Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 11 (11.1929)
- Date
- 1929-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 18 iemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 11 •; t n, £-c » I i i'5 '!ürtran0011 % / -s Aar f, Tresden, I! V I J f dt ci i t :■ I rt »I p f it ii i Ii rt 11 (1 d e c- 21 ls irmlcitiHifl zu einer icüuft über da:- gleiche Thema.- JlluSsprache. . Sx Jüdischer Jugendverein t;crcm-:raitmc: sfralenula »ratze II>. Ä o v e m Oer, reu Tr. :Hoi»en i der „W irr» " si r b e n ■ j c n I u d^c n.' Arbeilsgemeiu i me nochmalige Einladung. T i e n s l a g, den I 2. N o v e m b e r, > 11 br: H c i m abend der Arbeitsgemeinschaften. m »Tie i ntwicklung der goitesdizuistlichen Hlebräuche." Leitung: Herr Nab üuer Tr. Wolf.!>.- ..Wirtschaflökampf und Lel»ensgeslaliung de: ungen Jude Leitung: .»url Hirsche!. Tie Arbeilsgemeinschäfte i finden gleichvitrii ltcitt. Anschl letzend: ('»emeitiHiiiie Jccitiuibe. - zu Dresden sloge, Morip- T a ni e u g i> in u a st i k a b t e i l u u g: Tie UebungSstunden finden jetzt jeden Donnerstag. Abends 8 Uhr. im Turnsaal der Majiitütte, Parkitratze t>. statt. Leitung: Art. Herzegowitsch. A l k e - H e r r e n - R i e ge: Zahlreichen Wünschen entsprechend sind wir Mit der Errichtung deiner Turnabteilung für Herren über 30 Jahre beschäftigt. Tie Heilung dieser Abteilung wird in den Händen eines l>ewährten Polizei-Sportlehrers liegen. Schriftliche Anineldungen erbitten wir an. unsre tüeschäftSitelle, Architekt Leopold Lustig, Prager Ttratze »1. Wereit ttajemeth Lfjisrael, Sekretariat Dresden Tie Nosckhaschanah-Aklio^i. die unter dem Motto: »Hilfe durch Ausbau" in umfassender Wtise ansgeführt wurde, hat ein gutes Ergebnis gehabt. ES sind etwa 2000 M. aufgebracht worden. Wir danken allen Spendern und! bitten, bei Zamilienfestlichkeiten und anderen Anlässen auch des tteren »ajemeih zu gedenken. Dresdner Sportverein Par »ochba, E. P. ,e u g b a I l a b I e i l u n g: Unsre erste Jutzbal! Mannschaft Mil von den L'i eher a liege trage neu fünf Perbandsspi len der ersten Serie 102» :#i vier gewonnen und eine verloren und stebl damit zur .',err au der Trüge der 2»->ilasie. Im Monat Noven tvr tragt unsre I. Mauusetmit folgende Perbandespiele aue: am 3. November, 2.l5> Uhr, gegen Jreideigei Sporiklub, auf dem Bar-.»>chba-TporlpIatz, L'iragelx'ge: am l>>. Ülovember, 2 Uhr, gegen Loscht üg, an der Elbbrücke Loictuviv: am 17. Aoveml>er, 2 Uhr, gegen Sachse», (üottfried- »eU.r-Siras'.e; am 24. 'A'iU'enUvr, 2 Uhr, gegen Trgsdner Ballspiel- Hub^ Elbwiese, Plan K. j e i ch k a l h l e 11 k a h t e i! u n g: Tas .Halleni^aining hat l>eiioiiucu und fiubtt;u fols!cndcu;{citcu 11. Polksschzile, Teidniger Plan, statt: TienstagS ö bis 7 Uhr »naben. Donnerstags ö bis 7 Uhr >1 naben. Toi nerSIagS 7 bis i« Uhr Ta me n und Herren. Tie Halle der I. Poltfschule wird zur Zeit ümgebaut, nach^Polleudiiug des UmMiuee steht uns auch diese Halle noch zur Perfügung.! i Deutsch-Jüdischer Arbeitskreis Dresden Am 10. Oktober l!>2t> fand auf Anregung einiger Aelteren der Teutsch-Jüdifchen Jugendgeiiieinschasl eine Besprechung ziiir (üriiudüng eines Teuisch-Jüdisclsen Arbeitskreises in Dresden stau. Paul E b st e i n sprach einleitend über die gegenwärtige Lage der jüdischen Jugend in Teulschmnd. Er wies auf die immer stärkeren Erfolge der Nationalsozialisten hin: deren hetzerische 'Agitation es mit sich brachte, das^ auch wenn sie einmal nicht mehr parteimäszig so iiark seien, das deutsche Polt immer gegen uns Juden verhebt fei. Unter dieser Verhetzung und Perschärfung der Gegensätze leide aber die jüdische Jugend besonders, da es ihr dadurch immer schioerer falle, ihre wirtschgftliche Eristenz zu errichten und zu erhiillen. Tie Bolstoiibewegung verlange eine energische (Gegenwehr, denn zunächst müsse! die Jugend selbst versuchen, sich zu wehren, Aber Hand in Hand mit dieser wirtschaftlichen Not geht eine immer größere Abkehr! von jüdischen Tingen. (gerade die »reise, die an sich selbst am! stärksten die Jolgen des JudenhasseS spüren, entfremden dem Judentum immer mehr. Es mutz unsre Aufgabe sein, alle auf deutsch-jüdischem Boden stehenden jungen BELIEBT SCHOKOLADE - PRALIN M.Minhol- ♦ Traiteur . Älteste Sla-lküche am Platze gin$ntotfftr.4. M: 22872 übernehme Lieferungen von Frühstück», Mittagessen, Abendessen, kalten Büfett» sowie einzelnen kalten u. warmen platten in u. außerhalb Dresden» in feinsten Ausführungen. CHR. GÖBEL&CO. VORMALS WILHELM THUME'S NACHFOLGER WERKSTÄTTEN FÜR i GRABMALKUNST! "DRESDEN-TOLKEWITZ AM JOHANNIS-FRIEDHOF / FERNRL F 31 902 BESTE R E FE R E N Z E N / GEGRÜ N DE T 18ÖO ttautuSt S)as größte Schuh-Spezialhaus:! ^Dresdens mit der größten Auswahl [Apparate u*Platten OCK ier-Str-9 Aotorisi«rfe Verkaufr/telle: ind demgrößh Umsatz, SCHLHF