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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1928-01-31 · 9 (31.1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
9 (31.1.1928)
Date
1928-01-31
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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Nr. 9 Seite 24 emeindeblatt der Israelitischen ReligionLgemeinde Dresden tv. t). die Beiträge zu den Bestattungskosten betrugen bei dem Todesfälle eines Mitgliedes oder dessen Frau.1" Rcichstaler Tochter eines Mitgliedes bis zum Alter von 20 Tagen.. 2 - * von 30 Tagen bis mit 4 Jahren ... 4^ non 4 Jahren bis mit 13 Jahren ... 8 Ter Begräbniskassenverein wurde im Jahre 1803 aufgelöst und sein Vermögen von 8604,86 Mark der Kasse der Beerdigungsbrüderschaft einverleibt. Tie damaligen Mitglieder, 22 an der Zahl, erhielten einer Gutschein' über 200. Mark, die ihren Hinterbliebenen beim Tode des Mitglieds aus der Kasse der Israelitischen Beerbigungsgesellschnft ausgezahlt werden sollten. Aber auch den Erfordernissen einer neuen Zeit hat sich die (tiemeindeverwaltung und die Beerdigungsbrüderschaft nicht verschlossen. Am 1. Mai 1911 ist die Feuewestattungsanstalt der Stadt Tresden in Tolkewitz in Betrieb genommen'worden. Es besteht seitdem die Einrichtung, daß bei den zur Einäscherung bestimmten Leichen je nach dem Wunsch der Angehörigen die Trauerfeier im Trauerhause oder auf deni Friedhof oder auch im Krematorium selbst, stnter Mitwirkung eines Gemeinderabbiners, stattfinden kann» .Ter Anteil der Etüden an den Einäscherungen ist als stark ju bezeichnen. Ein Wunsch aber, dessen ausnahmslose Erfüllung der Gemeinde- Verwaltung und der Beerdigungsbrüderschaft sehr am Herzen Wunsch, datz aus n der Zusammen, an Stelle der liegt, sei hier nochmals'ausgesprochen, der Gründen der Pietät und aus den Gefühl« gehörigkeit die Asihereste Verstorbener + dauernden Aufbewahrung in der Urnenpalle des Krema toriums — auf dem jüdischen Friedhof beihesetzt werden. Ein weiteres Zugeständnis an die Neuzeit * ist die Anschaffung einer Pflanzendekoration, die, wenn es gewünscht wird, bei Beerdigungen in der FriedhoHshalle Aufstellung findet. j Zum Schlug sei in Ehrfurcht noch bei Männer und der Frauen gedacht, die sich von jeher dem Äienst an den Perstorbenen gewidmet haben, soweit sie in den Akten der Gemeinde ausgezeichnet sind, und derjenigen! in deren Händen heute diese Aemter ruhen. 1862: die Beerüigungsbriiderschaft (Gemilus Chassodim) zählt 59 Mitglieder! An ihrer Spitze stehen Lippmann Jakobson und Berend Lehman», Vorsteher: Louis L e s s e r. Kassierer; Bankier Adolph S ch i e und Hauptkollekteur Joseph W a l l e r st e^i n, Teputierte. - 1863: wird Joseph Wallerstein nlicht mehr genannt. 1868: setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Berend ,Lehmann und Lippmann Jakobson, Vorsteher; Moritz E g e r und Inspektor B a u m a n n, Tepurierte; Mitvorstehe rinnen für Frauen: Frau Inspektor Marjanne B a u m a n n und Frau Lackierer Clara Hirschmanjn. Hier sind zum erstenmal Frauen in einen Vorstand gewählt l MesSOW &WALDSCMMIDT WILSDRUFFER STRASSE ■ Im Februar: Weiße Waren Wasdhestoffe, Leibwasdie, Bettwäsche, Tisch wasche, j Frottierwaren, Gardinen, Stickereien usw. j besonders biUto? 9abriftation uon Stepp-und i - O Daunendecken oom einfachsten bis zum elegantesten Qenre zu billigsten Preisen Max Qerson, ostbatnsu. is Bevor Sie einer Krankenversich langen Sie die kostet verbindliche Auskun Krinkenrertlch , Kap. 2 Millionen RM. ItiirWIrtttlM: In Feste Beiträge, garant freie Antwanl, kein K Sterbegeld bei Unhdlt (iewinnbOteiligung bit pramie bei N'iekterkra anderen Privatkassen i | krung beitreten, verlosen Tarife und nn- I der Deutschen | r u n gs - A -Akt - rinl, liutnii s. erte UMistleistungen, rankensebein. Kl bis 1000.- RM. 80 Prosent der Jalireaakung. liebertritt aus ahne Warteielt ' IMMER ZUFRIEDEN MIT ESDERSKLEIDllNG

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