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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-12-01 · 12 (12.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
12 (12.1929)
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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/ Gemvm-ehlatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden <A!»»»»il»»!>i>»i»»»»»»»i»»»»»»»iii»»»»i»r> Amtliches Organ des Gemeindevorstandes <A»»»»i»»u»»»»«»!>»»»»»ii»»»i»»»»»»»»«<r> MNeiluagsblatt des Sächsischen iiraelitiilbm Oemeindeverbanbes Vnantwortl. Ecbristlcitung: BürodircktoriLPlormachcr. Dnsdrn-Verlag: IsraelitischeReligionsgemeindei Dresden-Druck: KadenLEomp-,Dresden-A. Alleinige Annadmestrste für Inserate: Iac. Etemlicht. Zeugbausstrahe 3,1. Televbon 14051 Die W-mmMonpareillczeile tostet 50 Pf., laufend Rabatt 5. Jahrgang Dresden, Dezember 1929 Nummer 12 JwbaltSverzeichniS: -jur(8eschlchre des EhanukkahsesteS I Rudolf Kittel: Judas.derLunmnercr AinoRadel: Chanutknhmufik Mnnired Liurniann: Tiefan Zweig, ei» jüdischer Diclucr Ebane und ihre 7 Rinder Ludwig Leiviiohui Das Erbe im Blul ÄmilichcS / Vereine Zur beschichte des LhanuKKahfeftcs ' ' A ii s allen T n e I l e n A. Aus dein Talmud '•hkiu bedeutet lilHutuffol)^ liniere Weisen hiilvii gelehrt: ,.Ain :T>. >tislew beginnen die acht Tage des Eliannkkahfestes, an denen die Totenklcrge und jegliches Saiten verboten Hl- Als die (Götzendiener in das Heiligtum eindranae»,^ verunreinigten sie alles Tel, das am Tempel war. als abär die Hasmonäer erstarkten und sie besiegten. da suchte man £cl nnd fand nur einen einzigen strug. der unter dem Liegetverschlnsz des Hohenpriesters lag nnd gerade nur Cd für einen .einzigen Tag enthielt. Ta aber geschah das Wunder. und man konnte davo» acht Tage lang anzünden., Iür das folgende Jab, ordnete man Festtage! an. an denen ..Halle!" nnd ein besonderes Tankgebet gesprochen wird." <SchabbathLI, >>.» Warum zündet man zu Ehaunkkab Lichter an? Als die Hasmonäer gesiegt batten und in das Heiligtum traten, fanden sie dort acht eiserne Spiesze: diese ranimtc» sie in den Boden n»d zündeten ans ihnen Lichter an. «Pesjikta.» Unfre Weise» baden'gelehrt: Zur Zeit der nichtswürdigen l'tricchenwirtschast wurde bestimmt, das-, jeder Jude, an dessen Hans sich ein Niegel befand, ans diesen einritze» müsse, er bade keine» Anteil am Eiotte Israels, (Und iparnm dies alles? Tamit Israel keine Ehre' nnd kein ieites Besihtnin babc, den» jedes Hans obne verschliei.bare Tür in gleichsam ehrlos. und jeder, der will, kann Tag nnd Nacht lnneintret'en.» Sofort entferntest die Ind.'n die Siegel von ibren Häusern. Ans;erdcm erging eine Verordnung, das; jeder, der einen Tchsen oder ein Lamm besäsze. ans denen Hörner schreiben müsse, er babe keinen Anteil am trotte Israels, «lind ivarnm dies nllcc-? Tamit Israel nieder Zleisch »och Milch noch stäse geniesze und keine Ackertiere babe.l Sofort verkauften die Inden ihr Vieh. <Midrasch zn Ebannkkah.» / H. Ans dem Buche „Starke Hand" von Mainiouiocs tBestimmiinge» über das Verlese» der Meaillab gnd Ehanukkah. .stap. III.» Zur Zeit des zweiten Tempels, als die griechischen stönige die Hilden durch Verordnirnacn bedrängten, ihre religiösen Vorschriften anshoben und1 ihnen nicht erlanbteii. sich mit Tbora nnd den Mizwotb zn befassen, als ne an ihr jGielb nnd ihre Töchter rührten, in de» Tempel eindra»aen,> dvrt Verwüstungen anrichteten nnd alles »»leine schändeten, da! war Israel in grober Not vor ihnen, nnd sie bedrückten es arg. bis sich der l^ott unserer Väter über sie erbarmte, ne ans ibren Händen rin und sie rettete. Ta wurde» arosi nnd mächtig die Hasmonäer. Ivelche Hohepriester ivaren. die töteten die ncinde, retteten Israel ans ihrer Hand, setzten einen priesterlichen llögig ein, und die .