Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 3 (7.1928)
- Date
- 1928-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3 iemeindeblatt der Israel Ter Verein zur Förderung ritueller Lpeisrhäusrr, t9. s.ndet soeben das neueste Heft Nr. 174, Juni 192S, mit üb iutK’t Darstellung aller streng rituellen Speisehäuser. die .lufsicht in den verschiedenen Crtcii und Länder» uiitersteke Gleisende ist dieses Heftchen ein guter Führer. Tie t^eschä .o Vereins befindet sichln Hamburg I, Dornbusch 4. ilischen ReligionSgemeinde Dresden Seite 27 vercrsicht» jeiner (VÜr ftsjtelle Bereinigung jüdischer Studenten, Dresden Ai» K. Juni fand in der Bereinigung jüdischer Studierender ,e erste Mitgliederversammlung des neuen Semesters stall. 'Rückblickend wurde fcstgestellt, das; man mit der Arbeir im ver- .nigcncn Semester zufrieden sein könne. Neben dem ideellen . rkolg. den der Ball der jüdischen Studenten hatte, wir auch in sinanzieller Erfolg zu verzeichnen. In dankcnswerte: Weise stutcn sich Damen der Gesellschaft der Sache der Studcrten zur st-rsügung gestellt, und der Erfolg dieses Abends wrr zum roßen Teil auf diese selbstlose Hilfe zurückzusühren. S'fiin er- :il)r, daß die Darlchnskasse der B. I. Sverhältnismäßig gut .arbeitet habe, daß die mcisten (besuche der Studcrten bc- ..'illigt tvurden. ivcnn auch verschiedene infolge des Geldmangels in der B. I. T. stark haben gekürzt werden müssen. e-J zeigte sich hierbei wiederum, daß de» Studierenden e n Rücklall in den älteren Akadenrikern fehle, die sic in d:r Berivallung der Kasse, in der Frage der Ausfüllung usw. beraten 'önntcn. Nach Entlastung des alten Borstandes und dis Rcviüonsausschusscs tvurden dann Dt p l o »r in fl e n i c u t e i t c r, - > » <1. che m. ,"v » I cf und « t u <1. i n fr. Groß in d :n Borstand der B. I. S. für das Somiuerseincstcr geivälll. In einer Aussprache der Mitglieder über die Tätigkeit der B. I S. im kommenden Semester machte sich unter den Studenten der Wunsch bemerkbar, durch regelmäßige Zusammenkstnst:. durch stiisitüge und Wanderungen, durch gemeinsamen Bciuch von »unirslätten usw. eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls unter den jüdischen Studenten hcrbcizusühren. Diplomingenieur Reiter versprach im Namen des Vorstände,!, diesen Wünschen nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Zmmet Führer durch die jüdische Wohlfahrtspflege in Teutsc>land In dem Borwort dieses ausgezeichneten und übersichtlichen Handbuches schreibt Herr Rabbiner Dr. Bacck, der Barsitzcndc er Zentralwohlfahrtsstelle: Ein Führer durch die jüdische Wohlfahrtspflege in Deutschand null dieses Buch fein; Für nicht wenige ist sic. wmigstcns in ihrer Ganzheit und Gesamtheit, noch wie ein ungekanntes öoseo Lisemlln Fabrikate Land — ungekannt, ivcil sic vielfach Neuland ist. Aus wenigen Gebieten des Lebens in den jüdischen Gemeinden hat das letzte Jahrzehnt so viel des Anderen. Neuen hingestellt wie in der sozialen Arbeit und ihrer Ordnung. Bon der Arbeit selbst kann nur der Segen zeugen, den sic zu schaffen vermag; auf die Art sind den Umfang der Organisation tnuf dieses Buch Hinweisen. Wenn es in der rechten Weise crfgßt wird, kann das Buch so manchem auch ein Führer zur Arbeit und zur Organisation hin werden. Wie nüchtern sein Inhalt auch sei, so will «S doch mahnen und wirken. ES will auszeigen, wo eine Schwäche ist. die der Stütze bedarf, und wo eine Schwäche, die der Ordnung bedarf. ES will hierhin und dorthin <Sergleich imd Selbsterkenntnis bringen. Es will vor allerp .dartun, wie alle Arbeit hier nur Zusammenarbeit sein kann, nicht im Sichverlasscn aus andere und auch nicht im Bevormunden anderer, sondern eben rin Zusammen, ein gegenseitiges Gewähren und Empfänge r. Nicht zuletzt will das Buch zu einen kleinen Teil der Wissen schuft dienen: nicht nur der beschreibe!iden, historiscl>en, sondern doch auch der bahnenden und ziclschc rdcn. Auch das, was sich zu gestalten sucht., möchte aus ihm hcrvorkrctcn. Und es ist darum gut, daß auch eine Darstellung des Iligcndivcrkes ibreir Platz darin gefunden hat. Die Bcarbeilcrin. Tr. Bella Schlisingcr. darf des 'Dankes aller, die in der Wohlfahrtspflege steten, gewiß sein. ■ Bei der Herausgabe des „Führers durch die jüdische Wohlfahrtspflege" tvar die Zentralwohliahrtsstelle der deutschen Juden bestrebt, nicht nur den engeren Fachkreisen einen Führer zum praktischen Gebrauch in die Hand zu gcbciMsondern dar über hinaus iveitcsten jiidifchen .Streife n .sowie.auch den behördl liehen und den interkonfessionellen St> llen zum ersten Male ein geschlossenes Bild über das jüdif he Wohlfahrtsweseii ist Deutschland zu vermitteln. j Das Buch besteht aus fünf Haupttiilcn: j Teil I: Zcntralwoblfahrtsstclle der Deutschen Juden. Landesi Provinzial- und örtliche Stellen der jüdischen Wohlsahriss pflege. 1 Teil II: Organisationen und Einrichtungen der offenen jüd. Wohlfahrtspflege. CUCe& §ür den HaubfiaCt Einkockgläbet« £inkockappa*ate * fiummhittge * Steintöpfe übte. £lektte-Hau&kaltma&ekinen (platten * ^Copfe * Haffee- und IZeemabcklnen * Heizplatten TCdbckmabckinen übte. 9a.s- Plätten*Hocket in allen 9%5ßen und CCubfüktungen*Hetde übte. Refiseur Kaufhaus e. m.