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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-11-01 · 7 (11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
7 (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Nr. 7 lerne ndeblatt der Jsrc ln,i(j des neuen, für den Bestar eminent wichtigen Bundes wird finden. Zu ihr werden sämtlicher die prominenten Führer des werde». Die Versammlung ist abend der Hauptversammlung dem die Vertreter von 800 Crtäf nach Berlin kommen. Tie Liste vffentlicht werden. Es steht fest Judentums das Wort ergreifen d des deutschen Inder im ehemaligen Herrenhch, jüdische Organisatwiifi deutschen Judentums beit 24. November, s' RjF., festgesetzt wo ruppen aus dem ganzen der Redner wird i» Bä das; die Führer des Werden. oüf d •.< brr Trr Hilfsvrrrin versendet soeben seine» gedrillten feit im Jahre 1927. Tie Haup' der jüdischen Auswanderung. Horen an die Herren Konsul Tr. Rechtsanwalt Paul salinger, La Prof. Tr. Winter.' drutschrn Juden Jahresbericht über feit e Tätige tjirbeit des Hilfsvereins gilt jetzt cm Tresdner Lokalkoi >itee gexinrich Arnhold, Mar t jtreicher. iiitätsrat Tr. Lalzbnrg, Rabbiner Zeutralverband jüdischer Han Sit, »werker Deutschlands, E Berlin >!rost OKschäftssteller Berlin >0 18, (v '.Huf dem Verbandstag in Hast tionen angenommen: 1. Zum Referat: „Ter j Tie wirtschaftliche Eutwickluus fcOen Mittelstand besonders hart gptiiliug breiter Ätreife des Mitt: Eristerizen. Ter 8. Verbandstag Tarlehnskassen n»d.streditgenosse Vereleiiduiigsprozest entgegelizuw deshalb von de» jüdischen tüeinei 1. Tie Gründung von Tarle i» die Wege zu leite»; fak düngen vorzniiehme», eine stand vor weiterer Verelend trristeuzauflmu n»d -ausba i 2. Ter Verbaudstag protestier immer häufiger werdend, werter, sowie gegen die Ve von den Arbeitsplätzen. T dischcn Arbeitsnachweisen e rung der Arbeitslosigkeit 8, Ter Verbaudstag fordert verbänden sowie von alle sie dex- Frage des Austxru, gröfjte Aufmerksamkeit widst Einheitlichkeit der jüdische unerläßlich und spricht sih> gründnng ans, die eine Ze bewirken könnte. 2. Zum Referat: stums so statti! sowie geladen n Vorrben, zu Reiche lde ver- >eutschen i ,e i;e Frankfurter Ltraste inuuet wurden folgende ü d i s ch e M i t t e l st a > d" der Nachkriegszeit hat >.i> jüdi- (etroffen. Tie zunehme «de Perlstandes vernichtet imii er mehr sieht in der Lchaffiiug jüdischer Hschaften eines der Mittel, diesem rkeu. Der Verbaiidsta. > fordert n und Landesverbänd i idei jus- und ilreditkasse» solche nicht bestehen^ teils, um de» jüdische, nng zu schützen, and r,e aus daS entschiedenste Ausschaltung jüdiscl>e , dräugniig jüdischer Arb, er Verbandstag sieht ir »es der besten Mittel zu r Juden. den (Gemeinde- und jüdisch',, ^rganisatiohl s der jüdischen Arbeit» ien. Ter Verbandstag ii Arbeitsnachweisbewegp, [| deshalb gegen jede cirsplitteruug der Arbeit» d: io» .Jüdische Berufswahl und j idische Arbeitsnachweise" In Anerkennung der Tatsachen, dast sich in verschiedenen Hand, werksberufen bereits ein Mangel an qualifizierten Arbei er» und Lehrlingen bemerkbar macht, hält der Verbanhstag des Zentral, Verbandes jüdischer Handwerker- Deutschlands es für n »twendig, darauf hinzuweisen, daß der gegenwärtige Zeitpunkt für eine Normalisierung der jüdischen Berufsgliederung durch eine Forderung des handwerklichen Nachwuchses besonders geeignet ist. Ter VerbandStag beschließt deshalb: ‘ 1. Das deutsche Judentum, besonders aber die verantwortlichen Körperschaften auf diesen Umstand hinzuweisen u»! die Errichtung von Berufsberatungsstellen zu fordern, da eine elitischen Religionsgemeinde ^vreSd en Seite 23 80—81 Resolu- »gehend leugriiu- Mittel' eite zuw e Handitnehmer den jür Linde- Landesen, das; lachweise hält die »g für Londerlachweisr beratungeu sich nicht er» die Berufsberatung der städtischen Berufsämtern' sinnvolle Umgestaltung her Berufsgliederung der deutschen Juden nur auf dem Wege einer systematischen Berufsberatung möglich ist. 2. Tort, wo die Errichtung selbständiger jüdischer Berufsi öglichen läßt, soll versucht werden, jüdischen Jugendlichen bei den durchzuführeu. 