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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-02-29 · 10 (29.2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
10 (29.2.1928)
Date
1928-02-29
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Nr. 10 iemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden t DIE SPRACHE DER SUGGESTION ist das crfolgsichcrndc Element der Reklame. Ohne sic ist jedes Inserat, jeder Werbebrief und Prospekt nur ein Experiment/ das Ihre Unkosten erhöht. Alit ihr Aber wcrdcn.Sie dauernde und gute Erfolge erzielen. Libertrogen darum Auch Sie die Ausarbeitung Ihrer Inserate/Werbebriefc/ Prospekte usw. stets einem Alann vom Bau, einem erfahrenen und geschulten Psychologen/ der auch das Wort beherrscht und dem es ein Leichtes ist, sich an Hand Ihrer Unterlagen hineinzuversetzen in die Wünsche und Neigungen derer, die Sic für sich gewinnen wollen. Bedenken Sie stets: Sic brauchen ja nur 2—3 mehr Erfolg Ihrer Reklame als bisher durch Inanspruchnahme meiner Al'IArbeit zu erzielen und schon macht sich diese für Sic gut und reichlich bezahlt. Stellen Sie mir also Ihre Unterlagen zu. Auch der kleinste Auftrag wird gewissenhaft und prompt zum vereinbarten Termin ausgeführt. Verlangen Sic bitte Vertreterbesuch! JAC. STERN LICHT Drosdan-A., Zoughausstr. 3. i Ruf 14051 Atein Arbeitsgebiet: Verlag für Festprogramme UndVereinsnachrichten. Ausarbeitung von Ideen,Texten u. Zeichnungen für Inserate, Werbebriefe, Prospekte, Plakate usw. Packungen. Schutzmarken. Werbepläne. Giebclreklamc. Annahma von Insoraton für alla Zalfungan. Seite 11 Mitteilungen der JentralwoHlfaHrtsftell e der deutschen Juden,Berlin Ter neue Führer durch die jüdische Wohlfahrtspflege in T e n t s ch l a n d wird Mitte Mär; dieses Jahres erscheinen. Redaktionsschlutz war am 15. Februar. ES liegt im eigenen Interesse aller Einrichtungen, daß der reue Führer lückenlose und neueste Angaben bringt. Tie Zeitralwohlfahrtsstelle der deutschen I u d e n. bittet dahek dringend alle Gemeinden, Wohlsahrtsorganisat onen, Anstalten usw., non denen etwa noch irgendwelches Ä ntwoktmaterial aus die Anfrage fehlt, es bestimmt bis zu d?m genannten Tage einzusenden an die Adresse: Zentralw chlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin X 24. Lranienburger Straße Oll. Zrntrglwohlsahrtsstelle Januar der deutschen Juden. Ende and Jin Berlin eine Sitzung der Arbeitsge, m e t n 11 va f t „I üdische G.e s ä h r d e t e n f ü r s o r g e" statt. J>r gihgen Beratrmgen der Unterkonimissionen für Gesangei en> und Psyckiopathenfürsorge voran. Tie Verhandlung en ständen unter dem^Vorsitz von Sanitätsrat Tr. See'ligsol u. Berlin. In der Sioinmissionssitzuug für Gesang e; e n f ü r s o r g e. an der auch der Vorsitzende des Sozialen Ausschusses des Allgemeinen deutsäieil Ravbin-'rverbande 5, Rhbbiner Tr. Horovitz, 'Frankfurt a. M„ teilnahm, wurde mit Befriedigung davon Stenntnis gciionimeii, daß seit dem 1. Februar eine enge Zusammenarbeit zwischen der Zen ralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und dem Sozialen Ausschuß des Allgemeinen deutschen Rabbiner: Verbandes durchgeführt ist, über die noch Näheres durch besondere Mitteilung an die Presse bekanntgegeben wird. Bei den Beratungen standen Fragen des weiteren Ausbaues' der: Seclsorg: und Fürsorge im Vordergrund. Es wurde beschlossen, demnächst in Gemeinschaft mit dem Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden und dem Sozialen Ausschuf des Allgemeinen deutschen Rabbinerverbandes über die einschlägigen Fragen, znnächst für Preußen, mit dem MinisteTiuiu zu verhandeln und alsdann Richtlinien für die Ar-' beit auf »stellen. Im übrigen wurde von dem Beitritt zu dem neilgebildeten „Reichszusammenschluß für soziale Gerichtshilje, Gesangenen- und Entlassenensürsorge", der unter dem Boi fitz des Strafvollzugsprästdeiiten Muntaur in Celle steht, zu timnicnd .Kenntnis genommen. Tie jüdische Wohlfahrtspflege wird nach den getroffenen Vereinbarungen wie die übrizen Konfessionen durch drei Vertreter im. Arbeitsausschuß deS Reichszusammenschlusses vertreten sein. In der Komniishonssitzung für P s y ch 0 p a t h e n f ü r s 0 r g e war die Frage der Beratungsstellen für schwererziehbarc lind Jugendliche.Hauptgegenstand der Erörterungen. Plenarsitzung der Arbeitsgemein- „Jüdische G e f ä h r d e t e n s ü r s 0 r g e" kopnte ijiiiltätsrat Tr. Seeligiohn mit besonderer Fkeude diesmal Kinder In der i ch a f t Herr S zwei am ländische Gäste begrüßen, nämlich die Herren Cohen. London, Generalsekretär der Jüdischen Gesellschaft für Mädchenui ld Frauenschutz, und Glücksmami, Buenos Aires, einen der Vorsitzenden der Jüdischen Mädchen- und Frauenschutzorg misation in Buenos Aires. Beide gaben eingehende außeror! entlich interessante Berichte über den Stand ihrer Arbeiter I * Auf der ll. Verbandstagung des ReichSverb a n.d eS der jüdischen Lehrervcreine im Teutsche,, Reiche vom 26. bis 28. Tezember 1ll27 in München wurde ein Sozialer Ausschuß, der den Charakter einer Arbeitsgemeinschaft tragen soll, mit deni Heilpädi lgogen Georg Sawady als 1. Vorsitzenden gegründet. Tieser Ausschuß will das Interesse des jüdischen Lehrers an der Jin endwohlfahrtspflege wecken, fördern und wacherhalten uni ihm Rat und Hilfe in allen Fragen der Jugend- Wohlfahrtspflege erteilen. Er will dahin streben, daß die jüdische Schule und mit ihr die jüdische Lehrerschaft stärker mitwirklln bei der pädagogischen Ausgestaltung der gesamten Jugendwohlfahrtsarbeit. Zur Mitarbeit ist jeder jüdische Lehrer villkommen. Zuschriften sind zu richten an Georg Sawadtz, 1. Vorsitzender des Sozialen Ausschusses des Reichsverband :s 'der jüdischen Lehrervereinc im Teutschen Reiche. Gesckxiftsstclle: Berliii X 24, Lranienburger Straße 6ll, 2. l

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