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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-12-01 · 8 (12.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
8 (12.1928)
Date
1928-12-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Nr. 8 (Ben einbeBIatt der-Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 19 Mcssow &WALDSCMMIDT WILSDRUFFER STRASSE ttamwomi ln Den mm rhürm vw mWHio ' Nahum Sokolow in Dresde Am Dienstag, dem 20. November, abends 8 Uhr, fand in Dresden di« vierte öffentliche Kundgebung d?s Deutschen jhomitees Pro Palästina ui ter Leitung des Herrn Regierungspräsidenten Tr. .Haußinann in einem von mehr als 1000 Menschen gefüllten Saal statt. Am Präsidial isch nahmen außer dem Vorsitzenden. Nahum Sokolow, von sä hsischen Mit» gliedern des Komitees Kriishauptmann Buck, Eeh. Justizrat Tr. F. Bondi. Prof. Tr. ' chomsen, sowie vom v, ^bereitenden Komitee der Veranstaltung Rechtsamvalt Talinscr. Rabbiner Prof. Dr. Winter, Tr. Jotn Levy, sowie weiterhin die .Herren Tr. Martin Rosenblüth und Tr. Ernst Marku« aus Berlin Platz. Regierungspräsident D'. .Hermann Haußnian >, Stralsund, eröffnet und begrüßt die «heraus zahlreich Erscsienenen mit folgenden Worten: Das Deutsche Komitee Pro s Zalästina zur Förderung der jüdischen s ^rlästinosiedlung hat cie zu einer Kundgebung eingeladen. Ter festlich gefüllte Saal macht cs mir zur Freude, Sie hier begrüßen zu können und Sie namens des Präsidiluns des Komitees herzlich Willkomm«n zu heißen. Tr. Hautzmann gab sodann einen Ueberblick lltnr die Gründung und Entstehung des Deutschen Koinitees P ro Palästina, die in erster Linie zurüchi führen sei auf die Wirksamkeit des Herrn Prof. Weizmann in Gemeinschaft mihdeni Präsidenten der Zionistischen Weltorga «isation, Nahum ^>oko ow. „ Tie Mitglieder des Komitees haben, führt T«. .tzaußmann «veiter aus, bei allen öffent lichen Lttmdgebungen - die heutige ist die vierte nach Berlin, Köln und Breslai« — Wert darauf gelegt, sich von allen inte nen Meinungsverschi« denheiten in der deutschen Judenschaft, von denen man hoffentlich bald nicht mehr reden werde, sernzuhalten. Den deutschen Palästina-Komitee gehören nicht mir Juden an, vielmehr seien es vonviegend Nichtjuden die der Sa«he ihr Interesse entgegenbringen. 1 Sodann sprach Kreisl auptmann Buck im Namen der sächsischen Ttaatsregierun« Worte der Begrüßung und legte anschließend dar. wie er anläßlich der Vorfü irung eines Palästiüasilms begeistertes Freund und Anhänc er des jüdischen Palästinaweües gewirben sei. In der Ar i und Weise, «vie jüdische Bauern und jüdische Arbeiter für ilirfeit Jahrhunderten zu Unrecht vcrfolgtes Volk den Wiederaufbau durchführen, erblickt er eiu soziales Vorbild fi r die ganze Menschheit. Seinen mi: Beifall aufgenomr «enen Ausführungen folgten Begrüßungsansprachen des ^errn Rechtsanwalts Salinger. Vorsitzenden des Sächsischen israelitischen Gemeindeverbandes^ welcher für die acht sächsischen Genieinden seiner Freude Ausdruck verlieh, an einer Kunlgebung teilnehmen zu können, welche geeignet sei, den Interessen des ganzen Volkes zu dienen. Dr. John Levy, als 5 Vertreter der ZBfD. und der darüber Ausdruck! Dresden stattfindqt, allgemeine und des Palästinawer Worte der Begrüß» vieles von dem. «v Alsdann ergriff, Wort zu seinem 'i Seit 15 Jahren Heute, so sagte er fessionelle Frage, Welt. In Deutsch! »verden. Es Hand l eines halbbe'rwusse Flavins habe lsa «reue Städte geschaj Städte zu bauen, Sokolow legt dar, gefehlt habe, von den andern Eleni^n Dieser Beginn eine völlige Umsi Städten eingespersci geschehe meist vo> > Schichten angehör« hebräischen Univer berichtet über die der „.Hadassah", di> ist und allen Ei kommt. Er schloß mit den echten Et sammenarbeiten fanden den stürmis Dresdner -Ortsgruppe, gab seiner* Freude daß die vierte Kundgebung gerade in wo bisher wenige Gelegenheit war, die e jüdische Oeffentlichkcit über das Wesen 'es zu informieren. .Besonders herzliche ng «vidinete er dem Führer Sokolow, dem «s bis jetzt erreicht wurde, zu verdanken sei. lebhaft begrüßt. Herr Nahum Sokolow das Heferat über „Palästinensische Wirklichkeit": : es seine Aufgabe, darüber aufzuklärrn. sei das Werk nicht mehr eine jüdisch-konondertz eine Angelegenheit für die ganze land hoffe er^am besten verstanden zu e sich, in Palästina um den Wiedercuifbau ten Landes. Zur Zeit des Josephus Ißläa 4M Städte gehabt. Heute seien zwei sei«. Aber es sei nicht die Hauptsache, neue sie „Rückkehr zur Natur" sei viel wichtiger, daß es den Juden an einem Bauernstände dem Bodenständigkeit, Natürlichkeit auch liteu ^es Volkes hätte zuströmen können. Bguernarbcit auf dem alten Boden sei t^llung der 2000 Jahre lang in Gettoten Juden. Diese schwere Pionierarbeit jungen Leuten, die den intellektuellen n. -Sokolow schilderte die Bedeutung der ität Jerusalem für Juden wie Araber., Er großartige Krankensürsorge-Organisätion den jüdischen Frauen Amerikas zu danken ijlwohnern Palästinas gleichmäßig zugute mit dem Gedanken, daß die echten Juden risten an diesem Werke des Friedens zunnenJ — Die Ausführungen Sokolows chen Beifall der gesamten Versammlung. mm dee SchloOitraB# Eck« groß« BrOdargass« Die be\K/ährte Bezugsquelle des anspruchsvollen Rauchers

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