Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 1 (1.1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
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;eite 2 Mitteilungsblatt des Sächsischen israelitischen Gemeindeverbandes sandten Entwurf über die Frage der Bezahlung de: Religionsunterrichts au den säcknisctien Schulen: non einem schreiben der Staatlichen Mineen nir Tierkunde und Völkerkunde in Tresdc'n. die Einrichtung eitler Abteilung für tüdi'clv Voiksknude ini Tresdner Mnseiim üir Völkerkunde betreffend. Vorlausigrr Mnffcnbrridit ffir das Fahr 1!)-!) Einen >ianenberichl über die Zeitz voiN l. Januar Ui: Ende -.'kovember 1'E"i Kif>t der Vonihende durch den- Verband:- 'ekretar vortragen. Tie unuvientucheu Etat-:-iiberichteitnngeu und kleiner als die Erfvarnine. w pas; ein Betrag von .»‘KW) ■Ui: UM in Mart in den Hausbalkvld» für l!»-!'> vorgetragen werden kann. E-:- wird fengeftcllt.l das; die ein;;-liie» Jliir aabevosren de: Etat: übertragbar ülid. da: beis;k. da); lieber 'g'reitiiiigen durch Er'varnine anstzeglicheu iverden dürfen. Ta: Rechiiniigsjabr de-:- Verbände-:- ift da-:- »aienderjadr. die Rechnung wird al'o mit dem :51. Te;ember abgeichlosfen. . ,jn Rechuniigsvrüferii für die Rech Hing de-: Kalenderjahres Iiverden die Herren Egon neuer rein und Samuel Weiger in Tre-:-den bestellt., Ter S e p a > a t f o n d :. dem früher der Behänd der Verbandskasse" am Fahresschlns; gigefiibrt wurde, be'ivt jetzt nach der Aufwertung nominell l'O Mart in Weitva vieren und Anleibeiiblösnitgsschiild mit Au:- Iofn»g-:-rechle». Bo» Mark Anc-Iosungsrechteu U'ird die Soziale B.-ol'I'nvrierenIe mit ~ 1 Phc'zent jälirlich geiväbrt. ti. Genehmigung des neuen Wortlauts der Pa c und li der Berbandssabung durch das Mlnfsterium für Volksbildung «‘legen die in den Ausschunsitznngen vom li). Ftz»« >''-7 und vom l«>. >7. Marz 1i>2i) beschlossenen Aei dernngcn der das Ministe en. Tie Ver Paragraphen n der namsten t. Frstsrnnug des Hanshaltplaiit de: Sachn'cl'en jfraeliti'ctv» G >>. der Eande::vohlfahrt:frelle: dazu Festsetzung der Beiträge r deutschen F.iden. ->» zur » Berlin. ••) >nr Hanvtitionsgeiuche. « de: Hanshaltvlaue: für dieHnzelnen Poiiiionen l i;nr Zentralivoblfahrtsstelle dc lüdiichen Tuberkulosensürsorge nelle für jüdische Wanderfür'orEe und Arbeitsnachweise -!i Beschlnf;fais»»g über die "iebalt:- und' Peiiüons- M'chüife an Beamte kleiner Vertsaudsgemeinden und i:ber die weiter eingegangenen Subve Ter Vorsitzende legt den Entwnr da: .»talenderiabr l!>ün vor und lägt rom Verbandsfetretär vortrage», fr: folgt eine allgemeine Ans'vracl'e. Ter Hanvi'ielle iür jüdifgie Wai dersüriorge lind Arbeit-: nach'.vei'e in Berlin in zur Errichlnu i einer Arbeitertolonie in der Aiie-'cl'nf-.silinng vom 1«>. 17. Mgrz Il'LB grn»diähl:.1i ein Beitrag von .'<»>'«> Mark gigebillie '-«MM» Mart''ind inzwischen -'MM« Mark nach Berlin 7iber'audt 'ivorden. Tie ziveilen 2-'>>M» Mark werden in den Haushaltplan eingestellt, und zivar dergestalt, das; unter den Einnahmen ein Po'len 'on 1 mi Mark als Beitrags der Landeskane Sachsen -ür jüdi'che Wanderfürwrge in Leirfzig zur Errichtung einer uidischen Arbeiterkolonie erscheint, und die An:gaben>eite? für da: oiilir 1!KMI meindeverbandes. j Paragraphen .'< nnd 0 der Vcrbaiidssatzung hal I riuni für Volk:bildnng keine Bedenke» zu erhel j össentlichuug des neuen Wortlauts diei'er beide I im Mitteilungsblatt des Verbandes in erfolgt:! Vninmer des Mitteilungsblattes ivird die ganke Satzung in ihrer jetzigen Fassung abgedruckt kverden. (Piehe die Tezeiiibernuinmer Mit Zustiminung de: Ausschusses wird nunmehr der 1. Punkt de: Nachtrags zur Tagesordnung „Re »wähl des P e r b a n d s v o r ft a n d e 's f ii r die a h r e 1 a -'! 0 mi n d 1 «Ei 1" erledigt.! Ter" gesamte Vorstand ivird einstimmig durch;junn i iviedergeivählr. Temnach find geivählt iür die Kalenderjahre IK'id und Herr RechtStMwalt Paul Salziger, Tresden. 