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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-07-01 · 3 (7.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
3 (7.1928)
Date
1928-07-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 (Semeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 3 Angst mich den Verstand der Klügsten versagen lasst,. R. Iockxinan hätte antzvorteiv sollen: Man entfernt die Schlange mit einer Zange und läßt das Iaß ganz. Wästrenddest'en kam eine Botschaft ans Rom. den Ieldsterru vom Beschluß des Senats in Kenntnis zu fetzen, daß man ihn, da der Kaiser gestorben sei, znm Kaiser auszirrufen stabe.Tu bist ein weiter Mann." sagte Pespastan, „du hast mir meine Würde .vorausgesagt, wieio konntest d» es nun bei deiner Weisheit nicht dastin bringen, früher zu mir zu kommen?" — ..Habe ich dir doch den Grund getagt!" — „Und ich dir meine Entgegnung. Run, es fei! Ich werde fortgehen und einen Jur Geschichte der Tie (beschichte der Dresdner Iamilie Salomon, deren Häupter sich jetzt schon in der dritten (Generation dem Kunst und Aittiguitätenstandel gelvidmet staben, lässt sich in dieser Stadt leider nur bis etwa zur Mitte des IN. Iastrstunderts zurückverfolgen, alw bis in die 3eit, in der der Iudemckiaft der Hauptstadt die ersten gesetzlichen (Grundlagen vom Kursürsten gegeben wurden. Ein Zweig der Salomons führte ursprünglich einen andern Namen; erst der 1771 oder 1775 in Tresden geborene Borfastr bat gemäß der obrigkeitlichen Verordnung den jetzigen Familiennamen festgelegt: dies icheint etwa 1M0 getchesten zu fein. Bedauerlicherweise und aus der ältesten Tresdner Periode außer einigen Ivenigen Traditionen und ivenigen Iamilienpapieren keinerlei nästeren Annchluß gebende Altertümer erhalten geblieben, und die sandsteinernen Tenkmäler auf dem alten israelitisclien Iriedlwse an der Pulsnjtzer Straße sind dermaßen verwittert, das; ste uns beut zutage nicht viel mestr zu tagen vermögen als die unter istnen rüstenden Gebeine. In der Mitte und der zweiten vxilTtc des 11». Iastrstunderts bat es in Tresden mestrere jüdische Iamilien Salomon gegeben, die nicht sämtlich untereinander blutsverivandt waren; ne iind aus Berlin. Warmbrunn. Wandsbek, Waldenberg. Iilestne. Hannover und andern Trten eingewanderr. Auch die um das Jahr 1800 schon in Tresdner Ratsakten vorkommenden vier Iamilien Salomon geboren augenscheinlich niclst in den Stammbaum des ((Zefchlechts, von dem stier geredet werden toll. Ties letztere stieß ursprünglich Schokr oder Schur. Tiefer stebräifche Name (Schaurl bedeutet Lchs, Stier; er de zielst sich nach mündlicher Mitteilung des Herrn Rabbiners Tr. A.>Wotf-in Tresden auf eine Stelle im letzten Segen des Moies <5. Mos., Kap. 33, Vers 17), den er über die zwölf Stämme Israels einzeln vor seinem Tode ausiprach: ..Seine .'öerrlid'feft ist wie eines erstgeborenen Stiers und feine Körner find wie Einhornsstörner ustv." Tas war zum andren (zur Fortsetzung der Belagerung) schicken; du aber erbitte etwas von mir. das ich dir gewästren soll." Darauf R. Ioäxman: „Gib mir Iabne und seine Gelehrten und die fürstliche Iamilie des Rabban (Yamaliel und sende Aerzte. den R. Zadok zu steilen." lieber diesen Ansgang tvar aber die spätere Zeit erstaunt, auch hier stabe in der Angst die Klugheit des R. Iochanan versagt, er statte die Aufhebung der Belagerung erbitten sollen. Toch, meint der Talmud, der Vorivurs sei iingerecht, so Großes zu verlangen, hätte vielleicht das Gegenteil zur Iolge gehabt, es hätte den Kaiser veranlassen können, auch weniges nicht zu geivähren. (ulm. jerus.) Familie Salomon Stamme Joseph gesagt, dem der Stier gleichsam als Symbol oder Wappentier vorgestalten wurde, ähnlich wie Juda mit dem Eöwen und'Napsttali mit dem Hirsch in Verbindung gebracht wird. Es ist also mit einiger Sicherheit anzttnestmen, daß der älteste Scharr Joseph geheißen hat. In Polen toinint jetzt der Name Scharr häufig vor. Nach Angaben für die Familiengeschichte wurden die leider nur bis znm 1. Januar 17M» (554(1) zurückreichenden Biiclter und Niederschriften der Israelitischen Gemeinde in Tresden und eine große Anzahl zur Geschichte der Juden im Ratsarchiv durchforscht; diese beginnen schon in der Zweiten Hälfte des 17. Iastrstunderts, lvästrend der Regierung des Kurfürsten Johann Georg II. Unter diesen Akten sind besonders die viele Perfonalia enthaltenden Berichte der Judenbesteller, ferner die Notizen, die zit Eaetare und Bartstolomäi, den Personalsteuerterminen, bei Gelegenheit der Suittungsvermerke gemacht worden sind, und endlich eine ans den- Iastren 1*03 und vorher stammende, vom Gouvernement geführte dickleibige Konduitenliste über die einzelnen Hausväter der Tresdner Iudenschaft und ihre Vermögens- und Iamilienverstältnine interessant. Ueber die Herkunft der sich später Salomon nennenden Scstorrs aus Teplitz oder Böstmisch-Eeipa, wohin ein paar Spuren zu deuten schienen, konnte leider beim Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde zu Teplitz-Schönau und von Herrn Rabbiner Tr. Bernhard Wolfs in den Matrikeln dör Geineinde und dem Stadtarchiv von Böstmiscst-Eeipa zwischen 178(1 und 1820 nichts ermittelt iverden. Es läßt sich also das Iastr, in dein der erste Schorr oder Schur in Tresden erschien, noch nicht mit einer glatten Ziffer nennen; es dürfte wohl in die Regierungszeit Kurfürst Friedrich Augusts II. von Sachsen, der als König von Polen August III. genannt wurde, oder spätestens in die erste Periode des Kurfürsten Friedrich August III. fallen. Möglich ist es aber auch, daß die Iamilie bereits zu König KOCHBA, SCHON BEKANNT. . . . daß die Bar-Kochba-Sportplatzanlage im Oslra-dehege am Sonntag, dem 14. Oktober 1928, feierlichst eröffnet wird . . .? RESERVIEREN AUCH SIE sich bitte diesen Tag für uns. Er verspricht ein Ereignis für dte gesamte Dresdner Judenheil zu werden .... Am Abend findet ein FestbAll statt und wir haben hierfür bereits die größten Attraktionen am Kabarett Verpflichtet. Verfolgen Sie unsere weiteren Bekanntmachungen an dieser Stelle. DRESDNER SPORT¬ VEREIN BAR KOCHBA ■.v.

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