Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 12 (30.4.1928)
- Date
- 1928-04-30
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 12 Gemeinde bl alt der Jsrae itischen ReligionSgeiieinde Dresden Seite 1 > Die „Encyclopaedla Judaica“ Anläßlich des Erscheinens des ersten B indes im Verlag Eschkol, Berlin, veröffentlicht die Jüdische Rundschau! folgende Besprechung des Rabbiners Tr. Max Wiener. Ter Versuch, einet, Lebenskreis, wie ihn das Judentum darstellt, enzyklopädisch zu umfassen, bedeutet ein geistesgeschichtliches Unternähmen größten Stils. Und di; wissenschaftslogische Schwierigkeit und Verantwortung wird in keiner Weise durch die Form des vorliegenden Werkes berührt, das die Gesamtheit des zu behandelnden Gegenstandes in dem Fachwerk alphabetisch geordneter Artikel un! Monographien unterzubringen strebt. Tenn es Handel! sich bei der Absicht dieser Estzyklopädic nicht um ein Lex kon, ein Nachschlagebuch, das zufällige oder selbst tiefer interessierte Wißbegier befriedigest will: es gilt vielmehr, das Ziel geordneten Wissens zu erreichen, das heißt, eine Tc rstellung zu geben, die sozusagen eine systematische Neugierde zu stillen imstande ist. indem jede Frage im Rahmen ihrer sachlichen Beziehungen, jeder Gegenstand gemäß dem nctllrlichen Schwergewicht, das er! im Ganzen des Prablemgebietes besitzt, die wohlabgemessene Charakterisierung empfängt. Gewiß kann das Studium einer Enzyklopädie des Judentums nicht das Studium des Judentums selbst ersetzen, aber es soll jedem, der sobiel Wissenschaft besitzt, Erken, tnis von jüdischen oder andren Dingen, um des Grundsin les aller Wissenschaft, der systematischen Ordnung und Ei wrdnung sicher zu sein, dahin fsihren, daß er sich in der Gesa, itheit der jüdischen Probleme Wirklich zurechtfindet, die Fülle der jüdischen Lebenserscheinungen in sich, in ihrer gegensei igen Bezogenheit wie in ihrem Verhältnis zur außerjüdischen Welt zu erfassen imstande ist. Eine ungeheure Aufgabe. Tie Verfasser ha »en „das Judentum der Geschichte und Gegenwart" — wie der Untertitel lautet — in 10000 Stichworte aufgelöst. E; handelt sich darum, das Leben des Volkes nyd die Manifestst ion seines Geistes, seine Ideen darzulegen. I Seitdem die lette, einem breiten Kreis von Interessierten zugängliche Enzyklopädie, die englische, erschienen, sind fünfundzwanzig Jahre vergangen: ein Vierteljahrhundert, in welchem das Antlitz de jüdischen Lebens in mannigfaltigster Richtung sich geivandelt bat Das Aufko >nmen einer neuen Deutung oder doch einqr neuen Formulie:ung der Selbstbeträchtung des Geistes i Rationaljudentu n, der Komplex aller der Fragen, die usti die moderne Paiästinaidee sich gruppieren, die Erschütterung und Neuorientierung, die das Gesamtjudentum, mag es u diesen Tendenze, die Erfüllung seines Wesens finden odc r sie bekämpfen, mrch das Neue erlebt, die Wirtschaftlichei . sozialen, politiscien und organisatorischen Wandlungen, die im Verfolg der Realisierung dieses modernen modifizierte, Selbstbewußtseil s äufgetaucht sind, haben nicht nur die Sul stanz des Juden ums aufgelockert und — wie man wohl sagen Radeberger Biloner ria}^ (i}ni|aü)n Hilbebereev Expüitbierbrauerei Liütebertz «vfcttl* fttarft SMftraf •i|n ftinrt uttübertroffrom b 1 Qualität i Waschslvffe Waschkleider, Helle Hüte, Gommerschuhe Bade "Artikel Residenz Kaufhaus <8. m. b. tz.