(röniasmacht fiel kür mehr als zweihundert Jahre tvieder an Israel, bis zur Zerstörung des zweite» Tempels. Als so Israel über seine Ieinde mächtig >var nnd sie ins Verderbe» schickte am -.5. des Monats.(t islew war es da traten sie in den Tempel und fanden nur einen einzigen (trug reinen Tels im ganzen Heiligtum, gerade nni genügend für einen Taa. sie zündeten jedoch davon die Lichter der Tpserordnnna acht Tage lang an, bis sie Tliven zerstieszen'und reines Tel beritellten. Deshalb haben die.mdini jener Zeit festgesetzt, das-, diese acht Tage vom .gislchv an der Irende nnd der Lobpreisung (Lottes dienen sollen, das-, man Lichter an iedem Abend anzündet nnd sie Nacht für Nacht in die Türen der Häuser siellt, um das Wnndcr recht weithin sichtbar zu machen. ..Ehanntkah" beige» dni'e Tage, weil Trauern und Janen an ihnen verboten ist, nie zu Pnrfm. Tas Anzünden der Ehannkkablichter in eii e rabbinische Vorschrift, wie das Lesen der Megilath Esther. Tie Pflicht, das Eb> nnkkablicht zn entzünden, in ganz besonders beliebt. Man mtii; sie sehr genau nehmen, um das Wunder recht zn verki nddi nnd^ini Ciott aennaend Preis nnd Lob abziinatten iir die Wnlrder. die. er uns getan bat. Leihst derjenige, der sici nur mit Hilfe der öffentlichen Wohltätigkeit ernährt soll se n .stleib verleiben oder verkaufen nnd soll Tel nnd Lichter kmfen nnd anzünden. Wenn er nur noch eine einzige fleii e Münze bat. die entweder für den .Stibbnfdi. des Sabbats l der für das Anzünden des Ehannkkablichtes ansreichen nnir! e. dann soll er lieber Tel znm Anzünden kaufen als Wei rabbinische Vorschriite, lichtes abet noch die ivachrnit. (. Aus der rabbi Ebannkk das if Erlösung. Deshalb Erlösung näher warei gönnen. („Tie Söhne Nach dem Zoll i^'r Tempels zerstört, der man sagen, das; der wurde, deshalb heisit I..Stimme der Wahrbe Man zündet das E »in anzndenten. das; di für die volle Erlösung, i Ebenda. > Tie Erlösung entspc lebenden (Geschlechts. Vom (Gottesdienst der Ebannkkahlichter, vollkommen sei. lEbenHa Tas Ehannkkabwni dem Tage, da der Me kommt, denn dann w> .Wunder an uns tun. T Astdentnngen der Begsis denn dieses Wunder kommt, bald, in unser > für Ztiddnsch. weil ja beide Mizwotb sind, .die Heiligung des Ehannkkatifriniiernng an das Wunder wieder ifcheu und chgssidischen Literatur Ebinnch lErziehniia» zur künftigen bjiben diejenigen (Geschlechter, die der viel von Ebannkkah zn reden bc- Issachars."» griechischen Macht lvnrde der Teil des dem Eyrns gehört hatte. So kann Tempel wirklich damals cingeweibt der Tag Weihefest Ehainikkay. t.") ljannkkablicht in der Nähe der Tür an. Ehannkkahtage Tür und Beginn sind sie komme bald, in unseren Tagen. icht immer dem Verdienst des gerade Ebenda.» M Tempel blieb »ns das Anzünden Ximit Jinfer Iall inicht. Elott belüitc, 1 .) der erneuert sich innner wieder bis zn sias — er erscheine bald! zn uns rd der Heilige, gelobt sei er. neue eswegen enthält dasWort..Channkkah" ' fe ..Erziehung" und ..Erneuerung", ernekiert sich stets, bis der Erlöser n Tagen. Amen! tEbenda.l

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