittschc Religlonsgemeinde, Dresden Druck: Kaden D 6omp,Dre<den.A- Februar 1931 / Nummer 2 Au fgaben der heutigen Wohlfahrtspflege Ter andauernde wiitschistliche Notstand stellt die jüdiidv - Wohlfahrtspflege überall gefährdet zugleich ihre, Ausbau. Angesichts dieser Lage unsere Arbeit niaßgebei den 1. Für die Gesamtheit d> Per große. schtvere Aufgaben und sg dringend »otiveudigen iveiteren 2. Im gegenivärtig, n Notwendigkeit z i g der Arbeit. Jedes auch lur und Heimen muß zur P feit einer Vereinigung und rüfung Unlatz geben, ob die Möglick,- Arbeit besteht. Auch »o: jeier Neueinrichtung von Anstalten empfehlen wir, diese Fragen der beteiligten Gemeind trallvohlfahrtsstelle. zu nlach!N und Orgauisatjonen mit der Zensachkundigc Vertreter zu Zur Tnrchordnung n id wirkungsvollerer Arbeit viel enge re n n d v o n Ge in ei n d e n n sivcife gehört allgemein eine noch II d dieses Erfordernis übprafl Prüfung zu machen. e r te -i. Wir sprecl-en ganz aus, in allen schlvi B e r b i n d u n-g zu t r die zweckmäßigste Betcil A r t, für die G e w ä h richtungen, Organisationen Beziehungen zu anderen eine zuverlässige Anskuiift wir dabei mit Bezug aus die Unterstützung nur tungen empfehlen, die bäreit zu legen. Wir wenden schaffung von Mitteln d festliche Veranstaltungen, riellen Gründen niüssen werden; sie widersprechen »euzeitlichen Wohlsahrts Fällen einen nennensw Sie — unbeschadet I > o dei da z gelten: N i ch t A b b a » L e i st u i! fl e ii. Tie Länder und der Gemeii stimmen darin überein, k r ä f t e n g e l c i st e t Fürsorge zugleich d s a in st e ist. Ties bedeu Wertes der ehrenamtlicher gebildete, hauptberufliche bebrt werden kann. Wi allein die größeren nni> Organisationen hierauf ,in Aufruf an die Gemeinden rscheiut es geboten, auf die für Tatsaclie» hinzuweiseu: r jiidiscl)en Wohlfahrtspflege muß uder u V e r st ä r k u u galt e r achversländigen des gleiches, der wie der freien Wohliabrtspile'ge die von d e n b e st e u F a ch - Arbeit in allen Gebieten der zweckinäßi g st e u n d sparet, j bei voller Würdigung des Arbeit, , daß nirgend die ausivohtfahrtspflegerische xmift ent ipeisöu herzlich und dringend vor ittlereu lßemeiudeu und große» Zeitpunkt besteht die erhöhte ' n a! u e st e r T n r ch o r d » u u g teilweise Leersteheu von Anstalten dadurch sparsamerer und besserer ziliis Gegenstand von Beratungen m. Wir sind bereit, aus Wunsch sobhen Verhandlungen zu entsenden. >a»iit zu sparsamerer und zugleich I s e r e Z u s a in ui e n a r beit V er o i ii e lt. Wir bitten, auch zum Gegenstand besonderer allgemeimdie dringend e B i 11 e gen F rn g e n in i t u n s i n it. Besonders gilt dies auch für guilig an S a in in l u n gen aller : u p g von Beiträge n an Einnsw. Unser Archiv und unsere isganisationen ermögliche» es uns, zu geben. Allgemein bemerken da^ Sammlungswesen: Wir könne» olcqer Organisationen und Einrickiunh in der Lage sind, über ihre Einnahmen und Ausgabi n einer zuständigen Stelle Rechnung »n irck s mit Nackidrnck gegen die Be- Wohltätigkeitsfeste und sonstige 3ius ideellen, aber auch aus malest lche Veranstaltungen abgelebur de »Geiste jeder jüdiscl)en und jeder fiste ze, sie bringen in den iveiiigne» rtefi Ertrag, in allen Fällen aber Opfcrbereitschaft. schwächen sie den Geist c chtc -1. Im Hinblick auf tie große allgemeine Not bitten wir >rei Arbeit im eigenen jüdischen ■n*reife , das ,> n f a in m e » >v Be r b ä » d e u der frei e » »lichtuugeu zu verstärke».. ius-b j r k e u mit d e n a n d e r e » fä o h l s a li r t s p f l'k g e aller eioudere 'ich überall an den bestehenden besonderen oder ins Leben;r> rusende», '.»