Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 11 (11.1929)
- Date
- 1929-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde der Seele mit den .wimimiiju’n und Bedrück» tdci*n»erfe*. Xu fi'bicn sie ,yi ihrer vollen »J yrnirf, die ihnen sonn ans Schritt und Tritt (»eschränkt wird. Tie Ieier aber gibt ihnen "lewißheit wieder, daß ne (»kitte* minder Viebe sich erneuen. ebenso ivie alle andern M halten sie sich bisweilen getrennt von denen, feit ihrer Seele und den nnersctnitteriiche» Iris» neren ».'ecitur nicht vegreiien, die sie schmähen » »>eil ihr iremdartige* Berhalten in Arbeit, hebnng die Lä'iigkeit der andern ilört. Aber e Schuld, dai; nicht anch die itbinu'n an ihrer »den <»Zotte*ki»dscha't aller B.enschen teilnehme» dl sil d Ivel b uh'» de* All c'enschenwiirde bestritten und e beglückende und seiner fischen, '-lik'bl ic die Kanter den ihrer in - herabsetzen. > nhe und- Er ist nicht ihre eier der glei ud i lel e rei und Laut und vernehmlich begann der ctiäsii > ä n g e r jede* (»lebet erst ivanisch. dann trin 'iir »Böort - hebräiicli vor. Sein vialmodier geiang hallte dnrcti den von den Iie' herni »ironlenchtern erhellten weiten Raum, und die die ohne CZebetblich erschienen waren, lauichteji asara, den (»lalerien. in Andacht seinen Böorten 'ich al* vollgültige (»Nieder der (»iemeinde. obiv^i religiösen Tinge» nicht ivie die Männer betätie wußten ivohl: ßet jaakob eie Itanasdiim, da sind die Kranen. 'AI* nach dem ligmor et ha h am Snkkoth- oder s.'ciiibbiitteii'dt upllnändig VobcU'wiici der »Psalmen. die liebliche Erzähl» 'panisch gelesen ivnrde. da horten mit besonne geiallen die jnngen Mädchen und grauen zu. eriolgreiche »Böerbnng um Boa* gemahnte sie a den Ehepakt, wo im Aniang.ihre Armnt und den »Böorten de* Hohenliede* gepriesen wird, an* der Thora, der Delire Mole*, vorgelesen, die allgemeine »Aniniei kiamteit. da al* Tritte vorgern'en ivard. »Blitzschnell erhob sich Jo an Blau, da ihr junger (»kitte von dem golddnrchw 'eine* Ehrensitze* anssrand, der ihm heute nahe ciel f.etial eingeräumt ivar. Im Borüberschrc er die andern l adnnai imniadiem. der Herr wie Boa* seine Schnitter, und der Borsänger ,et,arediecha adonai. dich segne der Herr! gleich «B. M. (,.2I>. »öcachdem ihm an* Bolle da* »iapitel von Elieier* »Brailtwerbnn, vorgelesen ivorden ivar, erft hebräisch, dann in treuen BöorUaut* hochgeichähten aramäischen Broielhten »Tnkelo*. der Borsänger ihm auch ein Ieikgebet. verlesen hatte, da spendete er;»m »Tel tür den »er lamid. die einige »Tai übrigen. Tenn Israel wird, ebenso wie die (»lest »Telbalnii verglichen, der. ivie man ihn auch ve bebaut, nur um io köstlichere Frucht hergibt, er hohe Snmmen fiir ivohltätige Zwecke- Er Mciihn'l hatte einst 'einer Tochter gesagt: ..Mädch und Bettler haben alle dieselbe Religion, (»lib die Hand hinliält!" Auch kannte er wohl di ‘ Aliiiosensamniler der (»Gemeinde, die solchen, die;ni iiekhielten. ivie im (»iotte*hailse zuriesen: . >'ie und sehen nicht. Chren. doch hören sie »ich sie geben nicht*." Ta er ans seinen Plah :>ir man ihm zu: ebasak ubarueh, sei stark und er erividerte: ehiskn >v'im/.u. seid stark und ie 0 oder B o > er e* »Böort > De r Uc bi re eil Ni lel l Raiael Tro* Han* rauschte ivieder vom reit der (»läne. denn die senorita, die heute ihrem Hau* rolgen sollte, hatte gar viele Ileundiune dotees. Süßigkeiten, in Hüllen, die der schinückte. nchen oder dolles mit der beliebten der »Mandcivei ziel »ng. und erst spät kam die »ööcittagsmahlzeit. Ti eie war geivürzt mit regten (»ieiprächeii nach-dem »ööorte: sdiulehan beaeh, der Tisch soll dem Altar de* .Hanse* gl< aber da* Mittagessen vorüber ivar. slimmte Jo »nieder an: Las; doch sehen mich dein »Antlitz Laß mhli hören deine Stimme! »T wie süß erklingt die Rede. Anmutvoll erglänzt dein »Antlitz. Dresden ender Sprech cjderlicingenden eleu grauen, hinter der Sie jühtten >lil iie sich in en. Toch iie .»