Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 4 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
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:cite .10 Mitteilungsblatt deS Sächsisch en israelitischen GemeindeverbandeS Nr. 4 '.'uidVcm von fern ('Vidxmc-iübrcr Der ünnbeefmie, vvrru X ref« tot M a ne ii it e i ivöurflelcflt wurde, das; für licis die- Beitrag zur i.'aufeffdi’e von Den einzeliien ('Vmembcni ein Umletiicnu' Ivon 2 ’tfrovnt nu-?rcidienb sei, werden für V.t2li, ebenfalls vorläufig. - Prozent als Beitrag angefevt. I Aui Tresden enrfällk bei der .Zugrundelegung der 2 Prozent für 1ein Betrag von b^»> Mark. I our die Prüfung der ' oahresrechnuiig für litt** werden die vberren H o d e und Breslauer, Leip;ig, vorgeschlageu;l die .'.'erreii nebinen die Lfahl iin. I 7. Crrichrniig eines iiidtiifdvn jubifdien. rllterc-beini-:- in 'deU';!fl Arivuiifebslifiung —. I >>err Tr. \> a lb e r it a in. 'dein;,g, Der Schwiegersohn f.r krau duiie vlrtonufcb, berichtet über das feiner Vollendung eiuglgeniiebenbe Allersheim. Voraussichtlich wird mtt Der Belegung in! vier bis fünf Monaten begonnen werden können. irran A r i o >v ilt i eb .bünidit. bai; ein Xritrel Der verfügbaren Pläne für die Bedürf- :igi:en iiiieiiigelrlieb;nr Verfügung geilelll werden; für die andern in das Altersheim Auf;nncbmenbeir wäre ein nixti feit,;uier<lnber wonäilicber Peniionsfan;n entriditen. Xie lüittel, ntit eii; Xrittel fer oiifernen ko'teiilos dnfnebmen;u können, mützien dnrdi Zpendei, oder .jiifdiüffe der Perl>aiids<ieiiieindeir anfgebradir werden. Cs wird tvfchloffen, die Verwaltung des Altersheim: an! den Verlxind;u* übernehme». o» die Müiiumffion, die dann! btlram .:ir>,;unrnniuu um der oamilie vr/,i o m 11 f di die Vorarlleiten •für f:e Verwaliniigsordnnng des Aliersbeims nfw.;u überiiellme», n erden Die Herren I diedirsiiiiwalr Paul salinger. Tresden. Varl (', o l d f .ck m i d l, Leipzig, und I oeierb M a b n. ubemntn, I gewabll. I Tiefe >toiii!iii"ioir soll so halb als möglich;unimmcuuctcu.| Herr ooKTb m itbn, ubemnin. fprieln inner Dem BeifallIaller Anwesenden der orau Luise Ariowiiidi den Tank des lAusidiuves für die Hochherzige Xnflniig aus. I . ,ia .Lienerfragen" referier! kur; der Verbaudsselretär P l o e in a di e r. ' I BÖie bei der Aussprache über den Ciitivnrf des ('Viererüber die i’ffentitcb«rediil:cbc» BeligiousgeseUsdiasleii ftbon ausgefiihrl uiirDeu in, erleibei das fddmicüc ('Vien über das slenerrechr der öffeptlichreä'iiicben :fellgioiisgefellfdi>ifleii vom 1. Juli lil-Jl dnrdi das! neue dieligionsgefer keine Aenderung. Cs bleibl also der ^»flaild belieben. bdi-, Die offeniiidi-redillidieil diel igwusgesellsdia sie n ihrJr Be> ilenerniig mir die :>ie ick: einkoiumen,lener zugrunde legen Dürfen iiiif datz die .Infdiläge. nainlidi Die prozentuale» fjnfcblä,«.' zur dleldisernkommensteuer für alle steuerpflichtigen gleickmätzit fein iiini'eil. Tnrcti Diese ilraffe ('Vbnildeiibelt an die ilaallicbe »Vsetzgebling find die M i r die n j t e n c r n e r bei 11 n in e in Sachsen unerträglich geworden. Erschwerend wirkr die iiarke Proczrefsio» der steurrsätze im Einkommensteuergesetz.vom IN. Angnik llrdä. Pon einein tim« koiiimen von mmmhi M. an belrägk die dieidw-elnkommensteder 4«> Pro;enl. Jn andern bentfdien Ländern liegen die .'iirdviilienerverbäiriiiffe inigleidi giinfnger. 