'Vorsitzender: Herr Tr. Fob» Levy, Dresden, stilloertretender Vorsitzender: .Herr.stnrl Goldschmidt, Leipzig. ‘l>eisitzer. -Herr Siabbiner Tr. Goldmann erklärt, das; von der Vereinigung der Rabbiner im Freistaat Sachsen wiederum Herr Rabbiner Professor Tr. Winter. Tresden, als Mitglied kes Vorstände: mit beratender Stimine bestimmt worlen sei. Zum Stellvertreter ivird Herr Rabbiner Tr. Wplf. Tresden bestimmt. Punkt l> de: Nachtrags zur Tagesordnung lautet: „Antrag der Sachuictien israelitischen Lehrer-Verünigung. ihr neben dem analnizierteii Sitz im Ansschus; les Verbandes gleich der Vereütignng der Rabbiner im Freistaat Sachsen noch einen Sitz im Vorsraisd o h n e Stimmrecht- 'inznrännien' Herr Prediger .Heimann begründet den Antiag. Ter Vor sitzende macht darauf äirfmerkfai», das; der gleiche Antrag schon mehrmals abgelehnt worden fei, und das; neue (gründe für oder gegen den Antrag wohl nicht vorgebracht iverden .köiinten.. Es folgt die Abstimmung. Es mmmifi, g e g e n de» Antrag elf. d a f ü r vier -Vertreter. Tie (gemeinden Fittau und' Zwickau find isatziingsgeinäsz nicht vertreten. Ter Agtrag ist ali'o abgelehnt Als Vachtrag zu den Eingängen verliest der Voriitzcnde ein -ihm gestern zngegangenes Schreiben der Jüdisch:n Volkspartei Ehemnitz vom «>. Tezember. worin die Füdifcie Voikspartei sich darüber beichivert. das; ne. nnd mit ihr die Mehrheit der Ehemni.tzer Wähler, in feiner Weife im Sächsischc n israelitischen M-iXi Mark für diesen Ziveck enthält '>>-:- Vei-bandsmitteln in alw nur 1 < fH) Mark. Ter Beitrag zur tkaiidesivoblsab i'raeliti'chen (genieiiideverband wird Z»:n Zv'ecke der Pension:- nnds VeliktenversorguNg iür werden 7-2IK1 Marl din- Veamie tleiner aenelll. erbandsgemeiliden tgemeiiideverband vertreten 'ei. Tie Füdifcte Voikspartei bittet, ihrer Telegation in der heutigen Ausscnitzfitzung (ge legenhcit zu geben, ihren Standpunkt in diein Frage dar znlegen. Ter Vorsitzende hat daraus am 7. T> zeniber geant-! wortet. das; es nicht in feiner Macht stehe, ohne einen Beschlns; Ter wirkliclie Beitrag de: Verbandsansschimes an Vichtmitglieder die cs Ausjchusses j das Wort zu erteilen. . Jni übrigen fehe die V'rbandsjatznng , ausdrücklich vor, das; der Verband sich in innere Angelegenheiten der (genieinden nicht einmisclx'ii dürfe. Ter im Saale, anwesende .Herr Tr. Sichel tsnelle beim Sgchfijclien auf WXN) Mark erhöbt. Ter .öansbaltvlan ivird idiliefjlirf in Einnahine und Ausgabe gleichl.tiikend zur Sumine von 2.'>:i«X) Mark festgesetzt. Ter Beitrag der einzelnen tgenieiukic'ii beträgt ztvei Prozent de: Veichseinkomntensteuersoll:. Tie vorliegenden Snbv0ntionsgasnche, insbesondere auch die Ge'uct'e der i'taelitisctieii Lclfrerbildnngsanfialleii in Bauer» »nd de: Veichsbunde: jüdiscifer Frontsoldaten n:i- Beivilligung eines Zuschusses zu den »bsten eines Gedenkouche: der im We-ttkrieg gefallenen jüdifchefi Soldaten, des deiitictvn Heere:, find damit abgclehnt. : ä. Wohl der Vrchiiniigsprüscr für hie Fahrrsrechiinng dir tlandcskanc Sachsen rnr jüdische Wilindersürsorge für U>21! Ans Vorschlag der (gemeinde L npzig werden zu Rechiinngsprüfern der Rechnung der Üandeskane Lachsen für jüdische Wanderfür'orge die .Herren Leipzig geuHhIt. Breslauer nnd -Hodes in überreicht ein Memorandum. Herr Mecklenburg. Ehemnitz. beantragt Uebergang zur Tagesordnung. -Herr Tr. E'em, Dresden, erklärt. das; er die Eingabe der oüdifrl'en Volkstfartei Ehemnitz als Antrag ailfiichme Auf Antrag des Herrn Breslauer. Leipzig ivird als der tandpunkt der Mehrheit iestgestellt, das; in -ine GcsckHftSordnnng für den Verband eine Bcstimnuing aufgenoinnien. werden soll, das; ein einmal abgelehnter An rag innerhalb znieier Iabre nicht erneuert werden kann. F» der (geschästsordnnng soll auch die Frage der Teffentlichkeit der Alisichiitzsitznngen geregelt n>erdeii. Tie Ansiprackv gehl weiter.. .Herr Rabbiner Tr. (goldniann beantragt, das Mefnorandnin der Jüdischen Volkspartei Eheiniiitz zu verlesen. Herr Georg Mecklenburg, Ehemnitz, hält ' einen Antrag, der ans Antrag des Herrn Rabbiners Tr. Goldiiiann folgende Fassung erhalten hat. aufrecht: „Ter Verbandsausschns; beschließt, die Eingabe der jüdischen Volkspartei Ehemnitz vom (>. Tezember l!>2!) durch Uebergang zur Tagesbrdnnng für erledigt zu erklären, weil die Persamnilung" der Meinung ist. das; daijüber satznngsgeinäs; nicht verhandelt werden darf.' Skr. l cagrcrphrn ä