Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 3 (3.1929)
- Date
- 1929-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3 emeindeblatt der Ifraelitisjcheii Religion-gemeinde Dresden Sette 21 Kulturgeschichte vorzugreifen. Um so deutlicher zeigt sich der Wirt de- Katalog», der als ein Beispiel gedacht ist, um die ganz r n» zulänglichen Beschreibungen der Jüdischen Kunstdenkmäler auf ein Niveau zu heben, das der wissenschaftlichen Bearbeitung der Cbjeffte entgegenkommt. In diesem Zusammenhang must besonders <W iie Publikation der jüdischen Brautringe hingewiesen werden, deren Bedeutung vor allen Dingen darin liegt, daß sie weit älter sind als die Mehrzahl der jüdischen Lbjekte sonst. Die Mitgliedschaft wird durch Einsendung von mindestens 10 M. Jahresbeitrag auf das Konto Julius Kaufmann, VereinSkofito. Frankfurt a. M., 47 620, erworben. Mitglieder erhalten sämtliche Publikationen der Gesellschaft zu wesentlich ermäßigten Bezugs bedingungen; die Ermäßigungen machen allein schon eitiige JahreS beitrüge aus. r E.-L.-Zeitung Die am 18. Januar 1S2S erschienene Nr. 3 der Centralvereiiiis Zeitung ist ganz dem Gedächtnis LcssingS gewidmet. Namenlvon Klang haben zu dieser Gedächtnisnummer Beiträge geliefert. Professor Heinrich Meyer-Benfey, Hamburg: Gotthold Ephraim Leksing als Verkünder der Toleranz. Margarete SuSman: Was bedeutet Lessing dem deutschen Juden? I. Landau: Lessing und Mendels-, sohn. Dr. iur. I. Levy: Ungeist wider Geist. Dann Beiträge! vom Julius Bab, Fritz Engel, Hann» Martin Elster. Heinz Dietrich Kcnter speziell zum Thema: »Nathan der Weise"; Leopold Jeßner, Ernst Lissauer, Franz Rosenzweig. Einige Illustrationen, besonders die Wiedergabe Lessingscher Erstdrucke, die die Preußische Staats-! bibliothek zur Verfügung gestellt hat. vervollständigen das Heft. I Di» Gesellschaft für Jüdische Familienforschung versendet soeben das 16. Heft ihrer .Mitteilungen". Dr. Ezestitzer gibt eine ausführlich« statistische Zusammenstellung über die »Berliner Mischehen", und zwar nicht nur die zwischen Juden! und Christen, sondern auch die sämtlichen anderen Kombinationen, Evangelisch-Katholisch, usw. DaS wesentliche Resultat ist. daß dis Neigung zur Mischehe heute bei den Berliner Katholiken, und! zwas sowohl bei den männlichen wie bei den weiblichen, am häufigsten ist, indem von 100 Personen 68 außerhalb der eigenen Koni essiop ihre Ehepartner wählen, zunächst kommen dann die konfeffion «losen Männer und exst in weitem Abstande jüdische Männer. konfessionslose Mädchen, Jüdinnen und zugllcrletzl die Evangelischen. Diese Neigung zur Mischehe ist nun im Laufe der letzten 16 Jahre nur hei den Evangelischen ungefähr gleich geblieben, bei allen übrigen hat sie während des Krieges ^ine starke Steigerung erfahren, um jetzt ungefähr wieder dieselbe Höhe wie vor dem Kriege zu ge- Winnen. Noch interessanter sind die Untersuchungen über die eheliche Fruchtbarkeit, die er mit einer neuen Methode vergleichend berechnete, wonach sich ergeben hat, daß die eheliche Fruchtbarkeit zwar bei sämtlichen Ehen stark abgenommen hat, daß aber die Abnahme, die sicher niemand erwartete, am stärksten die rein evangelischen Ehen betroffen hat, während die rein katholischen und die rein konfessionslosen lange nicht im selben Maße kinderärmcr ge- ■ worden sind. Die rein jüdischen Ehen nehmen hierbei eine Mittelstellung ein, und nicht, wie map allgemein behauptet, die unterste Stufe. In noch viel höherem Maße haben die sämtlichen Mischehen an Fruchtbarkeit abgenommcn. Die Kombination Jude- Christin halt die Spitze, insofern hier nur noch aus drei Eben ein Kind kommt. Der Lberstadtsekretär Peter Gänsen (SiegburgiRhld.j gibt für die rechtsrheinischen Juden eine Zusammenstellung der tzimtliehen Familiennamen, die in den drei Regierungsbezirken Dussels dorf, Köln und Koblenz im Jahre 1808 angenommen wurden. — TaS Heft enthält ferner eine Liste sämtlicher jüdischen F a m i l i c lieh r o n i k e n , die an das Archiv der Gesellschaft bis jetzt eingeliefert worden sind. Man wird überrascht sein, eine wie große Zahl derartiger Familiengeschichten bereits gedruckt vorhanden ist. Bücherbesprechungen und dos in jedem Hefte enthaltene »Suchblatt" runden den Inhalt de» Heftes ab. — Man abonniert die »Mitteilungen", indem man Mitglied der Gesellschaft wird. Jahresbeitrag 10 M. für Einzelpersonen, für Korporationen 30 M. Zu schriftcn an den Vorsitzenden.Dr. A. Ezellitzcr, Berlin \\\ Potsdamer Straspe 5; Zahlungen auf Postscheckkonto »Gesellschaft für jüdische Familicnforschung" Nr. 18 320, Berlin-Wilmersdorf. Verein zur Förderung ritueller Speisrhäuser Soeben ist das neue Verzeichnis ritueller Speisehauser erschienen. DÖHNERTPIANOS II FABRIK UND VERKAUF« BUSEWIT2ER STR. II l»|«*ilrl 1(1« KAMMERSÄNGER ROBERT BURG urteilt über das zu seiner Verfügung stehen ie Döhnert-Piano in der Staats* oper: Wenn man weiß, was dies arme Geschöpf von Piano seit 25 Jahren täglich aushält, so muß man sagen: es kann gar nicht anders wie ausgezeichnet sein Seit Jahrzehnten MS baten aHnzende CmptehhniBen der Mfwflfw 6emeinde 6rMte Preiswttrdiyfceit-TeMzabhmg TStTSTtTTSSi National! I | Mi w Das ffarkenrad FabrlK&t der Halnaberäer MelaUwerK© Haupt-Nlcderlnoc DreüdervA/Pernrut14044 Mortßatr.10 (BAg.SchIe0g.) Aaltestes. r*nommi«rt«3 und führendes Verleih-Magazin Möbel, Poriellan. Glas. Silber I Stühle. Wäsche, Teppiche usw. | Ferd.Menzer xszrsz: I M. MinlE ♦ Traiteur Älteste Sta-tküche am Vlatze 8tnzenrvrfstr.4. Nus: 22872 übernehme Lieferungen von frühstück». 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