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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-10-28 · 6 (28.10.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
6 (28.10.1927)
Date
1927-10-28
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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f ^9-LV«« Wk Nr. 6 T i!emei> deblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 17 Frau E a b n beantragt für di Fürsorgeabteilung der Gemeinde Leipzig, daß die Landeswohlfahr! »stelle Gesuche von Leipziger Gemeindemitgliedern. die an sie ge angen, ohne weiteres an die örtliche WohlfahrtSzentrale qbgebe. Der Vorsitzende sagt dies zu. Herr Rabbiner Dr. Gärtn -r macht der Tuberkulosefürsorge Berlin zu bureaukratische» Ar-eiten zum Borwurf-, Fräulein Weinreich legt darauf bifc Nicht inien der Jüdischen Tuberkulosefürsorge Berlin in knappen igcn dar und hebt hervor, dah wegen der beschränkten Sstittel , ur für produktive Fälle Zuschüsse gewährt werden können. \ Zum nächsten Punkt der Tagesordnung berichten Fräulein Waitzfelder, Dresden, Flau Lahn. Leipzig, und Herr Kahn, Chemnitz, über ..Die Tätigkeit und Erfahrungen in der silbischen Wohlfahrtspflege und in der Zusammenarbeit mit behördlichen Stellen"^ Ta die einzelnen Referate durch das Änerbieten des Herrn Schocke 1 gcsoi ldert im Druck erscheinen werde», wird hierauf an dieser Stelle » cht näher eingegangcn. — In der darauffolgenden Diskussicin wir! besonders das Problem der Produktivierung der Fürsorge behai delt. Herr' Schocken entwickelt einen Plan zur Gründung einer Vertriebsgesellschaft. Er verstarb cö durch die Art seiner Ausführungen. die von inn rer U Überzeugung getragen waren, bei allen Anwcfenden starken Eindiuck zu mache». Der Zweck dieses Unternehmens soll fein r exis enzlosen Glaubensgenossen und kleinen Hausierern die Mögliches zum Vertrieb brauchbarer und leicht gangbarer Meinar ikcl z > gewähren. Es soll damit auch der Hausierhandel auf ciye gesi ndcre Basis gestellt und der Preistreiberei durch Verkauf 'der L arcn zu vorgeschriebenen Preisen der Weg versperrt wexden. Die Vertreter der GemciiGen Chemnitz und Leipzig konnten jedoch nicht umhin, ihre schlechten Erfahrungen mit ähnlichen, allerdings kleineren Unternehmungen mitzuteilen. Herr Rechtsanwalt Salinger verspricht, diesen Plan nicht mehr aus den Augen zu lasten und baldmöglichst mit Herren der Berbandsgcmeinden über seine Verwirklichung zu konferieren. Herr Dr. Schorn st ein befürchtet, das; durch die Zentralisation der Wohlfahrtspflege die echt jüdische Zedokoh verdrängt werde uno fragt an. wie die Selbständigkeit der Vereine, trotzdem erhalten werden könne. Von Herrn C a h n und Herrn Rabbiner Tr. Gärtner wird der Wunsch laut, die Lehrstellenvermittlung durch Austausch von Angebot und Nachfrage innerhalb der sächsischen Verbandsgemeinden zu regulieren. Herr -schocken' warnt vor einer wahllosen Besetzung der Lehrstellen und weist aus die Notwendigkeit einöc zicivollcn Berufsberatung hin.' Herr Dr. Gärtner beantragt, das; die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden einheitliche. Fragebogen für GesundhcitS- und Wirtschaftsfürsorge herausgcben möchte. Tics wird von Fräulein Weinreich zur Kenntnis genommen. Die Erledigung von Punkt 3 der Tagesordnung wird auf eine spätere Tagung verschoben. Punkt 4 must'wegen deS Nichterschcincns des Referenten auSfallen. Um ein noch innigeres Zusammenarbeiten ^der Verbandsgemeinden,zu sichern, plant, wie Herr Rechtsanwalt Salinger berichtet, der Landesvorstand/ dem Gcineindeblatt der Israelitischest Religionsgeineinde zu Dresden regelinähig eine Beilage hinzuzufügen. In dem Schlustwort gibt er der Hoffnung Ausdruck, das; die Tagung^ der LandcawohlfahrtssteUe zu einer ständigen Einrichtung des -sächsischen Israelitischen Gemeindeverbandes werden möge. Nach Schlust der Sitzluig, HI4 Uhr, vereinigt eingemeinsames Mittagessen im Hause Schocken die Tägiingsteilnehiner. Herr Rcchtsmilvalt Salinger dankt hierbei Herrn Schocken fiir die überaus liebevolle Aufnahme in seinem Hause und die gastfreundliche Bewirtung. „Maua t**9 Gemeinnütxige M&6etversorgung U« lll« JOa wm « Smmm j Godiogono MSbmt in gutmn Formen ► Sorgfältig» Bmratung Langfrimiigm foilnahtung Fragen Ae Ihre Frennde Qcs: Sie erhalten für Ihrje gewünschte unef vorteilst allen Eisenbahn«, Schiff und Platzkarten, allen rischen, spanische^ u. mäßigten, oder Abo zwar ebensogut in 3 zu amtlichen Preise und jede Erleichtern ng in Straße 26 in Dresd en. F Stadtverkehr 14930. a tc inenu nt wie i i i; ku (fi mi häfts« oder Erholungsreise jede Auskunft über Lieferung von •m, Flug«, Schlafwagen«, Siesta« amtlichen deutschen, schweize« zusammengestellten.und er» Fahrscheinhefte jeder Art, und I. und 2. 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