[ r b e i t s g e »i e i n s ch a s t i» e i u scha i t s a k t i o u e u tchkräftig zu stehen zu allen erforderliche» I ui B o r d e r g r u u d müssen im gegenwärtige u uier cvr e i g e n e n Zeitpunkt stehe»-: i o z'i a i p o I i t i s ch e >!r A u 's gaben, li d >v o h l s a h r t, e s II n d h e i t S i ü r i o r g e f'n. -b eit i u d e u »I lein beit;i) die Ii) alle Ausgaben her F u g e ,) die Erhaltung unserer z rischen Ei n r i cf) t » n g I) die Zorge iiir die 'Jfi g e ui e i n d e n. >.» bundenc iveiie Tie Zentralwolilsahrlsstelle und di Hauptstelle für Want i e haben ibre Mriitto gegenwgi'üg i» erster Reibe zu richten E r r i cli t u u g v o n T crr - r b e s s e r u u g d e r W a u Verstärkung de§ Araus die E r r i ch t u n g Bezüglich der TarlehnSijid Zinsermäßigung) ist vor aus den A u s b a u und die l e h n s k a j s e n,'. a u s d i e B d e r s ü r i o r ge. a u s di e b eit c* n a di >v e i s-w e f e n s » d d e r A r b e i 1 e r k ö l o n i e lass e u «»treditbesdicissuug » kurzem allen »lassen, im Einverliehmen mit dem Prcnßisdie» Landesverband jüdischer Genie schreibe» zugegangen. Falls »euer oder sinauzieller Stärkunc!, vorhandener Tarlelmskasseu bestellt, bitten wir, mit uns in Verbindung zu t-reten. Tie .'reu Begleitumstände beträ titlich vermehrt bat, verlangen erjtärkte Fürsorge. Sidieelid) sind liier die Schwierigist liebevolle Hilseleisiung io W a »der n.d e ». deren Zahl und de eine ve keilen besonders groß, aber liier besonders notwendig. Es ist zu a r b e i t s ft ä t t e, die erste Teutsdilaud. in »lürze erriditet Mittel sind zum großen Teil ge üditlidi, das; es gelingen wird, d den Ausbau und die Erhalt»» Weiterung der bestellenden, die ii a ch w e i s e, dort ivo üd, eine dringendes (ilebot. »leine ivabl kann, zumal im gegenivärtigev menjdilidie Arbeitskraft und da, lit uiensdilidie Würde zu er schwierig es and, immer sein der Bersüdi uiiteriiomuie» den Wirtsdi-iitsprozeß ein nadiweis aber ist hierzu das halten, deshalb muß so mag immer wieder erneut iverden, arbeitslose Menidien zureiheu. Ter jüdisdie Arbeits widitigste und geeignetste Instrument. Zn >' tuug, ja Tie allgemeine Noü alle A » s g a b e n d e r I » g e pflöge u n d F ö r d e r » n g In einer Zeit erhöhter Gefährd vorbeugenden Jugendarbeit, und erhöhte Bedeutung z». Nachdrücklich sei gerade in diesem Zn saminenhang Hingelviesen ans dic Widrigkeit von Inge n d - allgemeinen.und n » u d (*) o beteiligen. Wir K'fiiittteii zkir Bersügung. .'( r ersürsorge und mit ibr ver- ArbeitSnadiindeu. ein besonderes Rundder Wunsd, uad> Errichtung ich durch die Wirtldicistskrile rivarteu. daß die W anderjüdisdie Anstalt.dieser Art in sein wird: die notwendigen ictiert. und wir hosieu zuvere nodi fehlenden Beträge für 1 zn beidicissen. Tie Er tfrriclituug neuer A r f» e i t s - Notwendigkeit ergibt, ist ein »erstandene Wohlfahrtspflege .'lugenblick, darauf verzichten. in »endigkeit der Ausrecliterha) Verstärkung der Leisti »gen besteht vor allem für u d f ü r s o r g e. Jugend er In g en d b elveg n n g. chig der Jugend konimt jeder zn>ar für alle Altersstufen. 7193^^3124105^75427