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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-11-01 · 7 (11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
7 (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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Seite 22 iemeindeblatt der Israelit stehe die Aufgabe der Aufklärung über die Irrigkeit, Unrich igkeit und die nicht seltene Verlogenheit der antisemitischen Behaupt lungcn; die Aufklärung darüber, das; der Antiscmitismui als politische, religiöse und gesellschaftliche Erscheinung nicht vcr> inbar sei mit den Tugenden, auf denen gesunde Politik,-echte Religion, wahre Gemeinschaft aufgcbant sein mügen. Ter Abwehrkampf sei ein schwerer Kampf, da die Piclgestal und die Schwierigkeit des Problems mit oft unzureichenden 1;iellcn Mitteln angepackt werden müssen, der Kampf sei gar :i mal auch niederdrückend angesichts der Noheik und der Pcrbol und der unlauteren Mittel, mit denen die Gegenseite kämpf ö.m; man oft das Gefühl habe, Schmutz anzufanen. lieber die finanzielle 'Gestaltung im Berich! berichtete der Schatzmeister, Herr Tr. Hermann Fischer, M Tie wegen Ablaufs der Mandatszcit ausscheidcndcn Vors und Ausschnßmitglieder wurden sämtlich ciinrimmig wie gewählt, nämlich in den Vorstand die Herren: Reichsminisrer a. T. Tr.-Ing. c.-b. Georg Gor he in, Vecktsanwalr und Notar Tr. Hermann F i s ch c r, M. Berlin; Nechrsanwalt Willi Brau buch , Berlin; Ilnioersitärsprofcssor Geh. Konsistorialrai T. Tr. b. c. B a u m g a r l e n , Kiel; Geh. Jusrizrat Tr. jur. h. c. Heinrich Tove. Berlin; Staarsminiiter a. T. Tr. Albert Sü-dekum, Berlin; Bankier Aby S. Warburg, Hamburg; sowie in den Aus schuf; die Herren: Bürgermeister Tr. Herschel, Breslau; Verwaltungsdirektor i7 bin a n n , Mainz; Pfarrer R i ck t c r . KönigSwalde; :>iechtsanwali und Notar Tr. Lothar Sckücking, Toröfniud; r omberr II l i tz k a , M. d. Natibor. Heim des Jüdischen Frauenbundes i'l'ackdeiu das Heim des Jüdischen Frauenbundes in W» k auf ,<obr jetzt über ein Jabr im Betrieb in und einer Neide von Kinder» und weiblichen Jugendlickeu zur Kräftigung »tili Ge scheu Religionsgemeinde Dresden Nr. 7 igkeit inananchrtheit r, so sjabr . d. N. audsderrliu; . t«ö sundheit verholfen hat, kann der Jüdische Frauenbund den vielen, die das Wirken dieser Heilstätte mit großem Interesse verfolgen, die erfreuliche Mitteilung machen, daß cs ihm gelungen ist, ein Nachbargrundstück mit Wohnhaus zu erwerben. Dadurch hat sich der Grundbesitz in Wnk verdoppelt. Das Wohnhaus kann zum April geräuntt werde», cs wird das Heim in die Lage sehen, eine größere Anzahl von Pfleglingen, als cs bisher möglich war, aufzunchmen, vor allein aber mehr Jsolierräumc bei etwa auftretendcn Krankheitsfällen zu schaffen. Durch die Vergrößerung des Heims kann mau nicht nur Kinder vom vierten Jahre an. sondern auch, wie es von ärztlicher Seite gewünscht wurde, vom zweiten Jahre an aufnehmen. Das Heim, das den Charakter der Heilstätte hat. nimmt bekanntlich tuberkulös gefährdete Kinder und weibliche Jugendliche aller Stände zu einem Tagespreis von 4 Mark auf. ohne irgendwelche Nebcnausgaben für die ärztliche Betrcuuug. Kurtare. Wäsche und dergleichen zu berechnen. Tie Kurpcriode dauert acht Wochen. Die Erfahrungen des vorigen Jahres geben Veranlassung, ganz besonders auf die sehr gute» Heilerfolge im Herbst »ud Winter hinzuweiscu. AnineldiNigeu hierfür sind baldigst zu richten au das Bureau des Jüdischen Frauenbundes. Berlin X 24, Monbijouplatz 10. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, E. B. Tie vom Rcichsbuud jüdischer Frontsoldaten cingeleitete Aktion zur Ansiedlung von jüdischen Landarbeitern und Gärtnern auf deutschem Boden niinint einen guten Fortgang. Vor kurzer .'seit ist von ihm die Jüdische L a n d a r b c i t, G. m. b. H., als gemeinnützige Siedlungsgesellschaft geschaffen und zu ihren Geschäftsführern sind die Herren Riltcrgutsbcsiher Rudolf L. Mosse und Tomänendircklor S. Tnk bestellt worden. Tie Wahl des Aufsichlsrates wird demnächst erfolgen. Mit der. ersten Siedlung sehr gut geeigneter Siedlungsauwärter wird in Kürze begonnen und damit die Verwirklichung des großen Sicdlungswerkes ihren Anfang nehmen. -für weiteren Propagicrmii^er Idee wird ein Reichsbund für jüdische Siedlung in TcurMland ins Leben gerufen werde», dem alle Kreise des deutschen Judentums angebören" sollen. Die Gründuugsv'ersamm- BAUMEISTER WALTER STEINHÄUSER ARCHITEKT ENTWURF, BAULEITUNG FÜR IN¬ DUSTRIE UND WONNHAUSBAU, Gl WISSENHAFTE, FACHMÄNNISCHE BERATUNG IN ALLEN BAU- UND WOHNUNGSSACHEN, 6UTACH FINANZIERUNGEN DRESDEN-A.1, VIKTORIASTR. 3, TEL18396 Kalte und warme Speisen Echte Biere und Weine Erstklassiges Bestellungs- und Bersandgeschp Bunte Schüsseln, Teegebäck, Desserts, Eise frei Haus. Dresden-A., Prager Straße 48, «Sw. i ber L Das größte Arzneimittel-Laser L1NDNER3 APOTHEKE PRÄGERSTRASSE PR E ZDEN Bevor iie einer Krankenversicherung boitreten, verlangen Sie die kostenlosen Taiife und unverbindliche Auskunft der Deutschen Kranken versicherungs-A. G Akt.* Kap. 2 Millionen RM. BeiirkUirckliii: Drtiiii-A., ‘ Feste HeitrAge, garantierte Höchstleistungen, Ireic Arztwahl. Kein Krankenschein. Steihegeld bei Unfalltod bis 10U0.— RM. Gewinnbeteiligung bis 80 Prozent der Jahres* prflmic bei Nichterkrankung. 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