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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-08-01 · 4 (8.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
4 (8.1928)
Date
1928-08-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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dWWWWWWWM>M»W^^MW>^»''>- "»» nmn» i . '■■■'■im .mm Nr 4 _Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden HUI'W Seite 17 Mitteilungen der JentralwohlfahrtSftelle Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Gefährdeten» fürsorge" Zu einer zahlreich besuchten Sitzung waren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Gefährdetenfürsorge' im Anschluß an die letzte Sitzung des Wohlfahrtsausschusses des Preußischen Landesverbandes zusammengekommen. Durch den Vorsitzenden, La».-Rat Tr. Teeligsoh», wurde über den Stand der E r - ziehungSberatung für schwer erziehbare und psychopathische Kinder in de» einzelnen jüdischen Gemeinden und über die weiteren Pläne zum Ausbau derselben berichtet. Richtlinien hierfür lagen der Arbeitsgemeinschaft in zwei Entwürfen vor; diese sollen demnächst nach einer tveiteren Beratung der Kommission für Psychopathenfürsor;ge de» einzelnen jüdischen Gemeinde» zugehen. Eine rege Aussprache entspann sich über die Mitarbeit der jüdischen Wohlfahrtspflege bei per Sozialen G e r i ch t S h i l f e. Diese neuo Einrichtung ist in den einzelnen Städten ganz verschiedenartig organisiert. Wer auch immer aber der Träger sein mag. ist anzuttrcben, daß jüdische Fälle grundsätzlich den jüdische» Wohlfahrtsstellen sowohl zum Zwecke der Ermittlung als auch zur llebernahme der Schubaufsichten überwiesen werden, lieber Wesen und Aufgaben der sozialen Gerichts- Hilfe im einzelnen und der Mitarbeit der jüdischen Wohlfahrtsämter wird demnächst besonders berichtet. — Mit besonderem Hilfsvereius der deutschen Juden ' r Auswanderung cntgegenbeit zwischen dieser Tätigkeit, der uenbundes und der örtlichen Wohloierung der Arbeit erforderlich zu sein. .Schritte hierzu n>crdcn daher im Laufe des Winters in die Wege geleitet werden. —- Wie aus einem weiteren Bericht über de» £ t n n b b e r Zufluchts- 11 |n b B e wa h r u n g S h e i m e hervorging. bestehen im Augenblick jZufluchtsheime bzw. Einzelzimmer von Frauen und Mädchen in: Main, Hamburg, Köln, Leipzig, dt a. Haardt. Tie Schaffung von Kigendliche wird als eine der nächijer Arbeitsgemeinschaft in Angriff Aussprache wurden schließlich noch ieincs Bewahrungsheimeo gemacht. Zeoakah Zeitschrift der jüdischen Wohlfahrtspflege Nach längerem Zwischenraum ist wiederum eine Nummer der Zedakah, Zeitschrift d^r jüdischen Wohlfahrtspflege, erschienen. Das umfangreiche Heft (51 E.)j gibt eine lieber schau über das l!ctztc Jahrzehnt Und die gegenwärtige Lage jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland. Es enthält folgende Aufsätze: Jntcrcsie wurde der Bericht de« über die ll c b c r w a ch u » g d j genommen. Eine Zusammenar Bahnhofshilfc des Jüdische» Fra sahrtspflegc schein» zur Jntensib für vorübergehende Aufnahme Berlin, Breslau, Frankfurt a.j Ludwigshasen, München, Neuste Zufluchtsheimen für männliche jten und wichtigste» Aufgaben genommen werde». — In der Vorschläge über die Errichtung Die Zentralwohlsahrtsstelle der deutschen Alben. Rückblick - - _ - - f. WC" (Kegenwartsbericht — Ausblick. Pon Dr. Friedrich Ollcudorf Ter Orden Bne Briß. Jüdische Wohlfahrtspflege in und ngch dem Kriege 1014 bis 1928. Von Dr. Alfred G o l d s ch m i d I Die soziale Arbeit des Jüdischen Frauenbundes im letzten Jahr zehnt. Von Hannah Karminski. Ein Jahrzehnt der. Wohlfahrtspflege des Deutsch-Israelit,sch^u Gemeindcbundcs. Von Dr. Wilhelm Neu mann. Aus der Tätigkeit des HilfSvcrcins der deutschen Juden in d letzten 10 Jahren. Von Dr. Mark Wischnitzer. Jüdische Wanderfürsorge und Arbeitsnachweise. Von Adler-Rudel. Durch die ausführlichen Darstellungen erhalten wir ein asti sckauliches Bild von dem Werden und dem-Wesen der jüdisch:» Wohlfahrtspflege in Deutschland, von der Zusammenfassung alljer Kräfte zur Bewältigung der mannigfaltigen und großen entsta!» denen Aufgaben und. von den Leistungen der einzelne» Organ isla tionen auf allen Gebieten der sozialen Fürsorge. Ein Nachruf für die am 11. Mai dieses Jahres verstorbene Frau Henriette May, Mitbegründerin und stellvertretende Geschäftsführerin der Zentralwohlsahrtsstelle der. deutschen Juden, von Frau «. Wronski sowie ein Nachruf von Dr. W i s ch n i tz t r für Herrn Dr. Paul Nathan bringen von neuem zum Beu'ußtsein, welche Verluste die jüdische Wohlfahrtspflege in der letzten Zeit erlitten hat. Schließlich ist in dem Heft der Zedakah noch ein durch den Erlaß des Gesetzes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten besonders bedeutungsvoller Aufsatz ivon Rabbiner Dr. Esche Ibach er, Düsseldorf, über „Jüdische ° Weltanschauung und Verhütung ikr ('Geschlechtskrankheiten" enthalten. Die Zedakah ist bei der Geschäftsstelle d>'r Zentralwohl fahrtsstclle der deutschen Juden bürg 2, Kantstraße 158, 2., zum das Heft zu beziehen. B e r l i » - E h ä r l o I t e ü - > Preise von 1,50 Mark ssir Haustochter Suche für meine Schwester Aufnahme In einer netten jüdischen Familie (möglichst koscher) gegen Entgelt. 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