Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-10-01 · 10 (10.1929) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
10 (10.1929)
Date
1929-10-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4892693-5739394-5769873--1335-4893945
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 10 lemeindeblatt der I raelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 10 Bekanntmachungen der Ge«ei»beverw< wmg Geschäftsführender Vorsteher Herr Rechtsantz alt Paul Solinger. Persönliche Unterredungen mit den Vorstehern vermittelt das Gemeindeamt. Zeughausstra;e 3. Telephon 14051. wochentäglich von 7 bis 3 Uhr, Lohntags von fl bis 11 Uhr geöffnet. Wohlsahrtsstelle der Israelitischen Religio: isgemeinde, Zeughausstraße 3. 1. Telephon Nr. 14 051. Sv:echzeit täglich von 9)4 bis 12 Uhr, Sonntags von 9 bis 11 Uhr. Sprechzeit des Bürodirektors P l o c in a ch e r werktags von l l bis 1 Uhr. Sprechzeiten der Herren Rabbiner Tie Herren Rabbiner sind in sämtlichen seel orgerischen, besonders auch persönlich-religiösen Ängetegenhe ten wochenläglich zu folgenden Zeiten zu sprechen: Rabbiner Professor Tr. Winter. Blochmann trabe 14. 1. Telephon 20 855. von 11 bis 1 Uhr, Rabbiner Tr. Wolf. Zeughausstraße lj 3. Telephon 14 051, von 10 bis 11 Uhr. Ter Gemeindedajan. Herr Rabbiner Horonjitz. ist tag lich von 10 bis 1 Uhr Große Zwingerstraße 6. 2., zu sprechen. Telephon 19 632. Berufsberatung und Lehrstellenvermittlunu- Sprechsriliidrn Sonntags vormittags von 10,bis 11 Uhi, Zeughaus srraße 3. 1. Telephon 14 051. Ter Genieiuderat der Israelitische» Religioiistiemeiude zu Dresden bar in »einer Sitzung vom 25. .Septcmlvr 1!>2fl ein stimmig folgende Resolution be'chloneu: Tie ^»raelitisetv Religionsgenicindc Tresdci ist tief er schlittert über die letzten Ereignisse in Palästina, durch ivelche über 1«*> ^nden ihr Gebell lauen mußte». Si spricht der Fudenbeit Palästinas ihre tiefste Anteilnahme ans und gibt der Erwartung und Hofsnung Ausdruck, daß in Zukunft Rübe und Frieden' die gedeihliche Entivicklung des Landes geivährleistcn. Sunagogc Aus «Gründe» der Sicherheit und für die holjeu Feiertage folgende Maßregeln getroffen worden: Tie Inhaber der Plätze I. Empore links I I. Empore links sowie die "Mitglieder des Ehorcs haben als Ein- und Ausgang die^Treppe U zu sonst die enge Treppe 4 ülierlastct tvird. Aus Sicherheit muß auf Befolgnug dieser für die l. neuen Anordming. streng geachtet werden. An den Eingängen zu den Emporen, sowie zu Plätzen und P l ä n e angebracht, in denen jeder Platz deutlich ein gezeichnet ist. Fnsbeiondero lverde die Inhaber lre r ne > g e f ch a f ■ I ätze auf den! dienst stören benutzen. da lsründen der Empore links dcn Männerjenen Platze gebeten, die Lage dieser P Plänen einzusehen, um uuniitzes und den Gotte! des Umbcriiidicii zu vermeiden. Tie gerade Treppe nach der I. Empore rechts bleibt ipährend des Gotesdienstes als Ein- und Ausgang für die in der Nähe dieser Treppe liegenden Plätze geöfsnst. Bei Schluß des Gottesdienstes sind zivecks rascher und gefahrloser Entleerung des Gotteshauses sämtliche Notausgänäe als Ausgänge zu benutzen. Es ist stets die dem betreffenden Sitzplatz z u n ä ch st liegende Tür zu benutzen. Ticselben führen zu 3 A u s g ä st g c n, und zwar 1. durch den Tempelhof luiijb der Zeughausstraße. 2. durch den Hof des Genicindegruiidstückes. Zengbaiisstr. 1, in die Zeughausstraße,? 3. nach dem .Hasenberg (Richtung Earolabrücke). Tiefe drei Ausgänge iveyden nach Schluß des Gottesdienstes im Interesse der Teinpelbesiichcr der Beuutznng empfohlen. Während d es G o t t c s d i e n st e s ist nur der' Ausgang durch den Tcmpelbot zu beuutzeu, die beiden andern Ausgänge sind während des Gottesdienstes nur Notausgängc im Falle der Gefahr. ' Es wird auch au diefeii Stelle nochmals daran erinnert,, daß den Anordnungen der Tempeldioner unbedingt und ohne Widerspruch Folge zu leisten ist. Beschwerden sind ansschlicßlich bei dem diensttuenden Lynagogcnvorstand anznbringcn, welcher durch den am Eingang der Synagoge stehenden Tcmpeldicner jederzeit verständigt werden kann. Am Vorabend des Thorafestes müssen sich die naben, die eine Fahne oder Standarte erhalten wollen, eine halbe Stunde vor Beginn des (Gottesdienstes in der Synagoge einfinden. '! Auszug aus der Synagogenordnung Unter Hinweis auf 8 10 der Synagogenordnung und auf die darin enthalteucu Bestimmungen wird dringend ersucht', jede Störung des Gottesdienstes zu vermeiden, jedes G e - s p r ä ch, und insbesondere j e d e A r t von Begrüßungen, Beglückwünschungen, Beileidsknndgebungen üsw.? sowie lautes Mitbeten zu unterlassen. , E s m u ß u n t e r a l l e n U m st ä n d e n g r ö ß t e R n he ii n d st rengste T r d n n n g gewahrt luje rden. Ten Anordnungen der Beamten ist unweigerlich Folge zu leisten. Ter Beginn des Gottesdienstes, speziell her Predigten, wird ini Tresdner Anzeiger, in den Tresdner Neuesten Nachrichten und in den Tresdner Nachrichten an jedem Freitag bzw. dem Tage vor einem Fest bekanntgegebenj Auf die entspfkÄtenden Bekanntmachungen im Gemeindeblatt wird verwiesen. Tie Besucher des Gottesdienstes werden dringend gebeten, rechtzeitig zu kommen -- die Gänge in der Synagoge werden vor Beginn der Predigt abgesperrt — und die Synagoge nicht vor Schluß des Gottesdienstes, an den Vorabenden der Festtage nicht vor Adaun Aiiloin, zu verlassen. Kindern unter 6 Jahren ist der Zutritt in die fynagoge — außer am Fest der Thorafrende I— nicht g e - st a t t c t. , | Tie Namen der im Laufe des Jahres Verstorbenen werden am Sabbat der Neumondperkündung verlesen.? Tiejcnigen Gemeindeniitglieder, die zum Andenken an ihre verstorbenen Angehörigen am Bersöhnungstagle in der Tyna gogr oder in dem Gemjeindrgottesdienst im Künstlerhaus Seelenlichtcr ausgestellt haben wollen, können diese telephonisch - 1 l 051 — oder schriftlich im Gemeindeaint, Zeughaussrraße 3. l., bestellen. ist Am Freitag, dem 4. das Gemeiridebüro für Synagogenkartenverka uf Dktober (Erew Rausch haschonoh) den Kartenverkauf ununterbrochen bis 5'4 Uhr nachmittags geöffnet. An den Eingängen werden keine Karten mehr ausgegdbcn. Denkt an das Spendenbuch Spendet zu Rosch has chonoh für die Wohltätigkeitsvereine! i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.