Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 1 (1.1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 1 Gemein deblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 11 phorT^olumbü -Musik-HausJPrag Odeon•R Electr er Str ola. .18 Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit Zu einem sehr geiungcnen Tecnachmittag mit Tanz versammelten sich die Mitglieder am 3t>. November in den Räume» der'Loge. Frl. Frictmann sang zwei Arien, Frl. Löwcnbcrg zeigte drei Tn»;e. Vor allem aber wußte Herr Rösberg mit rheinischem Humor die Stimmung aufs glücklichste zu bclchen, nud die fast 200 Amvesenden dankten ihm durch Frohsinn und Heiterkeit. Im Januar findet eine Mitgliederversammlung statt, bei der wichtige Fragen der Dresdner jüdjschen Franenschaft zu besprechen sein werde». — Das genaue Datlstn und das Thema des zu haltenden Vortrages werden noch bckannlgegebcn. Zionistische Ortsgruppe Dresden Am 2. Dezember hielt Herr Kiirt Blumenfeld, Berlin, im gnlbesnchten Saale des Palmengarteiis einen Vortrag, betitelt: Der A u g e n b l i cf". Seinem eigentlichen Vortrage schielte Herr Bluiuenfeld Betrachtungen über die Berliner Gqmci»dcwahlen voraus. Jm zweiten Teile seines Vortrages befasste sich Herr Blumeiifeld mit de» aktuellen zionistischen: Fragen, besonders mit der Lage, die durch das Weißbuch geschaffen worden ist, Wir haben seit langer Zeit in Dresden keinen Vortrag gehabt, der in so klarer prägnanter Form.zionistische Probleme bcbandelte. Das Publikum dankte durch begeisterten Beifall. D>e Zionistische Ortsgruppe Dresden veranstaltet Sonntag, den 18. J,an,ar 1031, 10 Uhr. in! der Featcru tas Loge, Moritzstraße lb, einen NachmittagS-Tee mit lünstlerock»-..» Darbietungen und Tanz. ES habeil ihre Mitwirkung zitgesagt: Konzertsängerin Herta Mautner. Falk Frau Grete Anschcl-Hofstcin am'Klavier Siegfried Lewinski, TtaatStheater, stiezitarion-il Ikonzertmeister Lconid Ttriemer l Violine). Eintritt einschließlich Gedeck 1,50 M. Der nächste Heimabend der Zionistischen Ortsgruppe findet a>» l. Februar, 20 Uhr, im kleinen Saale des P a l m c n g a r t e n S, Pirnaische St ratze 2 0, statt. Referent: RechtSanivalt Tr. Cohn-Vossen. Thema Ferdinand L a s s a l l e. Ilm rege Beteiligung wird gebeten. Oiäste ipillkominen! ll. I<. Jüdischer Jugcndverein zu Dresden An die Otemei^demitglieder! Tic Steille nl os ig k e i t unter unseren Bkitgliedern hat mit dem Jahresende in erschreckendem Mage zugenommen. Wir suchen zur Zeit firr folgende Erwerbslose sofort Stellungen:,; A. M ünnlich e 1. Expedient und Lagerist, zuletzt Hutbranche, 10 Jahrei alt. 2. Expedient und Lagerist, zuletzt Textil gras, 4. Berufsjahr. 3. Mmiufakturtvarenverkäpfer, 3. Berufsjahr. 4. Bauingenieur (Dipl.-Jrig.), Anfangsstellung. L. W e i p l i ch e 1. Wollstickerin, 17 Jahre alt, 1. Berufsjahr. 2. Lkorrespondentin (Bankangestellte), 21 Jahre alt. en inkau Jüdischer Jugenbverein zu Dresden. Soziale Nothilfe. Kurls Hirschel, Wiener Strotze 85. Franengruppe des CB-, Ortsgruppe Drrstrn mit Am s. Dezember sprach Fra» emilismns. Sie gab erst eine ges emitiSmus und sagte, dag er zuerst vo Hamann die Juden anklagt ‘ ,i der hellenischen Literatur ivird ich die Juden absondern; unter b. Sie U'nrden von de» Römer» laiserslalue beugen »vollie», den chi.eidung Vornahmen und den iveigerten. Schlimmer als unter unter den Christen. Jahrhnnde gungen. Es »var eine reine Re Taufe Schutz bot. Eudenhove iici Luthers Anschauungen über die paö heißt, er hetzte erst die Rau später aber »vollte er in ihnen Weltkriege nahm der Antisemitisuis: Lötvisoh», Berlin, über Anlisschicktliche Entwicklung deS Anliim Buche Esther erwähnt wird, den Worten »sie sind anders . im 2. Jahrhundert erwähnt, das; TituS fallen sie offen voi» Rom gehaßt, weil sie sich vor keiner Sabbat heilig hielten, --öle Besten utz von Schweinefleisch verte» Römern ging cö den Juden tclange Pogrome und Vcrfoligionöfeindschafr, gegen die die snt die Juden ein Märtyrcrvotk. Juden waren widersprechende, dritter auf die .reichen , Juden, Menschen schützen. Nach dem »s schlimme Formen an. Welche Vorwürfe werden de» zu dem sie durch weltliche >»nd gsist i für deren Tasche. R e i ch t u m Sic Großindustriellen aller Länder. Jltdcn. Kein Sinn für A ch a f t, und doch werden uralte Ernte. Politisch wird den J»»den alus. Sozialismus, dann der zcrf Hier müssen wir zugdben, da Ironie wird als Waffe gebraucht, leuntnis. Wenn wir diese Eigen' vir schon bei der Erziehung deS zu geben; da das jüdische Kind de hat, meist zu Hause besonders g» llmwelt preisgegeben: wir mü' instrengung und Sclbstverachtui »ertrauen und Liebe zu den Mens t; In unserer nächsten Mitglieds Prager Strotze 58, spricht Herr .Bon der Jugend und ihrer Sit Frauenverein AgudaS Rofchim! Ter jüdische Fraucnverein As feierte am Silvester in sämtlichen slö. Stlftungsfeit. Herr Rabbinei s'.ld wies in seiner Ausführung fST0lkWERO( Juden gcinacht? W u ch c r, ichc Fürsten gezwungen wurden, die Armen sicht man nicht — Amerikas, Rußlands, sind keine k-crbau und Landwirtalebete gesprochen für Land und alles vorgeworfen: KommuniS- .ftzeiidc Weift! . , etwas Wahres daran ist, die der Zweifel als Hebel zur Er- ,aft alö Fehler, ansehc», müssen Kindes beginnen, ihin Positives i Schutz des Ghettos nicht mehr hütet ist, ist cS in Schule und icn es vor geistiger Ueberg hüten, ihm Mut, Tesbst- [)cn anzuerziehen versuchen. Versammlung im Piccadilly II, Pieter Blachstcin über das Thema latiou". Sch. f ,,udaS Noschim. Dresden, e. P., -pläumen des Künstlerhauses sein Tr. Wolf hielt die Ansprache die Bedeutung des jüdischcii , us Kakao Schokolade I Pralinen i-