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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-05-01 · 1 (5.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
4 (1928)
Issue
1 (5.1928)
Date
1928-05-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1 I Gemeindeblatt der JsraelitischeirReligionS^emeinde Dresden Seite 9 Dt« Synagoge tn Dresden. Ansicht von der Zeus hausftrah«. Die Grundsteinlegung unsrer Syn agoge vor SV Jahren (Ans Emil Lehmann: Gesammelte (Schriften) Im April 1838 ward Pros. Semper um Anfertigung des Baurisses nnd artistische Baubeaussichtigung ersucht. Er überuahm das sür 500 Taler. 'Jiud) dein Plane Sempc 's lvurde der Bau i>eiu Maurermcistcr Spiest für 10 082 Taler übertragen. d e Zimmerarbeit dem Ziikimcrmeister 1t ugc für 2050 Tale:. Am 18. Juni 1838 eruannteu dieAelte tenaintsverweser: Markus Lehmann, Simon Meyer, Julius Lalomon, Markus Levi, Julius Mendelcolm, Mnritz Elimeyer, Bssrnhard Gutmanu und Joseph Boudi Kommissaren für die zu;n 21. Juni anberanmte feierlich Gruuösteinlegun; der Synagoge. Diese Grundsteinlegung ist mir »och in Eriuuer ing. Sie fand Donnerstag den 21. Juni, früh 0 Uhr, sta t. Bom Kurländcr Haus (der damaligen chirurgischen Akadnnie), in deren Konferenzsaal die Gemeiudeglieder und die eingeladenen Ohrentzäste sich versammelten, giug's im f »erlichen Zuge nach dem Bauplatz. Wir Schulkinder bildeten i ie Spitze unter dei Fiihrung unsrer Lehrer, es folgten zwei Kommissare, Beamte (darunter die Minister v. * indeuau, v. Rostitz Jänkendors, Krcisdirektor v. Wietershe m, Hofprediger Käuffer, protestantische, reformierte und katholische Geistliche, Bürgermeister Hübler, Abordnuilgeu von Rat und Stadtverordneten,' der Polizeideputation, des Gei eralkominandos der Armee, von» Kommunalgardenaussch ist, hohe Staatsbeamte, Kammermitglieder, angesehene Bürgl t), danil Tr. Frankel mit den Aeltestenamtsverwesern, die R Mitglieder des Synagogen-Kontrollausschusses, die ' früheren Aeltesten, vier unser« breite: stutzei die Vorsteher der Wohltätigkeitsgesellschaften. Tic Gemejndeinitglieder u >d zwei Kommissare bildeten den Schluss des langen Zuge' Auf dem Bauplatze ailgekomiuen, sangen wir Ps. 113: „Lobet, Tien:r des Herrn" hebräisch. Tr. Beer verlas eine geschichtliche Tarstellnng des bisherigen Sachverlaufs in deutscher Spiache und hebräischer Uebersctzung. Sie enthielt den Schlustsa s Ps. 00, 17: „Möge Gottes Freundlichkeit uns beschicken sei i, so gelingt unser Händewerk^ all unser Tun gelingt nur durch ihn." 1 Diese Urk «ndcn wurden von Tr. Frankel, den AeltejstenamtSverwesera und. den Mitgliedern des Kontrollausschüsses vollzogen uni, ebenso wie das Gesetz- und Verordnungsblatt, daS das Gesetz vom 18. Mai 1837 enthält, samt allen Truck - sachen über neu Synagogenerlverb und einem Spezieslaler von 1838 in 'in Kästchen gelegt, das'Tr. Frankel nach einem fimale Front Qesdi&flslokals hindert uns nidit, aijif f Basis zu arbeiten. Sieben Motoren unte die Leistungen unserer Mitarbeiter. Brillen-Roetti? Herrenstoffe KofHimflofft, Mantelstoffe, Sportstoffe, Loisstrmanden» und Lnabenstoffe Mtn4 * Scheffelllklcht n Damentudie Zutterstaffe, Manschester, Venntsstoste, Ltvaröi, Pult, pnd Uniformtnche, Samte, Plüsche onf> Krimmer ' .

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