Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 12 (12.1930)
- Date
- 1930-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Seite 7 Nr. 12 imeintzeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Til llö lio.lt*: „odi bitte iiuoft hoc Vor allen Dingen bitte ich nihine Sötzne »nd Schwieger söbne, Tag »nd Nacht » lernen Vlatt ltzemöre und mindesten* eins Spalte .Rejschi*-Ebochmo- ' dnrchginelniie». Mindesten* einmal im Satire Die Kranen sollen je »en Sak Bajöschor' und .jjeöno Ureöno - lind am Tage meiner ^abr>eit Tag Tböra lernen, und i ie oranf sachlich im gebeiinen." . 11 ‘.'II* Moritz Bendetiob i 1‘Vinjainin* Sobn,> gestorben war. d man einen polnisch geschrielenen -Zettel solgenden x\» spllen sie »im Rebben sabren. Kit »nd Feiertag im ..»aiv lesen. sollen die Sölnie den ganzen n ‘.'llmosen spenden: lianpt Pari* der Veerdignng bi* .,nr mifimtt :>eli»ta»send Rudel vermache ich der »leineindeverwaltnug als, »»antaskdare* .»apitlil. Die Zinsen sind aUjäbrlidi an meinem Tode*tage an arme Bene ',n verteilen. :',elttitansend Rudel vermache ich dem neuen Spital;ive»* Errichtung eine* Bette*, doch mit der Bedingung, das: da* Bett meinen Rainen traie. . \ PÄHrend der Beerdi, nng soll! man ‘.'llmosen verteile».;n lelegrapbiere» »nd mit meine* Sobne* warten. Man schicke Spenden in alle Talmnd-Tbora*: die Bebrer und die Schüler sollen iieinem Weiche»;nge iolge». Man denelle einen Dc jen oder>so»st eineg geledrle» Mann, das; er sür mich den .Ua idisch' steche. Der (isradslein ist mid dem Beiliegenden Entwurf im ‘.'In*- lande;» desiellen. ' Die (ijeineindeverwalt ing so» die ‘.'liiiücht iider mein Olrad und den ktzrabsteinüb 'rnebmeif. ivoiiir ihr eine gewisse Sniiime;»r Verfügung gestellt cherden so»: Die oirmä so» lauten: .Moritz Bendetsobn Soll»'." Da* Testament schlich» mit Verfügnngen. die da* Vermögen betreffen. einer ‘ölhfstellnng der einzntreidenden Forderungen und einige» gute»! Ratschligen, wie da* (iseschäit fort 'gisiibren sei. I! iv. „odi, .Morid Bende^sob» Softni'. jdieide an* der Böe» weder an* orende »och an* Mminii B'eere. | B'eise war ‘ölrisiotele*. iveldier sd'en vor der Beere bade! Eine sdireckliche Maschine in di einen eigen'en :Zweck »i grinllen er, sondern nur an* innerer sagte, das; die Ratnr Rb- Böe». ^tede* Räddien hot lind wenn, e* verdorK'» in e.rni oder seinen schon miillt luitl fällt e* von selbst an* der Maschine beran* »nd geht in »idist* über. . . . > I- ' <e..-„,c>re -- cm Mal fang der Weüheilj ci> )e* Talinnd*. Momiiici lar. - eliidachic-büctier i» jüdischer Sprache. ■1 .Naööisch — ('iclict fiif die Seele de* Verstorbene», dessen Söllne» wabrend de* erste» dreimal täglich gesprochen werden. Die Sölnie könne» da* Ke bei auch von einem Vertreter! verrichtet lassen. „Rejschi* Eliochmo"!‘.'lumm;-von öalire* nach dem Tode*falt i nd Man bat mich viele* gelebrt. i ohne da* ‘-.Vbeii selbst;n ver;ebch ' odi babe nid»* ans der Böe», ich binge. . . . Mir bat nicht* gki einen Böert baben könnte. xaki na Bitterni* und obne ‘.'Irbeit bin <»nt n>äre. ... Ta*.gilt von Sadien.wie vo wie von oranen. . . c och babe ein Vermögen geerb: :',ntn». obne meine ‘,'lrbeit und o E* vermebrte sich und wnch* n <Rir oft weinte i» mir da* Ber etwa* fehlte! Böen» ich doch irg öler;te verordneten mir Spa;ie Mein "eben, sondern ein Snrrvgg Beben. gefälschte ‘ölrbeit. .... Die ga»;e lispelt war mein, fest»tlialten. Meine .Bände ivarc fassen. >xch konnte die Böe» nicht Und iva* idi hätte erobern könne vor. da* fiel mir durch Erbschaft ‘.'l»e* geschab für mich, alle* >v wenn mir etwa* fehlte, so schuf öl Ile*: da* Micheln de* ,>re Bipve» . . . den .»addifch für mein idi mir. manche* überzablte ich: bat man midi nidit gelebrt. . . . Und da* .illeine war mir -,n.klc »nd ich batte »idit*. wovon ich K odi »erbe, weil ich nnfrilcbtbai »nd Seele. Der »tiftbedier siebt auf dem mit dem ich mich berausche» wer mebr folgt. ... . So» ich etwa* über mein-Be Da* -»leid ivar ja mein Unglück. Bäbe idi »idit jemand-,ii dank Rein, ich babe ja alle* be;ab» ‘.'Ille*, selb» diese» letzte» Trnijik! nr nicht die Mim» -,n leben, n. va* mich fesselte und woran seb». wa* tür inich'irgend bin alle* obne Sorge, obne e ivenn alle* allgemeine* INI i- Menschen, von Männern »nd e* wnch* obne mein bne meine» Böillen. ir jchlies;lfch über den »oiM : ‘.'lä>. weiin mir doch irgend etwa* tun iniif-.te! Die >-engeben und Sport. . de* Beben*, ein gefälschte* r,idi ivar ,;n klein, nm üe n >n tnr->. »m üe;» nm erobern. ., . .• n. da* fand ich schon fertig ». . . . .'sirde mir dargebracht. Und * mir mein Vermögen. den Mi»; von roten n Vater. . . . ‘öllle* tänfle r »leben. Sdienken - da* l-eiinde*. abe in, »nd da* (itros;e;n gros;. ltte leben können. bin. nnsrnchtbar mit Beib Diidi. Der letzte Trunk, e, dem keine Ernüditernich -möge» oeringenD Böo;n'ö Chanukkah'Schulfert der Religioi Mittwoch, 17. Dezember 1930, nachmittags 4Uhr, veranstaltet die Retigionssc Schultest für sämtliche Schulkinder der 6emeinde im groben Saale des KUnstlerhauses ' Oes Platzmangels wegen können nur schulpflichtige Kinder teilnehmen. 6aler|e betreten. FUr Garderobe hat jedes Kind 10 Pfennig mitzubringen. Die Feier nsichule mle ein grobes Chanukkah- . Dresden-A.,AlbrechtstraBe. Angehörige dürfen nur die st gegen 6.30 Uhr beendet Sonijtag, den 14. Oezember ,1930 (Beginn des Chanukkahfestes), findet um 4 Jugendgottesdienst mit statt | Die Eltern werden gebeten, mit Ihren Kindern daran teilzunehmen. — Das Chamikkahlichter Im Hause anzuzOnden, um auch Ihren Kindern Freude zu bereiter | \ Die Leitung der Rellglonss;>l:: Uhr in der Synagoge / Predigt Rabbinat bittet alle Eltern, . chule. Rabbiner Dr. Wolf