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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1931-02-01 · 2 (2.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
7 (1931)
Issue
2 (2.1931)
Date
1931-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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einftetolatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden «immnin'iiiiililm««»»««!«!'» Amtliche- Organ des Gemeindevorstan-eS.!««»»»«»»»»»»»»«»,»«,«,«,,,,,,,»^ Mitteilungsblatt des SStWchen iimelittsKen GeMinbeverbanbeö - i i . . - ——.... i i ....„I . kettet L-Ploemather. Dresden-Vertan: Ikaelittsche Religionsgemeinde Dresden-Druck: Kaden LEomp-, Dresüen-A. Veranttvortl. Hchristleitung: Bürcbi Alleinige Annahmestelle für Znsei ate: Jac. Sternlicht. Zeaghaosstrahe 3,1- Telephon 14051 - Die 29.nnn.Roi esden-Druck: Hxrreislqeilr! kostet 30 Pf., lausend Rabatt VII. Jahrgang WEZ Dresden, Februar 1931 Nummer 2 Inhaltsverzeichnis: der GemeinderalSsttzung / Ge Ur. Beermann: Tabbaisrieden / Manfred Tiurmann: Kranz Kafka und neinderaiSwahl / Amtliche Bekanntmachungen / Personalien / AuS dem fein Roman .Amerika' / Au» Vereinsleben / Theater / Kino Sabbalfrieöen Vom Bezirksrabbiner Dr. IWrmnnn, Heilbronn Dem griechisch-römischen Verächtliches, was sich nur edlen Freigeborenen umvü die Arbeit für eine gottgebh Niedrigsteheüde gehoben die weihevolle Erhebung in der die judengegnerischc gelvissen Arbeitsscheu, den beit erblickte. -Heidentum war die Arbeit etwas [für den Sklaven schickte, aber des iipdig war. Dem Judentum galt tene Leistung, durch die auch der i geadelt wurde. Es kannte auch r die Arbeit in der Sabbatweihe, Antike nur den Ausdruck einer (besetz gewordenen Hang zur Träg- 2o höhnen die griechij über die sabbatfeiernden jr bekehrten .Heiden, Männer dieses Tages angetan hattcj, geschilderte römische Ritter tisch sitzen und altehrwürdi^l war ihnen das Zeichen und sinnung, die sakramentale Judentum. -Weil von den nicht begriffen, war der S Scherze und Witze aus idaiserzeit in Volksstücken, lauten Markt mag Momo liebt edlere Gestalten. chen und römischen Schriftsteller i bischen Zeitgenossen und über die rnd Frauen, denen es der Zauber , und die, wie der von Juvenar am festlich erleuchteten <sabbate Gebete murmeln. Der Sabbat der Ausdruck ihrer jüdischen Gelndgebung ihres Uebertritts zum Unbekehrten mißverstanden und bat auch der Gegenstand billiger Komödienbühne der römischen von denen das Wort galt: Den unterhalten, ein edler Sinn Si i n ab der ' In dem Wei heg ruß, mit Sabbats Einzug begrüßt, kennzeichnet: Ruf ins .Heiti Anbeginn und Erinnerung In würdevoller Schlichtheit Rul>etages Ideengehalt um dem der Jude beim Weinkelch des third der heilige Tag dreifach gege, Hinweis aus das Werk im an den Auszug aus Aegypten, und Knappheit ist damit des chriebcn. Der Gott der Spötter. „Ruf ins.Heilige" will der eine Welt, in der Macht geht und Leidenschaft mit seelenbt Wissens heilige Stimmen übertö Seele ihr Uebergewicht verleih Reinheit und Güte widerstand-: wogenden Wirnvarr gottwidrig jüdische Seele mit dem großen „Ach, ich bin des Treibens mii und Lust, süßer Jriede, komm, Und in der srriedcnsstille fror sich die Seele dem Ruf ins Heiti abbat sei», Rings um uns >or§Recht, wo Driebtrastigkeit' tänbendem Lärm des Ge neu, fct will der Sabbat der en und die Sehnsucht nach fähig machen gegenüber dein r Dämonie». Da spricht die Dichter der weltlichen Bibel: nxrs soll all der Schmer-, ach komm in meine Brust," tmer Wcilx'stnnde» erschließt ge. i!>e, Ein H i » weis u n d B l i beginn will der Sabbat denen heiligen. Unsere Arbeit sei 0 gewollt. Unsere Heier und beredte Ausdruck nuferer Gottes als (Geschöpf seiner.Hand anschei und Lassen seinem Willen unte stets erneutes Denkmal unserer licbkeit an den Schöpfergott. „E r i n n c r li n fl a n d c n t e n" will der Sabbat wecken. Raubbau an Meirschenwert u werden. Nicht darf der Arbeit ersticken und das Gemüt ausdh Seele Erlösung und Erlabung erhebung und Seelemvonne guellenreiche -Oase in der Wüist Himmelreich in Erdennacht Talmud: „Hielte Israel den Heil und Rettung!" cf a n f d a s Werk im An geben, die ihn ehren und ottesdienst, gottgemäß, gott st ist der stille und doch so Huldigung, die alles Seiende nt und iu Demut alles Tun isftellt, Es ist der Sabbert ein Glaiibenstrelie und Anhäng > d und i Auszug ans Aegyp Nicht darf mit der Arbeit Menjchensreilreit getrieben Last die Seele erdrücken und rren. Der Sabbat soll der bringen und so zur (ücmüts dem Mensckren werden, die enei des ^Lebens, ein Stück Erdengual. Wie sagt der abbat, sogleich erblühte ilmi Stiftungsfest der Israelitischen Beerdigung* Bruderschaft 7. Adar a Am Dienstag, 24. Februar 1031, 7.30 Uhr, Mo c ■ agoge, daran anschließend Rundgang auf dem Fried •f ö Uhr Abendgebet in der Synagoge mit Vortrag des Herrn fiabbin gengebet in der Synhof, Trinitalisstraße 3. ers Dr, Wolt Um allgemeine zahlreiche Beteiligung bitten Vorstand, Rabbinat, Synagogenaussdiuß und Beerdigungs-Bruderschaft.

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