Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 8 (8.1929)
- Date
- 1929-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
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Nr. 8 Ge U'C il, Gegen drei Uhr nahm wurde ein irdener Wasch „Hljok". geholt, in dem bewahrt war. Ten 2fi»i ist nicht gestattet. Es gab standen, ihren Hljok sicd^i schmeckte das Wasser ans diese Stunde kam öfters hack bewirtete. Gelegcntl man hoffte, das; ich mich lehrten Besucher „verhört was von der Heiligen , welches Traktat wir diese Besucher lies; mich das 05 in der EenntniS des Bibe t Bater sas; zufrieden schmi i scharssinnigc Deutung zum die Hebräisch nicht verstau-, keit^nnd dem ,5tlange schwamm. Der Prüfende sagte, das; ich mit der lehrter Mann) werden it>ii der t meindeblatt der Israelitischen Mein Weg von Ost nach West' Bon ^ehudo «spstein man den Tee ein. Ans dem Dien rkrug mit schmalem Halse, der heitzes Wasser vom Vortage ansewar an diesem Tage zu benutzen, Hanssranen. die es meisterhaft ver» id hcis; zu erhalten. Allerdings iiem Hljok immer nach,Lehm, llm such, den man mit Tee und Zwiewnrdc ich vom Vater, oder wen» inszcichnen würde, von einem ge- ' lgeprüft». ^ch mutzte angeben, ]rfmrt ich schon gelernt hatte und »Poche durchgenommen batten. Der lernte vortragen und vrüste '.»ich ertes und der .Kommentare. Der izclnd dabei, wenn ich irgendeine besten gab, während die Mutter, berauscht von meiner Gclebrsani- „hciligen Sprache", in Wonne kniff mich in die Backe und ipeisnoch ein grotzer „Lamden" (aeisrde. Manchmal bekam die Mutter Besuch; es kamen zwei, drei „Gentes" «Spietzbürgerin ten» ans der Nachbarschaft. Die ,trauen setzten iich zusammen ans die „Leschanka" «Dsenbank>, legten die Hände nach rückwärts an die warme Dfenwand und Vlaudertcn. Verschiedenes wurde besprochen: Die „Parnone" «Erwerbs, die Zukunft der .minder und der Mlatsch. Die junge» Kranen, die „Ehzi fes" (frechen Weiber», die sich das Hagr. nicht abnehmen liefen und. die Perücke nur darübergestülpt trugen, wurden \ scharf ansgerichtet. Man interessierte sich anch, ob die j ssrau meines Nebe schon wieder w In niiitimttsnimtfflimiimminniuiiRintnmiininimiTinniiHutiHiiiniimiimimni Paul Spott, Ingenieur Rohrleitungsbau» u. MonfagcgeScllsdiaft m.b.H. > Elektrische Anlagen Bauklempnerei, Schweißerei Religionsgemeinde Dresden Seite 18 schwanger wäre und holte, sich bei mir >!nirpse> Auskunft. h wntzte es nicht immer verlätzlich anziigelben. versprach aber, nichstens genauer Hinzusehen; man belehrte mich, worauf ich dt achtgcben müsse, um Bescheid zu winen. Niemand nah:» A Island, mit einem Einde über io verfängliche Dinge z» sprechen, ivie man »ns ohne Bedenken Schnaps zu trinken gc b. Man war offenbar j überzeugt, das; dem Neinen altes rein sei. Tatsächlich'war,es anch so. ^ch habe nicht beob acitct, weder in unsrer. Familie »och gndenvärts. das; der chiiaps oder diese Oiesprnche die .minder verdorben hätten. Von einem Storche ist; mir nichts bekannt gewesen, ,'tii itzte vielmehr, das; die Minder von der Mutter geboren wbrdcn. Allerdings war der Anteil des Vaters an diesem '' iternebmeii für mich nicht ganz klar, und ich fragte oft nach, bekam aber eine gleiche Antwort ivie in der Sämle i den verfänglichen Bibeinellen: „Wenn du gros; bist, wirkt dg es schon erfahren!" Mit Vorliebe erzählte man sich auf der Leschanka .sssaisses" ««beschichten» von Schedi-m und Lenin. das beitzt tu» böken und Svottgeistern. die den Menschen allen mogliieren Schabernack spieleia,05la»bivürdige Personen berichteten.. e Nt* es am eigenen Ltjibe erfahren hätten.?>.ch lauschte atemlos solchen „Maines" und glaubte natürlich alles. Die Modistin Sorre Zires. unsre Nachbarin, verbürgte dije Wahrheit denen, ivas sich vor ein paar Tagen zngetragen den sollte: Ein Balagole, ei» Zubt-nianii. kam des Weges mit seinem tu llbeketzten Wagen. ES ipar schönes Wetter. Der Balagole krallte luftig mit der Peitsche lind sang sein Liedlein. Platz Ii,h nutzten die Pferde und wollten nicht Iveitergeben.. Mitten 1 Siebe Iiiliniimmer m Fabrikat HalnsberÖ Metallwe: HaugMVje nage; Dresden-A./F Morißafr. 13 (Eine See? Gebirge? — ianzgleith! Man reise nie oh Haschen,llartsp elektrischer I Stuhl, Proviant« lel hennosiptuskocher, tte, Liege- Ilosen von Dresden 1, Pirnaisdhe Str. 48 Rufi 130SS u. 171S4 (Soni|tlg>i 3001T) Gebrüder Ebentein Altmarkt 7 die kostenlos Voranschläge und Ingenieurb und unverbindli Englitch, FranzösitcMpanitch für Qjif&nger und Vorgeschrittene, scfrnetCf&rdernd und gründfiefr. Ibeuuükrter %acf)fii(fe- und Vorbereitungsunter ricf)t. Qu/ löunsdj) (Unterricht ln Meinen 3 Ir kein. Jltefarjäfirige Qustandser/aArung. tUebernaAmeuon Korrespondenz und (Übersetzungen. Bernhard Isaak, Lehrer 3Zäncfrncr Str. 211 7emruf 47766 wir bitten unsere Leser, bei ihren Einkäufen die Inserenten des Gemeindeblnttes zn bevorzugen Talessinn, Tefilin und sämtliche Ritualien sowie Anfertigung; von Jahrzeittabellen empfiehlt LEO REDLICH Hcnriefttenetift / Eliasstr. 24 / Tel. 35097 Verlangen Sie bitte Konkurrenzangebote von jüdischen Handwerkern bei Vergebung Ihrer Aufträge