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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
4 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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Nr. 4 iemeindeblatt der Israelitischen IleligionSgemeinde Dresden Seite 21 Verwaltung eine hohe Befriedigung gewähren, wenn es ihr gelingen sollte, auch Mädchen mit kleiner oder gar keiner Milgift zur Ehe zu verhelfen. Die Leitung der Geschäftsstelle wird ehrenamtlich von Verwaltungsmitgliedern geführt, und peinlichste Verschwiegenheit Nird zugesichert. Merkblatt »nd Anmesdebogen können - - nur schriftlich — von Bewerbern und Bewerberinnen oder ihren nächsten Verwandten angefordcrt werden bei der „EA.", Frankfurt am Mai», Eschersheimer Landstraße , 1- Xaflund der jüdischen M«seumsvereine zu Breslau Der Verein jüdisches Museum, E. V-, zu Breslau Halle im Anschluß an leine so viel beachtete Ausstellung „Das Judentum in der Geschichte Schlesiens' Vertreter der jüdischen Museumsvereine Deutschlands, Polens, Lcsterrcichs und der Tschechöslowakei ■ sowie des Gesamtarchivs der deutschen Fudeu und der jüdischen Gemeinde in Berlin cingeladcn zwecks Zusammenschlusses zu einer losen Vereinigung auf dem Gebiete jüdischen Sammclwesens. Dieser Einladung ivaren Delegierte aus Kassel. Mainz, Berlin. - Wien, Prag, Warschau. München, Frank furt a. M. gefolgt. Tie Tagung begann mit einer Führung durch die genannte Ausstellung, und die so sachverständigen Teilnehmer waren einstimmig der Meinung, daß eine derartige wohl durchdachte Ausstellung »och niemals zu sehen gewesen war, und das; der Verein jüdisches Mnseuin zu BreSlau mit der Veranstaltung dieser Ausstellung einen ganz neuen Weg bcschrilte» hat. Nach der Führung fand ein Vortrag von Tr. Hallo, Kassel, über „jüdische Handwerker und jüdische Künstler" statt, der iw das Kunstgcwcrbc und die Kunst Jahrhunderten immer im engsten i en Zeit gearbeitet hatten. 'besonderen darauf hinwies, das der Juden in vergangenen Anschluß zur Kunst ihrer cigei feit einig, und nach eingehend weit man in der Einbczich Die eigentliche Arbeitstag» tg fand dann am Nachmittag in den Räume» des Geincindchguses statt, die als wesentlichsten Punkt der Tagesordnung eben die Frgge der Errichtung einer losen Bereinigung der jüdisch«» Museen und ähnlicher Tammlungen aufwies. Man war si,f im Prinzip über die Notwendigr Aussprache über die Frage, wie ing der Archive und Bibliotheken gehen sollte, kam man zu d^m Ergebnis, eine „Arbeitsgemeinschaft für Sammlungen jüdischer Kunst und Altertümer" zu bilden. In ihr soll Breslau «»nächst auf ein Jahr den Vorort bilden und in der Geschäftsführung durch die Herren Professor Dr. Bronncr, Wien, Dr. Hallos Kassel, Dr. Karl Schwarz, Berlin, unterstützt werde». Der Ausschuß wird sich nun zunächst mit der Frage der Abgrenzung bet- Saniinelgebictes für Bibliotheken und- Sammlungen, fckner der Frage, ob die Sammlungen kulturhistorischicthnographisch oder sunsthistorischcr Art sei» sollen, zu befaßen haben. Schließlich wird auch die Frage zu prüfe» sein, inwieweit die cinzclneis Muscumsvereine. die sich ja! in erfreulicher Anzahl immer wcittr bilden, ihr Sammel , gebiet auch landschaftlich abgrenzen müsse». Ferner ivurde beschlossen, die jüdische Presse rcgelmäß g mit Nachrichten über die Tätigkeit der neuen Fnleressengemeinschafl zu unterrichten, größere, wissenschaftliche Arbeiten jedoch sollen eventuell de»> Nptizblatt der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenk- »ihlcr überwiesen werde», an dessen weitere»' Ausbau man deiikl. - . Die nächste Tagung soll l!i-b> in Berlin, die übernächste lSKt'l voraussichtlich in Mainz jtaiifinden. Professor Meier Balaban. Warschau, gab dann noch die mit sehr großer Zustimlnung aus gmionimene Anregung, die Städte jüdischen Volkstums im Lite», die heute noch durchaus den mittelalterlichen Eharakter bewahrt lt^ben, auf Exkursionen nuszujuche». ' I Den Teilnelnnern a» der Tagung ivurde eine Meide wissenschaftlicher. Arbeiten überreicht, die voll der geistigen Arbeit auf diesem Gebiete beredtes- Zeugnis gebe». Am Abend vereinigte >»och ein gemeinsames Beisammensein die Teilnehmer, das vor allem Gelegenheit gab, in nahem hledankcnanstausch über die Zukunft jüdischer Saniiiiellatigkeil zu spreche». Der nächste Tag gab den auswärtigen Freunden die Möglichkeit, die an inittelalterljchen Bauiverkeii so reiche Stadt T^resla» sowie eine Reihe bedeutender Privalsammlnng n kenn>inz»lerncn. Zweifellos ibird die neue Arbeitsgemeinschaft ein starkes Mittel zur Bereickerung hes jüdischen Lebens daritellen undi auch manches, geistige Band isbcr die Grenzen Deutschlands hinnus knüpfen. Dr. Willy Eohn. Breslau. Ernst Baumeister ViktoriastraBe Möbius Dresden-A. 20. Fernruf 19394 Hoch-, Tieflind Betonbauten Ausführung von Ne Schwemmkanalisation i und Bautischlerarbeite Veranschlagungen u- und Umbauten aller Art, n, Rüst-, Abputz-, Zimmerern . ■ und Auskünfte bereitwilligst CHR.GÖBEL&CO. VORMALS WILHELM THUME'S NACHFOLGER WERKSTÄTTEN FÜR GRABMALKUNST DRESDEN-TOLKEWITZ AM JOHANNIS-FRIEDHOF* / FERNRUF 31002 BESTE R E FE R E N Z E N / GEGR Ü N DET 1880 ItlHIffilllllll mini: Richter u. Reichart Baumeister Dresden-A. ■Prager Straße 46 Telephon 23 931 und Nr. 20931 Ausführung von Neu- und Umbauten Haueabputz Entwässerungaanlagen Kostenanschläge und sachverständige Beratung |

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