Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 3 (3.1929)
- Date
- 1929-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 22 lemeindeblatt der Jsraeliti chen Religionsgemeinde Dresden Nr. 3 \*hUX. Bosch Fabrikat« Dresdner Sportverein Bar Äochba, E. B. Durch die Kälte der letzten Wochen hat unser Sportbetriel im Freien fait völlig rnhen müssen; so find sämtliche Jugend- und Knabcnspiele aue-gefallen, und von den angesctzren Verbandssp eleu umrcr eriren Mannschaft konnte nur eins zum Austrag kom arn. Tiefes -viel, gegen die erste Mannschaft des Sportklubs Heide rau, wurde von unsrer durch Erkrankung einiger Spieler tark geschwächten Mannschaft knapp 3:4 verloren. DaS Hallentraining unsrerLeichtath etik» abteilung konnte dagegen trotz der! falte dauernd ausrechterhalten bleiben. Die NebungSabende dieser Abteilung finden noch wie vor jeden Donnerstag in der Turr Halle der 11. Volksschule am Seidnitzer Pias von S bis 7 Uhr für Mädchen und Knabe» und von 7 bis S Uhr für Damen und S> rren statt. Außerdem wird jeden Mittwoch von 8 bis 9 Uhr. ein Trainingsabend für D >men in der Turnhalle der l. Volksschule, s estalozzistraße. abgehallen. Leitung: Sportlehrer Viktor Hcnnig und Joseph Rillberg. Unabhängig davon haben wir einen besonderen Gy»n anik, kursus für Damen eingericklet, in welchem die Teilnehmerin» :n in rhnlhmischer '^vinnanik nach modernsten (Grundsätzen unter: ichtel inerden. Uebungsabende für diese Abteilung jeden Tonne Stag, erster Kursus von 6'A bis ~'A Uhr, zweiter Kursus von 7j; bis- "• Uhr, ('iaftitättc Parkitraße 6; Leitung: Frau .öcrtn Liebl»echt. Alle Anfragen und Anmeldungen sind an unser« l. Borsitzi »den. Architekten Leopold Lustig. Prager Straße 54, Ruf '8 ~k i, zu richleu. 2ü-,iotfr Allsfchufi des Allgemeinen Rabbinerverbanl es Tic anläßlich der Tagung des Preußischen Landesvert indes jüdischer (Gemeinden in Berlin anwesenden Mitglieder des So fialen Ausschunes des Allgenieinen deutschen Rabbinerverbandes raten | am 4. Februar uiner Vorsitz von Herrn Rabbiner Tr. I. Hc rovitz Frankfurt a. M-, gemeinsam mit Vertretern der Zentralwohls rhrtS» stelle der deutschen Juden, des Jüdischen Frauenbundes ui d der Arbeitsgemeinschaft für jüdische (tzefährdetenfürsorge zu eiiusr Besprechung über laufende Arbeiten zusammen. Es wurden insbesondere Fragen der sozialen Gerichtshilfe und der Gefangenenfürsorge besprochen, u. a. der vorliegende Entwurf einer Dienstanweisung für jüdische Gefängnisseelsorger. Angeregt wurde u. a. die Schaffung einer jüdischen Zentralstelle, an die Mitteilung über jeden jüdischen Gefangenen zu gehen hat, der in einer-Anstalt untergebracht ist, in der sich niemand um die jüdischen (befangenen insbesondere kümmert. Erstrebt wird, daß die jüdischen (befangenen aus dem ganzen Reich auf einige Anstalten konzentriert werden, in denen sie in religiöser Hinsicht entsprechend betreut werden können. Eine Liste geeigneter Bücher jüdischen Inhalts für -Gefangenenbibliotheken soll angelegt und Jahr für Jahr nach Bedarf modifiziert werden. Auf Grund der außerordentlich fruchtbaren Aussprache wurde das nächste Arbcits- Programm des sozialen Ausschußes aufgestellt. Hebräische Sprachschule Tas Schuljahr begann am 25. April 1028 und schließt am 23. März 1928 ab. Es ist gelungen, die Sprachschule weiter auszubauen, und zum ersten Male ist versucht worden, Kinder- und Schülerkurse einzurichten, die sich außerordentlich bewährt haben. Es bestehen drei Schüler- bzw. Kinderkurse; ein Kursus der Deutsch-Jüdischen Jugendgemeinschaft und drei Kurse für Erwachsene. Insgesamt werden die Kurse von-53 Teilnehmern vesucht. Ter Unterricht wird nach den Grundsätzen des moderne» Sprachunterrichts ausgeführü Ter „Gdud" hält jetzt seine Geschichtsftunden i>» Bureau der Zionistischen Ortsgruppe, Secstraßc 7. 2., ab. Am 16. Februar sprach Herr L. Aronstamm über: „Tie politische Lage und die kulturellen Strömungen im Judentum von 1848 bis Anfang der achtziger Jahre." Am 23. Februgx hielt Frl. Lotte Koppel eine» Vortrag über: „Der jüdische Kulturkampf in Lesterreich-Ungarn von 1848 bis 1880." Ter nächste (AeschichtSabend findet am 16. März, abends 8.30 Uhr, statt. Rcfercntin: Frl. Irina Löbel. Thema: „Tie Lage der Juden in Rußland im Anfang des 19. Jahrhunderts." «efchSflliche» Im »lurhaus im Parkbotel Seiher Hirsch unter Leitung von Herrn Direktor Kurt Trenkner linden jeden Mittwoch und Sonnabend Reunton» statt. Tie mnllkalifche Leitung liegt in den Sünden de« Herrn »apellmeifters Jold Leb au« Wien. Des weiteren finden jeden;0 Sonntag die beliebten 5-Ubr-Dee« itatt. Sie Ae.- - Dienstag. Krettag uni _ sind der Treffpunkt der guten »eseUschast Dresden«. Möbel . . . ngi rr.i 4t0Cä«*ft 1170 v hMIWMw SetkiifitiiMi m XrafiM: ettit Möbel knhfdi * Co* Dresden wm» ts* für Möbel und Lekoratiouen im ftntr 79—1) Ja RftfNM: Itaaaii lfr«|t 39—51 Residenz -Theater Im MSrz-SDielplan Lehars Friederike Der einzig dastehende Erfolg der diesjährigen Spielzeit Abwechselnd mit Offen«achs Blaubart Kartenverkauf täglich 10 bis 2 Uhr und ab ö Uhr besorgen Ihre Zeichenblocks, Farbkästen Bleistifte, Federn,Federhalter bei PI* & R* Z0Cllßr9 Annenstr. RiALTO-PAU PRÄGER/ strasseO Inhaber: F. Miller I I I iis Dresdens größte Vergnügungsstätte Dberfieschoß: Tan*-Varl«t4/2Orchester(AndorCsermely /om Hotel Royal, Kairo, mit seinen Jazz-SymphonlKem und Dr. Köblös Arfientinlsdies Tango-Orchester v. Casanova, Berlin}, Erdgeschoß: Konditorei » Konsertcaf* / Deutsdilands jromlneniestes Salon-Ordiester (2. Stern v. Hotel Adlon, Berlin)'