Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 12 (30.4.1928)
- Date
- 1928-04-30
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 18- Nr. 12 Gemeindeblatt der Israelitischen Rel igio nSgemeinde Dresden Perfo«ali«a Xratnmgcn 27. Mai: Araalcin Lidonie Krell, Germaüiastraße l, mit dem Kaufmann berrn Jaques Blumensrein-Htcin aus (»icra. Lterbrfälle 11. März: Herr Lamuel Grünewald, Heutmerstratze 25. 81. März: Krau Wall» Lewin ged. lifotin, Winkelmannslraße 12. 12. April: .verr 2all» Öurwitz, Gabelsbcrg(rstrahe 25. 20. April: Krau Lea verw. Judenkirsck, gcb. Krantz, Gluckstraße 9. Austritte aus dem Judentum ' Zchülerin Julie Man, Pfotenbauerstraße 66, L. Haustochter Edith Serzka, Gabelsbergerskrahf 15. Dentist Mar Xabaschnik sowie seine Ehefrau Wilhelmine Anna Auguste geb. Großkops und die Binder Kurt und Wkrner, wohnhaft in Krippen Nr. 102 l) «Sächsische Schweizs. Mitteillmgen der Aenlralwohlfahrisftelle der deutschen Juden Grsamtvorstandsützung der Zentralwohlsahrtsstelle der deutschen Juden k A in Sonntag, dem 29. April 192 8, vormittags!» Uhr, miid in Berlin. Oranienburger Straße 29, Repräsentantensitzungssaal. die Gesamtvorstandssivuiig der Zentralwohlsahrtsstelle statt. Bankdttektor Wilhelm .Kleemann. Berlin, referierte über: ..Gesichtspuiikte, die für die Errichtung der seit einiger Zeit in Berlin bcftebenden jiibncbon- Kreditgenossenschaft maßgebend gewesen sind." Mit dem l. Februar 1928 hat der Soziale Ausschuß de-.- Allgemeinen Deutschen Rabbinerverbandes eine gemeinsame G e s ch ä s t s st e l l e mit der Zc»tral>voblfabrtsste!le der deutschen Juden in deren Räumen, Berlin X 21, Oranienburger Straße 09, II., um seine Ausgaben in stetiger enger Fühlung mit der Zentralwohlsahrtsstelle durchführen zu können. Tie Verbindung zwischen Ausschuß und Zentralumhlsabrtsstelle wird durch Herrn Rabbiner Tr. Emil Levp, Berlin, hergestellt. Ihm sind als Sacharbeiter zwei Rabbiuatskandidasen, die Herren Dr. Köhler und Dr. Philipp, beigegeben.. Zuschriften für die Geschäftsstelle sind nur nach Berlin X 24, Oranienburger Straße 69, H„ zu richten. Anregungen ünd Mitteilungen allgemeiner Art bitten wir 'veiterhin än den Vorsitzenden des -sozialen Ausschusses. Herrn Rabbiner Tr. Jakob Horovitz. Frankfurt a. M., Staufenstraße 30, senden zu wollen. Jüdisch-soziale Schulungswoche. Unter Beteistgung vpn etwa 200 Teilnehmern, von denen ein großer Teil aus dttn Reiclie nach Berlin gekommen war, fand vom 18. bis 23. März 1928 in Berlin eine von der Zentralwohlsah!rtsstelle der deutschen Juden gemeinsam mit den anderen großen Wohlfahrtsorganisationen veranstaltete j!ü di sch-soziale Schulungswoche in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentunis statt. Unter den Teilnehmern waren vor allem in der jüdisch-sozialen Arbeit der verschiedensten Gebiete beruflich tätige Kräfte: aber auch Rabbiner, Lehrer und freiwillige Mitarbeiter der Wohlfahrtspflege nahmen an der Veranstaltung teil. ^Die Schulungswoche! wurde durch einen Vortrag von Frau S. Wronsky über „Neuzeitliche Wohlfahrtspflege" (Wandlungen der Ideen, Begriffe und Methoden) eingeleitet, der den Gesamtzusammenhang der jüdischen mit der allgemeinen Wohlfahrtspflege, sowie der einzelnen Themen untereinander herstellte und zahlreiche Anregungen für die neuzeitliche Ausgestaltung der Arbeit-gab. An den Vortrag schloß sich ein geselliges Zusammensein-fast aller Teilnehmer in den neuen Räumen der Zentralwohlsahrtsstelle. Nachdem Prof. Dr. Erich Seligmann am nächsten Tage die 'Schulungswoche mit einer Ansprache eröffnet hatte, wurden auf den einzelnen, während der Schulungswoche behandelten Gebieten eine Reihe ausgewählter Themen möglichst vom allgemeinen und vom jüdischen Standpunkt aus dargestellt, um sie für die Praxis nutzbar zu machen. So ergänzten sich die Vorlesungen von Stadttat Tr. Muthesius und Tr. Berge! über „Durchführung der Reichsfürsorgeverordnung", ferner die Vorlesung von Frl. Tr. Wunderlich über „Produktive Sozialpolitik" mit denen von Adler-Rudel über „Jüdische Wanderungen und Wander- Sade -SMiMcel in uöeriuattigender Ctusivaht Tba.de-'tücfoer Jbade~JCaAea fbade-Clazäge - 1bcide~7ICantet . £>ade~Capes £>ade~ficui6en . fbade-Scfoufie Torma~fbcLde.cuizü$e /Stxa.j'oe 6 -8 7" 1.0 0" i I I »