2c werde»;nm Beispiel in Bayern .'tircheiiiieuerii erhoben: I von Ser >'giindn»f .'Dan-r-iteitev, I | von der ('Vwerbestener, I \ - von der wiener vom ('Virerbebetrieb im Umberjiebeil f von der .'ieidiseinkoiiimeiifieiier. I von der .Nörberfdiaflfiener und I von der Permi>,renfien^r t Alle Porflelliiiigeii, die bis jerr bei der :>iegiernng und imj 'dandnnv erbiH'en worden find, um, eine Aendernilg De-:- itnettriwlidjen .lyilandes berlviuifiihreii, waren ohne Erfolg. [ Ter Mtcfereni weift daraus hin, das; immer rechtzeitig vor Ablauf die ('fenehmigung zur Verlängerung der Steuerordnung beim Ministerium für Volksbildung beantragt werden und datz insbesondere die sleuerordnuiig selbst und jeweils die Olenebmigungsverfligun,; des Ministeriums in dem für die Vekanntinachungen der ('Vinembe bcftimmteii Crgan — Deining — veröffentlicht werden inüifen. jsn der sfrage der orei>fenbeiie>ier11,ig besteht bekanntlich eine grof;e Meinniigsverschiedenheit zwischen der israelitischen NeligionSgemeinde Planen einerseits und dem Minifierinin für Volksbildung niid ^>er Verbaiidsleilnng anderseits. •Öcrr Redusaiiwall saI > »ger bemerkt Dazu, das; er am 2~). seebrnar li»B« mit dem Verbaudssekrelär an einer inlertoiifeffionellen Besprechung im evangelisch-lutherischen 'dandeskoniinorium reilgeiiommeii h«tbe und datz dabei ein Uebereinkommen getroffen worden fei, alle weiteren schritte in der stenerangelegenbeit, fei es bei der diegierniig, fei es beim Landtag, gemeinsam von den Veriretiiligeil der evangelischen, katbolifcben und jütischen ('flaubeiisgemeinsdiafr zu unternebmen. o» der Aussprache erklärt wrr Prediger .ö e i in n n n. Planen, datz ans "der ui der oebriiarnuininer lNBl des Milteilnngsblaites des sächsisdvn israelitischen l'Vmeindeverbandes erörterten Enlfdvidiiiig des sadififchen r lierverwallungsgeridus »idn nur hervorgehe. das; das r Ververwaltnugsgeridir keinen Unterschied zwischen oii^enmm und Beligionsgesellschafl im sinne ter für das Verbälrnis des einzelnen zu feiner ('flaubensgemeinsch>rft geltende» ('Vfere und Verordnungen macht, sondern auch, datz jeder o"de, der ui Sachsen ein t'Viverbe betreibt, gleikligülrjg ob er in oder antzerhalb Sachsens wohnt, solange zur stenerzahlnng an die ('Viueiitbe in teren Bezirk er einen ('Gewerbebetrieb hat. verpfliditet ist, als er nicht vor dem Standesbeamten seinen Austritt aus der dleligionsgefellschaft. d. h. dem oudentum erklärt h»rt oder sonst »adiweiit, das; er als Timdeiit ftaatlidi anerkannt ist. lt. Beridit über den stand der Vorarbeiten zur dlegelung der :t!nbegeh>rlls- und .'dinterbliebeneiiversorgung der ('ieiiieiiidebeamien. .'?err :>iabb>ner Tr. (>> o I b in a it n, Ceipzi,;. erstattet Beridit und führt etwa solgfiiides aus: Tie Angelegenheit ist noch nicht spruchreif, da bisher nur ein-;el„e Berichte seitens der »ommisfionsmitglieder erstattet worden find Allgemein besteht aber die Neigung,, nickt eine fiidjfifdte Penfioiistaffe;n griindeu, da diese wegen der geringen Anzahl ihrer Mitglieder nur mit grotzem Nisiko arbeiten könne Elvnsowenig wird der Aitsdilutz aller sächsischen l'lemeinden an den Landespensivnsoerband sädisischer t'iemeinden empfohlen »'erden können, da die drei grotzen ('Vmeinden ihre eigenen Pensjonen mit Leichtigkeit tragen können. Lfahrscheinlich wird den kleinen ('Viiieindeii, wie es l'ereits bei Planen geschehe» ist, der Beitritt znm Landesveusionsverl'and sächsischer ('Vmeinden empfohlen werden, während dem Verband die Aufgabe zufällt, solche kleine ('Vmeinden hierbei zu unlerstnren, weldv iiidtt über die erforderlidvn Mittel verfüge». lieber einen Einzelfall wird besonders verhandelt und befdilosfen. pdi den >?aushaltplair wird für ,l>vede der Pensions- und dieliktenversorgiiiig für Beamte kleiner Verbandsgemeinden der Betrag von M. eingestellt. .'biermif wird der .'banshallplai, für das .(lalenderjahr IliBl in Einnahnie und Ausgabe gleichlanlend;ur summe von IS (KM» M. festgeseyt. Ter Beitrag der einzelnen ('Vmeinden beträgt 2 Prozent des Neichseinkommenslenersolls. Tamit fchlietzt Herr Bechtsanwali salinger kurz vor (> Ichr die sivung. Herr A a h n, Ehemnitz, dankt im Name» aller Anwesenden der ('Vnieinbe Tresden für die gewährte t'Vistfrenndschafk und .Herrn :lled,lsanwalt salinger für die Vorarbeiten und die . vorbildliche Leitung der Tagnng und ladet zur inidnien AusschutzsiyUng nach Chemnitz ei». Ter Haushaltplau erscheint in der nächsten Nummer. i