0. fordert der Verbandötag von den (Gemeinde- und Landesverbünden die Einsetzung von Etatsmitteln zur Förderung jener Kreise der jüdisches» Jugend, die sich den handwerklichen Berufen zuwenden.! Diese Mittel sollen sowohl für die Errichtung von Lehrlius^heiinen, wie auch für Lehrzuschüsse für Minderbemittelte stzwio Ergänzuugsausbildüugeu bereitgestellt werden. I 4. Im engsten Zusammenhang mit der Berufsberatung inüsseü in allen gröj;eren Olemqiupeu Lehrstellenvermittluugeu errichtet werden, da Berufsberatung ohne Lehrstelleuvermitllung keine wesentlichen sLrfolge erzielen kann. ö. Ter Verbaudstag fordert alle aiigeschlosieneii Vereine und Mitglieder auf, die Behnfsbratungs- und Lehrjtelleuver- »littluug-stelle» nach Kräften zu fördern und sich in ihre» Dienst zu stellen. Insbesondere soll daraus geachtet werden, daß die Ausbildung der Lehrlinge eine gründliche ist, da es nicht nur im aUgemein-jüdischeii, sondern auch im Interesse des Handwerkerstandes liegt, daß ein gut qualifizierter Nachwuchs herangebildet wird. 0. Der 'Tierbandstag verpflichtet sämtliche Mitglieder, sich mit allen Kräften in den Dienst der ArbeitSnachweis-B.ivegniig zu stelle», insbesondere aper bei den Meineiitbe. und Landes, verbinde» für die Förderung der Nachweise einzutreten.. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina Loinitag den 4. November vurde die Wintersaison mit einem Teenachmittag in den Räumen der Fraternitasloge eröffnet. Tee Rahmen dieser Veranstaltung iel jedem durch Wärme und Einheitlichkeit auf, ein Effekt, de: hauptsächlich den schön gesellte:! Tischen mit ihrem Bliimenschi nick zu danken war; nicht zulegt trugen die prachtvollen Handarbeiten, die zum Verkauf anslagen, dazu bei. Was arme, orieuta ische Jüdinnen m.it ihrer Technik, ihrem Farbensinn unter Anleit ing kundiger Frauen unseres Verbandes in Palästina schufen, var bestimmt, Geldmittel für das soziale Hilfswerk in Erez Israel zu beschaffen. Dieser Gedanke leuchtete den Besuchern deS Tee abends so ein, daß eine Menge der allerdings auch bsonderS gesch,nackvollen Lachen gekauft wurde. Tie begehrtesten Tinge, Kinde:kleider und Lpielhoseu aus Bastseide mit erlesener Ttickerei, wurden sogar in zahlreichen Eremplaren nachbestellt. Gebetkappe i und Berchesdecken, Lpitzentaschentücher und andre zierliche Kleinigkeiten wurden bewundert und gekauft. soviel vom sozialen Momeu:, daS Frau Heniiy Winter in'ihrer Festrede dem Kulturellen gegen überstellte. Auch ail Unterhaltung unt Kuiistgenuß hatte man gedacht. Fräulein Toni Mandelbaum tvug ein ebenso ernstes wie heiteres Gedicht vor, das den Verband!und sein Wirken in Dresden zum Gegenstand hatte. Frau Tr. Moses aus Zwickau, allen bekannt durch ihre Palästina-Arbeit, durfte mau diesmal als Pianistin begrüßen. Ihr vollendeter Vortrag Ehopinscher Musik fesselte die Zuhörer, desgleichen die gefühlvplle Rezitation von Fräulein Betty Löwenkopf, einer begabten Schislerin der Frau Jenny Lchaffer. Die Gäste fühlten sich wohs, der Ertrag ist ansehnlich; nach die Veranstaltung als gelungen T. Lt. jedem Gesichtspunkt kann nun bezeichnen. Inserieren Eie im Semeindeblatt! * MlWWllllMlWlMIIllMWMIWlMNlMlllllWIlMl! Richter u. Reichart Baumeister Dresden - A. Prager Straße 46 Telephon 23931 und Nr. 20931 Ausführung von Neu« und Umbauten Hautabputz Entwässarungsanlagen Kostenanachlftge und Sachverständige Beratung |

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