Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 12 (30.4.1928)
- Date
- 1928-04-30
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 12 Aemeinseblatt der Jsrae litisckien ReligionSg« meinde Dre-den Seite 19 fürsorge" und Dr. Kreutzberger über „Kragen der fürsorge", währen- Rechtsanwalt Dr. Kraustädter das gebiet des „Ausländerrechts" behandelte. Ueber Gerichtshilfe" sprach Frl. Meyer, und für das Geb „«oziasversicherung" wurde ein allgemeiner Ueberb! i Frl. Gertrud Israel gegeben. Auch die Vorlesung -> Frl. Ruth v. -. Leyen und Tr. Stahl über „SozialHi und sozialpädagogische Fragen bei schwer erziehbare > dern" stellten eine gegenseitige Ergänzung dar. An vielgestaltigen, im Vordergrund der neuzeitlichen stehenden Gebiet -er Sozialpädagogik sind ferner dkl lesungen von Direktor Schlosser-Wakenitzhof über „Fn erziehung", Frl. Fürst über „Neuzeitliche Führu^i Kindergärten und -horte", Frl. Karminski und Hr, über „Die schulentlassene Jugend" zu nennen. In der Hygiene konnten — wie auf allen anderen Gebieten nur einige besonders bedeutsame Fragen zur Behandli, langen, so „Volksbelehrung als Aufgabe der Gefundhe sorge", über die Rechtsanwalt Dr. Philipsborn und F seid referierten, ferner eine allgemeine Einführung in sundheitsfürsorge mit j-Magistrats-Medizinalrat Tr mann als Referenten, und schließlich „Praktische Tubx r fürsorge", über die Dr. Samson, und „Gefchlechtssr fürsorge", über die -stadtarzt Dr. Lötvenstein berichte Vorlesungen wurden zum Teil durch Arbeitsgemeinschb willkommenster.Weise ergänzt; außerdem fanden eich sichtigungen statt. Arbeitsonder- Äiziale iet der ick von i, von rztliche i Kin- S dem Arbeit e Vorrforgeg der ^nbinski Sozial- — auch ng geitsfür- Neudie Ge- Goldkuloseankene. Die sten in ige Be- Jm Rahmen der «chulungswoche veranstaltete auch der Verein der Leiter und Leiterinnen jüdischer Erziehungsanstalten Deutschlands eine Svudersitzung, in der Direktor Dr. Rothschild, Dinslaken, zugleich für die Teilnehmer der jüdisch-sozialen Lchulungswoche über die' Frage sprach: „Was können wir aus der Erziehungsweise der Landerziehungsheime für unsre Anstaltserziehung verwenden?" Wahrend der Schulungswoche trat schließlich der „Soziale Ausschuß des Reichsvcrbandes der jüdischen Lehrervereine im Deutschen Reiche" zu seiner ersten Sitzung zusammen: ferner fand eine besondere Zusammenkunft der beruflich tätigen jüdisch-sozialen Kräfte statt. Wie der Vorsitzende der ZentralwohlfahrtSstelle, Rabbiner Dr. Baeck, in seiner Schlußansprache hervorhob, sollte die Fortbildungsveranstaltung vor allem dazu dienen, Theorie und Praxis, die allzu leicht verschiedene Wege gehen, erneut miteinander zu verbinden. Die Schulungswoche, auS deren Erfahrung«, manches für die Ausgestaltung späterer Veranstaltungen entnommen werden konnte, soll den Anfang weiterer Schul» ngsmpglichkeiten bilden. ES ist auch beabsichtigt, den we sittlichen Inhalt der Vorlesungen zu veröffentlichen, bariijt die zahlreichen stärken Anregungen, der Vortragenden die sich alle mit größter Bereitwilligkeit und vollem Er olge in den Dienst der Fortbildungsarbeit gestellt haben über den Kreis der unmittelbaren Teilnehmer hinaus auf die praktische Arbeit fortwirken können. Verfangen Sie bei Jhram Zigarrenhändler die neue vmarte ZIGARETTE Verkaufsstelle: Schuh Warmhaus G.m.b.H retden, Johannstr. 21