Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 7 (28.11.1927)
- Date
- 1927-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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-n Seite 12 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Bis Kreis vcr < ls diese Arbeitslosen alsdann darüber binans für weitere lichkeiten norfwitbcii sind. Es handelt sich hierbei »in das sogenannte Ruthen rmtfl des Landes, nin den Bau des Häsens in i nin die Ausnutzung der Bode Weizmann warnte davor, und ^uden als Träger des Ansbaun Vergnügen daran finden, die 2 ~ zu übertreiben und dadurch innng des Defaitismus zu erzeug Weizmann wies daraus bin, die Schwierigkeiten vollani. ja seien als den Kritikern, die zH' ineiltcn und sich'alsdann als er spielten, die glaubten, die Zionist ensmerksam machen zu müssen. selten falle ein Wort der A unter Berücksichtigung der 2 ordentliche Werk aus dem Mu Dagegen -spreche sich säst jeder t> merk zu sehen bekomme, gerad^z leistete aus. Bor drei und vor -zwei I laben vielsach jüdische Kreise, .^ijesiod herantrat, darauf.hing , irage ungeheure Schwierigkeiten vor der Araberfrage hätten, das ield zu bewilligen. Seitdeni gezogen. Sowohl in Aegypten in't einer sebr siarken militärisch^ ' rei'p. Franzosen, seien Unruhen Tagesordnung und in beiden/ sährenfrei sorglos das Land dur in dem absolute Ruhe herrscht Beuwoner iiberi,anpt nicht geft dem sich fast überhaupt kein MiH Selbstverständlich gibt es e aber gerade die letzten Jahre keiner Weise durch die Arabers^ Ausbaues in Palästina irgendwi Für dre Mentalität der jüd nend. dasi sie heute allerdings Haupt njcht sprechen, aber auch damaligen Eimvände in ein Nickjt so wie die schon seinerzeit unbe der Araberrrage im Lause der sich als haltlos herausgestellt denken bezüglich der Krise durch giinstige Entwicklung des Landes sammenbrechen. Weizmann ging dann nock Fragen anläßlich des letzten K zwnngen gewesen sei, im Biidste kungen vorzunehmen, die ihrersqi kung jüdischer Möglichkeiten in JnÄesondere wies er daraus als unangenehmste Folge eine für das Schulwesen bederrtete veröffentlichte Spende des Bab, Pfund Sterling für das Schulwxsi freulicherweise im nächsten Jahr geführt werden. Weizmann wies weiter auf mit der englischen Regierung berg-Projekt der Elektrifizieifa und > . \ ^schätze des Toten Meeres. kritisierte es. daß gerade wir .erkes vielfach ein besonderes chwierigkeiten unserer Arbeit suchen, eine gewisse Ttimzen. 7° daß. ibm und den Zionisten nelleicht noch besser bekannt iei, drei Tage in Palästina 'ahrene Sachverständige air> ten auf die Schwierigkeiten La hält hia Nr. 7 chaftigung haben, sondern e wieder viele Arbeitsmögnerkennung über das gerade ierigkeiten geleistete außeriide nichtzionistischer Juden. Hichtjude, der das Siedlung-' zu begeistert über das C'Viabren. erläuterte Weizmann a i die man wegen des Keren qwiescn. dasi doch die Arabcrböte und daß sie solche Angst sie nicht in der Lage seien, urd einige Jahre ins Land in Syrien, beides Länder n Besatzung an Enaiändcrn und Zusammens''sie an der Indern könne man nicht gechkreuzen. Das einzige Land, ind in den, der Frieden der stt würde sei Palästina, in tär befindet. ne sogenannte Arabcririge, hätten klar bewiesen, dasi in age das Werk des jüdischen gefährdet werden könne, schcn Gegner sei es bczeichvon der Araberfrage überyicht erwähnen, daß ihre s zerronnen sind, und ebeni echtigten Bedenken bezüglich Ätzten Jahre glücklicherweise en, ebenso würden die Bedie fast sicher zu'erwartende in den nächsten Jahren zugar auf die innerzionistischen ngresses ein, der leider get keine) gewisse Einschränits wiederum eine Beschrän- Palästina bedeuten würden, daß das verkürzte Budget Einschränkung der Ausgaben durch die in. dieser Woche ons Rothschild von 12 000 en kann dies allerdings erin unveränderter Weise fortdie Art der Verhandlungen und erklärte noch unter >in dem Eindruck der in London stattgefundenen Feier der zehnjährigen Wiederkehr der Balsour-Teklarätio,, an der außer hohen Persönlichkeiten der Regierung u. a Lord Balfour persönlich teilgenommen hatte, daß mehr d< nn je England bereit sei. die Verpflichtungen seines Mandats loyal zu erfüllen und darüber hinaus sogar das jüdische! Aufbauwerk zu fördern nnd zu stützen. Weizmann ließ seine Ausführungen ausk ingen jii einem von jüdischem Idealismus getragenen.Appell an die Jude» allerorten, auch zu ihrem Teile dazu beizu ragen, daß die größte Aufgabe, die je an die. Juden herang-treten sei, nach an unserer aller Lebzeiten in Würde durchgeführt wird. Im Anschluß an die Ausführnngeit von Prof. Weizmann. die eine begeisterte Aufnahme fandet, wies noch Herr Kurt Blumenfeld, Präsident der Zionistischm Vereinigung Deutschlands, sowie Herr Berger, Leiter deS Keren Hajesiod Werkes in Deutschland, auf die Konsequenzen, die sich für jeden Inden auf Grund der Ausführungen Wei; manns ergeben, hin. In einer anschließenden Pause wurden in Leipzig für den Keren Hajessod an Zeichnungen i>2 000 Mark aufgebracht, eine Summe, die am folgenden Tage durch weitere Zeich nnngen noch eine erhebliche Erhöhung fand. In einem Schlußwort dankte Weizmann für seine Ausnähme und für die tatkräftige Unterstützung, die seine Ausführungen gefunden haben. Die außerordentlich weihevolle Feier fanh ihren Abschluß durch die stehend gesungene Hatikwah. Bei der am 20. November stattgefundcnen öffentlichen Bolksversammlnng reichte der über 2000 Personen fassende Eoncordia-Festsaal nicht ans, um die erschienenen Massen z» fassen. ' ■ , Auch an diesem Abend wurden Weizn rnn wieder begeisterte Ovationen dargebracht.!>r. jokn Levi. Am 25. November wurde He>r Pi of. D Herrn Reichsaußenministcr Dr Streieniann des Aenßere» in längerer Audienz empsangcii. Bei der Veranstaltung in Leipzig stiftete i in nicht genannt lein wollender Gast den Betrag von 500(j Universität Jerusalem. Weiznwnn von im Ministerium Dollar für die &&nshe<&2cU2rwaren WloclemeQXzmenlascfum Clegardes&oisegepat Q Schrankkojffer Bahnl^offi Führend* Margen TI, Dr*scl*n-W*l0«r Hirse* © ADLER StraB«nbahnllnltt Sonntags ab 4 Uhri Dar Tana al u.Tanzatatt* v. Weltruf // Donnerstag«! Raunten