Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 1 (5.1928)
- Date
- 1928-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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der Israelitischen Religionsgemetnde Dresden iiiimnimmnn«> Amtliche» Organ de» Gemeindevorstandes Dnaatwortl. ©tfcrffilcitonQ: Bürotirrktor L-dlormatber. Drrsöra - Drrlaa: Zfrorlittsch« Rrlialousdnariaüe Dresdcu - Druck: Kobr» L Couch., DrvStru Haoptannahmestellr für Zuseratr: Zar. Eterulicht, Zruohau^straßi 3,I. Trle-bon 14051 Di« 29 mm Ronparriüerrilr kostet 30 Ps., laufend Ra «A. ipatt 4. Jahrgang «M Dresden, Mai 1928 SS! tKZ Nummer 1 ] Der jüdisch™ Jugend' zuM GRUSS! Die jüdische Jugend Deutschlands samirelt sidi in diesen Tagen in unserer Stad; zu tatkräftiger, das jüdisch: Heben nicht nur des einzelnen befruchten« ler Arbeit, « Freudig begrüßen wir die Wahl Dresdens als Tagungsort. Sind wir uns doch bewußt, daß Jugend Zukunft bedeutet, daß A beit jüdischer Jugend dir Gewähr bietet für ewigen Bestand unserer Glaubensgemeinschaft, für rastloses, nur der Gesamtheit dienendes Vörwärtsstreben, 4 Idealismus ist ein schönes Vorrecht der Jugend. Möge dieser die Tagung beherrschende Idealismus der Jugend im Lebenskämpfe nicht verloren gehen; möge der »Weg in die Wirklichkeit« nicht außer acht lassen die Schönheiten, die jüdische Kunst, die judiscies Wissen zu bieten vci mögen. Die Jugend ist begeisterungsfähig und besonders berechtigt, ihre Ziele so weit zu stecken, wie sie diese zu erreichen hoffen mag. Der Weg in die Wirklichkeit wird vielleicht ni Ht immer leicht sein, wird manchen Blütentraum des Idealismus nicht zur Reife kommen lassen. Doch fer ist nötig, wenn die Jugend erreief en will, wertvolle, fruchtbringende Arbeit zu gestalten für den einzelnen und für die Gesamtheit. Wir sind uns bewußt, daß wir in heutiger 2 eit der positiven Mitarbeit auch des jungen jüdischen Menschen zum Wohle der Gesamtheit licht mehr entraten können. Darum ist uns der Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands herzlich willkomr len, und wir danken ihn, daß er in den Mittelpunkt seiner diesjährigen Tagung ein Problem arbeitung außero rdentliche Möglichkeiten 4 Mögen die DreidnerTage jedem einzelnen Teilnehmer eine Fülle von Anregungen bieten, mögen neben ernste, Arbeit auch Frohsinn und Geselligkeit zu ihrem Rechte kommen, möge die Delegiertentagung in Dresden ein Ausgangspunkt werden für neue Wege zu schönem Ziel. Dresden, im Mai 1-28. DtrVorstand Rechtsanwalt Paul Sanitätsrät der Israelitischen Relig lalinger . | Aiax Le\ )r. Salzburg itätsrat Dr. Zinimcrmann Uttll gestellt hat, dessen Durchür die Zukunft erhoffen läßt. lonsgemeinde zu l )resdcn Siegfried Pionkowski