Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 1 (1.1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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«eite 8! iemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 1 Alles ivird danach davon abbängen. wieweit die TÄigteit den Lentxn ihr Ausfominen verschafft. Bei der Beantwiirtung dieser ,Trage >vird inan die Ergebnisse dieses und des vorigen Favres nicht zugrunde legen können. Tenn hyiöc nnircu schlechte oübre. 'uit bin von Tdena in die Kolonie» gembren. Biele .Eilomeler ging es durch Felder niit «oiinenblnnikn und Mais. Tie «onneiibliimen ikanden. aber iie ivaren klein und batten keine «amen, und die >tukiiru;selder batten grünes Girant, aber von Frucht ivar keine «pur. Als ich dai^n von Sally Mayer I i i — Allmarkt 10 } Ruf!2045 Das Fachgeschäft für \ Schreibt! fasch inen Zeitgemäßer Alle Arten Drucksihhen Bürobedarf vornehm, schnell, preiswert Eberion ans binans in die .Kolonien fubr. babe ich,a ir den Al'aisfeldern. nicht eiilinal inebr da? >irant gesunde i. das wenigstens als Biebintter dienen konnte, sonder» nur verdorrte «kevve. lind kam inan in die Kolonie, w san'^man dort auch nicht die Erinnerung an eine Ernte, orii babe «iedlnngen getroffen, ivo nicht ein Halin eingesabren ivrr lind schlechterdings nichts da ivar als die Menschen. die 'r uiiD das Pieb. Tlandein batte ich alles Tlx allein auch in diesen >!olonien den Eindruck: nur;>vei ertragreickie gute Erntejabre sind nötig, nin den Menschen dorl das l^efiibl der Bodenständigkeit und der ivirkschastlichen «ickerbeit 5x1 gebend Aiir dieses Urteil sprechen die Erschwungen, die ick schojn jetzt niacken konnte. Trotz den pieliach traurigen Ergebnissen dieses Sabres babe ick. in (^egenden, in denen die Ernte-besser ivar voUkoininen befriedigende Anstände angetrossenj ^m Miniker Rayon batv ick eine kollektivistische Indensifdlnng geseben. in der jedes Mitglied zur;icit monatlich 45 Rubel in bar ans der (R'nieinscliastskasse bezieht. Wenn man sich vergegenivärtigt. das', ein Professor an der Universität in Moskau iliid Eeiter eines »indersyphilitischen Instituts 150 Rubel nionatlich Eiehalt bezieht und dafür in Moskau erinieren nins;, und das Eiebalt eines Ministers, gleichzeitig das Höchstgebalt. jedes Parteifunktionärs. ±15 Rub?l den Monat beträgt, sg ivird >nan ermessen können, das; 45 Rubel den Monat für den sich selbst versorgenden Bauern aus der «cholle eine durckxrns befriedigende Erislenzmöglichkeit darstellen. Tie optimistische Beurteilung der wirtschastlictxm Aussichten verstärkt sich, wenn inan die Möglichkeiteil sieht, die lick ans einer klugen Anpassung an die Berhältnisse er geben. »Tck babe beispielsiveise in einer Kolonie die Rechnung ausgemacht. Ta ergab 'ick. das; der Ertrag für Ltörncr .'Ml Rubel, aus der Milckivirtschast etiva Rubel und aus der .vrnchtivirkschast etiva S0(M) Rubel ansniachte. Man sieht daraus, mit ivelchen Möglichkeiten zu rechne» ist, ivenn man sich den Berbältnisien anpas.t. Und siebt man die gros'.en Traktoren, die den Pflug?/x Meter lies in den Boden rammen, um di«; «tevpe;ir Weingärten umgNvandeln, so erkennt man. dai; die »vlonisren und die sie vetrenenden Trganilationeii 'ick ibrer Ausgabe voll bewns;t sind und versuchen, die lob nendslen »nltureu anzupslanzen. nm damit die Wirtschaftlichkeit der Kolonien ückii'rzuslelley . ....; f «Ein ziveiter Artikel folgt.) «.Aus dein Etenieindeblatt der ^iidisctien Oiemeinde Berlin.) BUCHLADEN STRAUSS & BUTTULA DRESDEN-A., CHRISTIAN*,ECKHAUS STRUVKSTR.1 S JÜDISCHE LITERATUR — MODERNES SORTIMENT ------ 14535 ■■■■■■■■MEaH Es bleibt kalt! Versorgen Sie;sich deshalb jetzt noch tit warmen Sachen! 1 1 1 Alles in bekannt größter Auswahl im Residenz Kaufhaus Q. m. b. H.