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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-05-01 · 1 (5.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
1 (5.1928)
Date
1928-05-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 tuilrt c.'id>i:cbit Geyieindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. l lc itot, soll fpiitcr ocrffaiiiuclt rocröcn. Ein Icil bcr , im dnidbuf, än Sie .wupttfcbmuöc vorgesehenen yoidvnv'U»ti kann auc-idtlicjilid) für -die jüdischen Leichen reserviert bleiben. > ainmern für die rituelle Waschung tlsw. waren damit Es sind zwei fallen vorgesehen, davon eine in be- >onders großem Ausmaß. die in die \XI 11 ptgelxruide eingebaut werden solsen. Ihre klusilallung wird so erfolgen, daß sie für Mitglieder aller Religiousbekenuntisse verweirdbar sind, das heißt, daß keine , religiösen Embleme fest angebracht werden. Damit kommen wir zur Hauptfrage, nämlich der, ob auf dem Gelände Ser jüdischen Ajbreilung eine besoirdere Halle errichtet werden soll, was mir außerordentlich hohen kosten verknüpft wäre. Nach eingehender Aussprache werden einstimmig folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Tas klneivieteii des Rats zu Tresden wird mir großem Tank anaenotiim, n. 2. Es u ird vorausgesetzt,' da8 die Leichenfelder zu Heiden weiten des Zufabrrweges von der Haiipigclläude,nasie zu der jüdischen Ableilung iui| südwesten des Friedhossgelägdes eine Ilmgreuzung cder limzäunung etwa durch» Pflanzung einer Hecke erhellten.!. Ter Rar zu Tresden wivd gebeten, von den im Anschluß an die HaupigeHiude vorgesehenen Leicbenzelljeu einige aueiuanderi egende ausschließlich für Sic jüdischen Leichen zu reservieren. •4. Von fem Bau einer besonderen Leichenhalle in der jüdi'cken Abteilung des Waidfriedhofes wird zunächst klbslaiiS genommen; es muß aber mir der siaSigemeiirSe Tresden vereiudcirt werden, baß e:ne eißene Leichenhalle in der jüdischen Abteilung gegebenenfalls in späterer /seil errichtet werden darf. Es ist selbiiverstänSi di, daß diieie lvsandere Le:d>enballe Ser ^tuzen Anlage ardirekivnisch angevaßt werden müßte. Zu 4. Ter Gemeinderar hcil mit dem Rar zu Tresden einen Nachtrags-Vertrag zu dam Ztausverlrag vom 23. Mai 1013 betreffend das Flursrück 07!) am Wasenberg vereinbart. Tie neuen Besrimiiiu»gen bereden in folgendem: Das Reirkaufgelid von 53<XXi M. iil auf 4äi>>l) M. aufgeeverte: worden: die Bcrulichkeiken sind bis EicSe des Jahres 1032 feriigzuikellen. Kollegium genehmigt diesen Nachrragsosrlrag einstimmig, Herr Rechtsanwalt Tr. Hirsch beantragt. Sen Persuch zu machen, eine Bestimmung in den Perlrag enizufügen des Jiibalis. daß die sraötgemeinde Tresden sich gegebenensaUk gegenüber 'den Wünschen der Israelitischen Rcligionsgemeiiiüe itach einer weiteren Perlängerüng 'des Vertrags nicht ablehnend »erhallen würde. Zu 5. Die Geltungsdauer der Tieueroodnung vom 2ä. sepiember 1022, die durch Verordnung des Minincriuins für Volksbildung vom 13. Jdui 1027 — K: 34 b und c steu. — weiter bis zum 31. März lt«2» für gültig erklärt worden ist, wird aus ein weiteres Jabr, also jfezum 31. Veärz 1020, verlchigerr. In die sieuerorduuug folgender tz 4a eiuzusügen: »Tie Beitrags-Pflicht beg.niii im Falle des Zuzugs in den l^emelnidebrzirk oder des Einiti.is in dis Jiraelitisdie Re-igionsgeseUschsitfl mit Sem auf deiz Tag des Zuzugs, oder des Eintritts folgeicden Monat und endet im .lalle des Verzugs aus dem Gemeindebezirk oder des Austritts aus der Israelitischen Religiousgesellschafr mit'Ablauf des Monats, in welchem deq Verzug oder der Austrite irattfiudet." Tiefer Beschluß in dem Mijiiiterium für Volksbildung mit der Bille um Genehmigung z,i uitlerbreiieu. Zu ti. In 7>eu Ausschuß des sächsischen Israelitischen Gemeindewerden die .Herren Egon Feuerstein -und Dirokwr Arthur widdergewählt und Herr Tr. John Leon neu,gewählt. Die Wahl der Stellvertreter erfolgt durch Zuruf. Die anwesenden Herren erklären die Annahme der Wahl. Zu 7. Herr Tr. John Levy bericheer und schlägt Herrn L-scar Felder als die-geeignete Persönlichkeit aus den ostjüdischen Wohltätigkeitsvereinen zur Wahl vor. Der Vorsitzende verlieft die oorliegeitden Eingänge zu dieser sache. Aus der Mitte des Kol» legiitms werden andere -Vorschläge gemacht. Die Wähl erfolgt durch Zettel, dabei wird Herr Ll-scar Felder mit 0 stimmen gewählt. — Zu b. Zur weiseren Verstärkung der Erwin-Mcih-stiftuug Hai .Herr Ignatz Meth der Gemeinde den Betrag von 100 M. überwiesen, Mit Dank nimmt Kollegium hiervon Keuntiris und erklärt die Annahme des Betrages, der in einem Oprozenlsgeu Landwirtickastlicken Üred:ivere,ns-Gol'dpsandbries angelegt worden ist. Zu 0. Herr Vorsteher Pionkomsiki berichtet über das,bisherige Ergebnis der Hilfsaktion für >das Henriettensrift. Trotzdem aus den Ausruf im (^emesirde-blatl und an viele Ge nieinde Mitglieder, dem Verein znr Erhalt uilg des H e n r i e t i e n sti f t s veizulreteu, enr ernxr 150 Damen und Herren ihren Beitriil erklärt haben, ist durch die bis jetzt gezeichneten Mitglicderbeiträgr und spenden immerhin schon eine moiratliche Einnahme von ungefähr 320 M. gesichert. Herr Pionkowski gibt dem Wunsche und der Haffnnng Ausdruck, daß alle Mitglieder der Gemeinde, die dazu in der Lage sind — und bei dem Mindestbeitrag van 1 M. den Monat dürfte das ' nur wenigen schwer fallen —» nicht länger zögern werden, ihren Beitritt zum Verein zur Erhaltung des Henriettenstifts anzumechen. Herr Vorsteher Pionkowski berichtet ferner über ein neues suboenrionsg.'such des Sportvereins Bar Kochba und stellt den Antrag, dieses Verein für das Jahr 192b die gleiche Subvention wie für 1927' (1000 M.> zu bewilligen. Kollegium beschließt demgemäß einstimmig. Zu 10. Aus der geheimen Ätzung ist mi:zuleilen, daß dem snnagogenbeamren Herrn Leo Redlich und dem schäckter Herr» E. s a l z in a u n -Pensionsberechtigung verliehen worden ist. lum Schute rer Ansteckung und beJSrkäHungsgefiihr Formamini Vieltausendfach von den Ärzten anerkanntes Schutz« und Desin* fektionsmittel fiit Mund u Rachen. 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