Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 1 (1.1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Skr. 1 Geineindeblatt der Israelitischen ReligionSgeineinde Dresden -Ibci ebenso klare Erklärung der jetzigeu englischen lllegieriung erhalle». Den englischen (Gegnern ruft er zu: Ahr glaubt das Man« dal nichi erfüllen zu können. Ahr berlagt uns. ihr wollt, das-, wir ns Milielmeer getrieben werden. A-iir uns wird das nichi schwerer s.-in als die -.'lustreibnng ans 2vanjen. als die Angnisliion. als die (lrenzzüge, nichi schwerer als die Pogrome in der Ukraine. Wir l »d spezjalisien int Leiden, und ijt'ir werden midi das ertragen. (Fs ivird ciiic andere ,-seir kaininenund wir werden unser ,-sicl örreichen. Äber denken 2ie daran, ivas einer der berühmtesten englischen Llaalsinänner gcsagl Hai: „Wott behandelt die!Völker, »ne die -Böller die Anden l>elxi»deln." Riinand kan» sidi erlauben. Arageu der historischen_t'lcroditiafL'it leichlsinnig zu behandeln, (slerediligkeit ift unsere 2tinfc, und darum glanl>en wir, geiiärki ijl unserer -,'lrbeit sorlsdireiten zu können. Wiedergewäkill znin Barsitzendfn der ,jBsT. ivnrde »urt Blnmenfeld. täesdiäslssührender -Ausschns;: -ellerander > eidler -ellfred Berger, Dr. 2igsried »anoiöitz, Dr. Ulearg Landauer, Dr. dieses, Edmund Len», Tr. 2skar Lralfsberg. A-olgendc Resalntion wurde alsi ('lrundlasse für dieij tünfiige -.lrbeit angeiioininen: Ter Delegierleniag ermächligl die Leitung der ksBfD-,!zu den eui;eupulitisdien fragen nach den fölgende» ('lrnndlinicn 2telliii>g i» nehme»: f I. Das Anndaineni jeder zioniitisdien Balilik ist der uirg-rsiörlaie Lebensnnlle des jüdisdie» Balkes, ihr naiwendiges ,-^icl die (.rriduung der naiianalen im Pcilästina-Mandar anerkannte n effenllidi-redillidien gesicherten .-öeunslalle. I I. esur Diirdifnhrnng dieser Politik verlangen wir nichi nur. das-, in .--jnknnfl nnler allen Ilinsländen 2diädignnge» des -klhslvues der veimslälle.durch die Regierung. vermieden werden, wie sie in der Bergangenheil ans ('lleichgültigkeit oder Radiläsiigkeit aper au: ueriiäiidnislvser Abneigung gegen unsere 2adle cniiiandem sind, svndcru wir fordern die akiive llnlerslütznng der Mandauirmadii. zu deren ('leivährnng sie dnrdi das Mandat vert'flidnet iil sind die sie uns bisher in hahem Masse vare»tl>>llen hch. I I I. Der Erfolg unserer Pokitil beruh! .enisdieidend ansder ejigenen Leiiinng des jüdisdie» Balles. Daher bieiei der ,su« Seite 19 saininenschluß des ^sesainljudentuiiss in der Aeunsh -dgencn für unser Werk eine neue bedeniende Ehance, die dnrdi die Mrnrt und das Wadisen der ^laifistisdiei, Grganisation zu einer Berbreiiernng nnsercr oolitisdien und wirisdiaftlichen Basis geführt werden inui-,. 2dian heule.ist unsere Paiinon in Palästina und die 2larke des and,n.v eine zuverlässige 2tage für die Durchführung unserer nalianalcn Palitik. "Unser Recht, in vollkainmeiieo Aveiheit in das Land einznwandern, darf nicht angelafiet werde». Die volle Berwirklichung unserer Baffnungeu ans eine Wiedergeburt, des jiidisdiezi Balles in 15rea al'rael erfordert das ständige siditvare Wadisen» unseres 'dasbau ux'rkes. VIuf die Förderung und Ilnteritübnng der Ehalnzbe:r>egn>ig iit besonderer Wert zn legen. h'. Die zioniiiisdie W-ivcgnng ivün.sdit mit dem arabischen Ball in Eintracht und in gegenseitiger -.'lditung zu leben nUd zusammen mit ihm die gemeinsame .wimcit i» ein blühendes hlemeinw.'sen umznwandeln, denen Anfl'iin allen seinen Bevollernngsteilen uii gestörte naiivnale Entwicklung lädiert.. >Rcsalntian des XI I. ,f,a ninenkongresses.i An diesem (R-jsre soll die ,-jioni,tische Organisation eine aktive planmäs-,ige, die Errnngenidiafien des Mandats dem Worllant niid dem ('leiste imdi sichernde Politik der Beritän dignng mit dein arabisdien Balle aufnehinen, dnrdi iveldie die der 2diassnng der Rationalen v-einisiätle enlgegenstehenden äinderniise auf sriedlidiem Wege beseitigl^werden solleii. Politisdie Ber- Handlungen liegen aussdilies-.lidi in den v-anden der Erelnkive. e r i» a li n 2 di o d e n. Die Linie des Gesichts > muß duich die Billli respektiert sein. Erst dann Ist der Sitz vollkommen'. 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