>1»* Iatob i illel, dem'ivie torgetragenen ig von Ruth rem »Bk'hl Tenn Ruth* > die keluba. chönhcit mit Tann ivnrde e* erregte eon -Hai in ita von ihrem irkten Polner der esealera iten begrüßte sei mit euch! dankte ihm: dem »Priester einer eigenen nm Rebekka wegen ihre* ersetz» ng de* ^inen pismon, schlich, zuerst ivie alle te*lel,re. dem 'ifrtiiiiiinelt und ann spendete wußte. Senor '». die Armen dem. der dir aiigeselieuc» ihre Münzen Angei: haben .Heinde, und i iicftchite. riet gesegnet! und npe. ichen Treiben (hatten in sein Ta gab e* agen David almendrada, ojmilie •» ihrer taste», angedorne lemisichen. Sobald;ilutci 'löbliche d Eil zliw E* solgten spanilche <»labriols und?fltn der geweihten Sprache, nische mit dem .Hebräischen besang, welche die .Hast ihrb mmtischer Tiese durchzog: »AsMe ich. o heilig Tich inniglich »Böeit mehr al* , »Böeit mehr al* Bö ie keine bist Bon aller Spre Tir hat die Ten Borzng »Mit dir erhebe Ten Clott in V Ten Herrn de* Und der Ratnr Selbst wenn ms' (»knaugen ward So hast du. Bich Ihn doch mit T Tan» ertlärte Ioanita, die teuerste Irenndin ihre* abzuholen. Tiese. jo her T achter de* berühmten m Joseph Tavid Azul-iy, de Böerke, die man ihm bei sei gelegt hatte, damit sie il» seien, vor allem da* schem der großen »Männer, auch Iizchak Lnrja, die Satzung^ banse, dem bet hamidrasep dem ihr angeboreneli Sei ivandert. in» der Tochter hören sei. ini -Hanse Hilse niing näherten, erscholl ihr che»* entgegen, und sie Ta du von unc Blick wohl »in Tas; dir bleibe ■Chile jirennd Uebersetzungen von Tichtungen da -Ha l evi s. andere Lieder in e ivie im t4otkesdienst das Spa mischte, auch eines, das diese selbst Tasein* gleich einem Tranm von rhe den Ta traten sie ein. E* durch umsichtige Anordnntßi geschmackvolleu Halteuwnr srenndliche* »Behagen und Schnell liatte ^atira ihren putz, ans dem schweUcndeii gingen durch die Häuserre tigen »irkichtturm hinan*, gab e* kein Ende des deso die Hand, liebe Tante!, um dankten mit »kLürde: .Di »Mögct ihr (»iliick und ein daran' den ,Frohsinn ihrer sinde in allen Lebenslagen sprnch meine* -Hause*, hab ihn selig! Donor die Ehre! >öh» wahre irfi lohnt e* mir durcti da* (»t TIC de i ante So vergnügten sie sich sie zur Heimkehr mahnte, mit dem er zivisctien der »Böerktätigkeit de* »Alltag* den »Bectier hoch. >oastig tritikt ei »Bleiben men ge Er besprengt Rimmt alsdani^ Und er tunkt Tas; es knistert da Nr. 1 l e Sprache, rserehr. Silherzierat. (»iold so hehr! l»> niilde .ipien Laut, sicht darnm .»ertraut. mir ja immelssern. »B»eltenraume* so gern. iil heiliger »Bolk*slaiiini gesetzt. geliebte. ruft geletzt. sie müsse ^asira Azu lag aussuchen. Herzen*, nm sie znm Spaziergang jchtete sie ans dem »Böege, sei die leehader sepharim MaJDA, Hann gelehrten »Berfasier* sehr vieler ll>em Tode, wie üblich, mit in* Oirab i ,Türsprccher sür sein Seelenheil hagedolim. des »öPerkes vom Ruhm habe er den chok le Jisrael de* n Israel*, znm (ßebranch im Lehr . erweitert. Iasira aber sei, von elenadel geleitet, ans »Porto hergeihres Lehrers, die ohne Anne gegi leisten. »Al* ne sich ihrer Bek'hen der iröhliche (»iesang de* »Mädl schien: gehst, o »Mädchen, dich, und gib »Achtung, in dem Städtchen »Bruder Richtung! NNd Ztühn stell dich den nremden vor, ^aß die Schön >eit nicht verdnnkelt. Tie dir an* den »Angen snnkelt! war ein bescheidener Raum, aber g de* eiiisachen -Hausrat* und den seiner »Perkleidung atmete alle* uzeugte einen gewissen ÄPohlstand. loeado, den spitzeubcsctztcn .Eops- -Haare zierlich geordnet, und sie zum Stadttor mit seinem ivueh- In d.en (»kirten und Ijeldern sus manos. lial Ich fiijie Ihnen ältere Tamen zu begrüßen. Tiese cha y suerfe buena tengais!" undliche* Los haben! »Als Ioauita Ireundiu rühmte, sagte diese: „Icli einen sicheren -Halt in dem ihkiblmein »Pater mir genannt, (»lott s de gananeial über den Enveib treu wie meinen »Augapsel, und er ück meine* Tasein*." . bis die einbrechende Tnnkelheit Ta sprach Rabbi Raiael da* (»lebet. Heiligkeit de* Sabbat* und der llciiied. entzündete die >!erze und hob und im »Becher Tropien nur. mit den Tisch, ein tleine* »Böachslicht, in die »öc'ässe. und erlischt.