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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-01-01 · 1 (1.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
1 (1.1929)
Date
1929-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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* der Israelitischen R^ligionsgerüeinde Dresden <UiiWiviliM>lW»li»ii»W!>!»Mi>ll»ltix> Amtliche Organ des Gemeindevorstandes <s»4iHitiuiiimiimmiHmiMitnuu«8mmmtMitmnK3> j »ad ] Mitteilungsblatt des Sächsischen israelitticken GenKtnbeverbanbeS Berauttoottl.Schristleitvag: Bstro-irrttok L-Ploemachks. Allriniar Anoahmestellc für Zoseratr: Iac. Ktrralicht. Dre-Üen-Verlag: Zsroelittsch« RrligioaSgcm^stbe Drcsdeu ZroghaaSkrabc 3, L Telephon 14051 - Die 29-jmm-Ronparr Druck: KabcnLEomp. Dre<dea-A. llezeile tostet 30 Pf., laufend Rabatt 5. Jahrgang SM Dresden, Januar 1929 \ t Nummer 1 juut bevorstehende» An mei 1 » v. (0 c b u t U U wir ai fluffoe dL_. -- - ...- - Vc hm an ne brtnaen mir aus friycn ..Gqfaminelten «chrlftennachftedeno " - ---- -- — c Emil _ften" nachstehenden Aussatz ..An meinen 1 John »ur Bar Mstwab »um Abdruck. Sr »etgt nicht nur in besonders Hellem Lichte den treuen Bater. aufrechten Menschen und über,rügten Juden Smtl Lehmann. sondern enthält Ge danken, die noch heute, 80 Jahre nach Sem lode dieses unvesaestiichen Führers unsrer Gemeind«, (Weitung habe», i Sin besonderer Gedenkartttel solat in nächster Nummer. Die Lchrt'tlritnng. Mein lieber Sohn! Tu trittst beute in das Alter, mit dem bei unseren Vorfahren die Selbständigkeit und Selbst Verantwortlichkeit des Menschen begann. Voch heute tritt die Volljährigkeit in religiösen Tinge» mit der Bar Mizwah ein. Von und mit ihr erlangst Tu die Fähigkeit, als selbständiges Mitglied am Gottesdienste teil ' zunehmen und zur Thora gerufen zu werden. Ein altes Dankgebet des Vaters an diesem Tage lautet: „Gelobt sei, der mich von der Verantwo rtung sür diesen befreit." Tu. mein Sohn, weißt, ivie ich über Aeiigion überhaupt und über unsere insbesondere denke. Tu weißt, wie hoch und heilig sie mir gilt, wie ich allen Wert darein lege, dm Leben. Streben und Wirken, das; -Handlung nnd Gesinnung von ihrem tiefen sittlichen Gehalt erfüllt syi und Zeugnis ablege: daß ich aber mit dem Zeremoniell es so streng nicht nehme. Ich habe auch Dich in diesem Sinne erzogen ün'd hoffe und erwarte von Dir. daß Du dieselbe Verehrung für das Judentum, dieselbe Liebe und Anhänglichkeit für alles echt * und wahrhaft Jüdische hegen wirst tvie ich.! Heutzutage hört mit dem dreizehnten Lebensjahre die Unselbständigkeit noch nicht auf; und wo wäre der Vater, der die Verantwortung für seinen Sohn in diqsem otcr einem späteren Lebensjahre mit gutem (Gewissen aiblehnei: könnte? Allein nicht bloß der durch ein ehrwürdiges Al er geheiligte Brauch, sondern auch die Tatsache, daß die Zeit der Kind heit nun vorüber, daß Du nun gereifteren Verstandes und nnt den wissensMürdigsten Elementarkenntnissen ausgerüstet in Im häuslichen Frieden' en Sohn zur Bar Mizwah eine neue Periode seines eintrittst — mache,!den heutig hochherrlichcn, freuijgen sür sür alle unsere Lietch;, Ein alter.Segei! Kinder großzieben owim: zur Lehre, j;ur Heirat Ter erste Lebensabschnitt >cns. in das Jünglingsalter, en Tag zu einem tiefernsten, uns. Deine Eltern, für Dich, ^spruch w zur Tborch Aus Emil Lehmann: Gesammelte Schriften. Die amtliche Bekanntmachu«^ über die Gemeinderatswahl siehe Seite 12. habe Dich dem Luell des Wissest! ihr und von ihr hast Tu Ke, nach immer größeres Erweiterst Ueberzeugung erlangt, daß sittliche Grundlage der Wahrlnü das; aber auch Tein Wissen mir daß der heutige Tag - weit abzuschließen - ein «nverges;lisb> bleiben soll, nimmes zu ermi an Teiner Ausbildung zu arbeji vorstehende» (Fymnanal und praktischen Leben. Tas sind ja die beiden Gruisd die großen Männer in Israel Wesen unserer Aeliaion hinstellfe r e i n h e i t. Ter Weisheit isr das gotteSfürchtige, edle, daist nichts, dem es ai; der sittliche wahrhaft erfüllt wirid das me, es idealen Zwecken geweiht >v durchgeiitet. Tas ist der Sinn des Ter zweite: „lechuppah eines traulichen befhiedigenden Psalmist singt: Ter :>!hnk', an To l Ist Teine Ehgenossi An Tefnes Hauset Wie Oelbanmsprostc ItmrinäenKinder Tas sind des Hi Tas in der Lohn, Tcm Manne, der! üsnjcht den Elters;, daß iie ihre zur Ehuppa, zu Maassim zu guten Taten. „lethora" — ist erreicht Ich s, der Schule, zugefübrt. ^tn ntnisse erworben, den Trang ng derselben genährt und die s Wissen nichts ist ohne die it, der Liebe, der Hingebung: der Anfang des Wissens und efitfernt. Teinen Bildungsgang er Mahner für Tich fein und im Lernen, fort und fort itcn - - so in der Dir noch be- Stndienzeit, so dereinst im Pfeiler, welche zu allen Zeiten als die Stützpunkte, als das en: L e r n e n und Sitten ang ist die Gottesfurcht, das sittliche Leben. Alles Wissen n Grundlage gebricht. Aber schliche Leben erst dann, wenn i rd, wenn die Wissenschaft es erfröli lieg Segenswunsches: „letorah". ,t Dir noch fern. Das Glück Familienlebens, von dem der Hi», ID en Trauben reich, in gleich Wänden, n jung und frisch seinen Tisch — els Spenden, den Gott beschert ihn wahrhaft ehrt «- m Automobil - Reparatorwerkstatt und -Vertrieb Dp* Dresden«Ä., Wi;i ■T- 2« s Gerbar 3! (gegenüber dem Hauptbahnhof) paratu kri Wagen aller Spezia » erl? itelli ftlr Cjbeirrolet* und Citroen*'!) Zagen Fernruf: 17197

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