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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-09-01 · 5 (9.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
5 (9.1928)
Date
1928-09-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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beirm hastlichen ten. ^ausschuß. Dorftand -ern und l rdne-iden »er in den ,»avon abfphren für ist daher ihrer Perr junehmen t^trägt 14, esden 3, meinden ner aus tern, die Tr «e f«r ^erließende, ß ist beti.nme döausschuß ^besondere Prüfung VeratzungSeiten des i>en. 4. Tie Förderung der rechtlichen und Wirts Stellung der Sächsischen israelitischen Gemeinde Tie Vertretung des VerHcmdes ist der Verband Er besteht aus den von den Gemeindevertretungen und Verordneten) aus ihrer Mitte gewählten Mitgli einem von der sächsischen Rabbinervereinigung abzu Gemeinderabbiner. Bei der großen Verschiedenheit einzelnen Gemeinden geltenden Wahlrechte mußte gesehen werden, ein einheitliches direktes Wahlver die Wahl der Ausschußmitglieder anzuordnen: es bestimmt, daß jede Gemeindevertretung die Wahl treter nach den bei ihr geltenden Vorschriften vo hat. Tie Zahl der so gewählten Ausschußmitglieder und zPar wählen die Gemeindevertretungen von vom Leipzig 4, von Chemnitz 2 und die der übrigen je 1 Mitglieds jede Gemeindevertretung wählt ihrer Mitte eine ebenso große Anzahl von Stellvertöe zu jeder Sitzung des Ausschusses eingeladen sind unt treter von abwesenden ordentlichen Mitgliedern bescjl sonst beratende Stimme haben. Ter Derbandsaussck u rechtigt, auch sonstige Persönlichkeiten mit beratende! zu seinen Sitzungen hinzuzuziehen. Der Verbau tritt in der Regel alljährlich zusammen: er ist in zuständig für die jährliche Feststellung und für die des -Haushalts, für die Beschlußfassung über Anle bandsbeiträge und Verbandssteuern sowie über änderungen: er kann auch über sonstige Angelegenk Verbandes beraten und beschließen. Zur Zuständigkeit des Verbandsausschusses'gehör nament> licbdie Wahl des Verbandsvorstandes: die'er besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter sowie einem Beisitzer^ die beiden ersteren sollen in Tresden, dei Beisitzer in Leipzig wohnen. Außerdem gehört dem Vorstan i ein von der sächsischen Rabbinervereinigung zu bestimmender Gc meinderabbiner mit beratender Stimme an. Ties die Grundzüge der Derbandssatzung, d^ren ein> gebende Besprechung nötigenfalls für später Vorbehalten bleiben kann. Es muß beachtet werden, daß die Sa zung nur die Form darstellt: das Wesentliche ist das Lebens das die Form erfüllen wird. Ter so organisierte-Verband ist eine Religionsg d. b. die geordnete Gemeinschaft der sächsischen jüdische bensgenossen. Während früher jede einzelne Gem Religionsgesellschaft für sich darstellte, gibt es jetzt r einheitliche israelitische Religion? i ch a f t im Lande. Tie jüdische Religion ist damit ve rechtlich den andern Religionsgesellschasten völlig gle und wenn die einzelnen Gemeinden in der Sprach! setzes als „llntervcrbände" des Gemeindeverbandes werden, so wird damit ihre Bedeutung nicht geschniä wird im Gegenteil erweitert und vertieft: denn die-Gje sind und bleiben die Träger des Verbandes, der sie berrschen. sondern fördern soll, und jede Gemeinde, sächsische Jude soll fortan dos Bewußtsein in sich trag^ Gemeinschaft zu leben und an ihrem Wirken teilzsi (Gemeindeblatt Lsi An die deutschen Juden! Bald werden Rosch Haschonoh und Jom Hakippirim zum Gotteshause rufen und zu stiller Feier in den jüdischen Häusern. Aber ihr Aufruf zur Besinnung, zur Einkehr i.nd llmkebr, findet in unsrer Mitte nicht mehr überall Gehör. Mancher ist gleichgültig, mancher ist seinen Brüdern und dem Gott seiner Väter fremd geworden. Andre sind unter der einde siellichaft, n Glaueine ur e i n e esell- ^fassungschgestellt, des Geiezeichnet älert: sie meinden nicht beja jeder n, in oer nehmen, ipzig.) sein, da Sab an Last der Arbeit erdrückt. Tie Zeit scheint dahin zn die geschlossenen Geschäfte d« jüdischen Kaufleute i baten und Festtage«, am Rosch' Haschonoh uch Jont -Hakippurim ein stummes aber eindringliches Bekenntnis zu Gott und zum Judentum vor aller Welt ableaten. Aus dieser Unfähigkeit, unsre heiligen Tage zu feiern/ sprechen Rot und Truck der jüdischen Seele. Unsre Verantwortung, unsre Sorge bewegt uns deutsche Rabbiner zu einem ernsten Wort an die deutsches Juden Genug des Leids, daß so vielen von uns der Sabbat, dieser Ouellpunkt unsres Familienlebens, die Wurzel dei edelsten Tugenden unsrer Gemeinschaft, der Tag unsrer Seele, das Wahrzeichen unsers Glaubens, verlorengegangen isi. Sollen nun auch die ehrfurchtgebietenden Tage dem Materialismus mehr uüd mehr zum Opfer fallen? Die „Tage der Umkehr" nahen. Möchte ein jeder den Willen und den Weg finden, die heiligen Lage ganz und ungeschmälert zu feiern. Möchte jeder jüdische Geschäftsinhaber seine Angestellten von jeder Arbeit an den -hoben Tagen befreien. Möchten die Treuesten der Treuen, denen es ein tiefes Bedürfnis ihres Herzens, ist, der religiösen Pflicht gemäß Sabbate und Feste zu feiern. - weitherziges Verständnis bei allen in Betracht kommendeji jüdischen Persönlichkesten finden. Euch alle aber bitten wir: Setzt alles daran, daß unsre Ruhe- und Festtage unsrer jüdischen Gemeinschaft erhalten bleiben. Die Treue zum Judentum fordert Opfer. Aber ihr Lohn ist eine Ruhe des Geivissens. das Bewußtsein treu erfüllter Pflicht, die! Festigung und Erhöhung des Judentums. Jin Geiste eng mit euch allen vcrbuiideu. wünschen wir euch den Segen der heiligen Tage. „Möge alle Sorge t>on euch weichen: die Freude an Gott bleibe die Quelle eurer Kraft!"! Ter Vorstand des Rabbinerverbandetz in Deutschland. Das neue Kleid und alle», was wir brauchen, um um un6 unser Heim *u schmtl^en, näht uns mil ihren jßits und geldsparenden Spezralapparaten die gute „Singer". NAHMASCHINEN AKTIINOSSIUSCHAFT »II« Prager Stra0e 18 / Ferdinandstraße 2 Hauptstraße 6/ Kesselsdorfer Straße 15 6 l aik thwühM CM* m * Vafow -fcakyw-w». n-. ptSfUjur iy naUtmtm

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