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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-10-28 · 6 (28.10.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
6 (28.10.1927)
Date
1927-10-28
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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SlptMttMolt der Israelitischen Religions, zemeinde Dresden »r> »tticheS Organ des Gemein! »«Vorstandes er-im«»»«, »«. Berontwottl. Schttstteitvna: Barobirettör L-Ptoemachcr. Drrsbe» > Betta,: Israellttsche Rrtl yauptaanahwestelle für Jasentte: 3at| Stcrullcht, Zrughausstrabe 2,L Telephon 14051 iasoasgemelnüe Drt<6ea Druck: Kabea 8Gomt>.. Dresben-A. Dir 29 mm Ronpareillereile kostet 30 Pf., lavfrnd Rabatt 3. Jahrgang Dresden, den 28. Oktober 1927 KW Nummer 6 «Von vergär gener jüdischer Frauenarbeit in Dresden In vorliegender R ammer veröffentlichen wir einige Aufsätze führender jü »ischer Frauen aus dem Gesamt, gebiet derjenigen Ar »eit, die unsere Frauen leigen. Die Ausführungen di rftcn geeignet sein, auch für di» spezielle Dresdner jül ischc Frauenarbeit anregend und fortbitbend zu iCTttrr. «inen Aufsatz über die allerjüngste Tätigkeit der frau in der Gemeindeverwaltung behalten wir UNS vor später zu bringen. D. Red. Etz ist ein Ruhmesblatt i» der Geschichte der jüdischen Frau, dah sie in Erfüllung mens chlicher und religiöser Pflichten stets bereit lvar und biS auf den heutigen Tag bereit ist. überall dort in aufopferungsvc ller Nächstenliebe helfend einzuspringen, wo eS gilt, Rot z» lindern, Tränen zu stillen. Auch in unserer Dresdner Gen einde dürfen wir stolz darauf sein, daß unsere heutigen Fra len denen früherer Zeiten in sozialer Tätigkeit in nichts nacl stehen. Wir brauchen uns nur dep hingebungsvollen Arbeit dl s Frauenvereins, des KinderhortS, des Schwesternvereins der Fraternitas-Logc und dts Vereins Agudos Noschhim w den vieler anderer privater Hilfstätigkeit zu erinnern. Ur d nur, tver einmal einen Einblick in die immense Klöinarb nt, die da geleistet ivird, bekommen hat, kann sich einen begriff von der Aufopferung machen, deren unsere Ftauen fähig sind. Doch.lassen wir heute unseren Blick in die Bei gangenheit zurückstreifen. 3« einem kleinen Büchlei n, das 1893 dem Gemeiiidevorsteher Kommerzienrat Joseph Bondi anläsilich seines ScheidenS aus dem Gemeind erat von seinen Kollegen gewidmet wurde, lesen wir: „Eue vorzugsweise von Frauen der Familie Bondi gegründete unl von Haus aus geleitete Wohltätigkeitsanstalt ist der j ismel itische Frauenverein, der von Ella Bondi 1790 errichtet, von Nanette Bondi. Esther Bondi. Nanette Schie geb. Bopdi. Lertha Beer geb. Bondi. Betty Bondi nacheinander verwaltet worden ist." Aus dem Kreis der Familie Bondi sind seinerzeit aus den Namen verschiedener Frauen dieser Familie Stiftungen zur Aussteuer armer Bräute, füi Mietzins und Schulgeld für arme Kinder und zur Unterstützung armer Wöchnerinnen gemacht worden. Hier zeigt sich i»er hohe soziale Sinn nicht nur in der persönlichen Arbeit, so idern eS wird gleichzeitig auch durch Bereitstellung materiell r Mittel für Hilfe gesorgt. Einer anderen hochherzig« n Frau unserer Gemeinde ist anläsilich des Jubiläums des Henriettenstiftes gedacht worden. E« war HenriMc Schic, tätigkeitssin > in ehrende» Ter durch leinen Wohlehrendem Andenken unserer Genieiude stehende Bopkier Wilhelm Schie, ehemaliger Vorsteher der Gemeinde, erivarb im April 1851 das Grundstück iw der Eliasstrasie und errichtete 1852 dasHenriettenstift, das er mit dem Name» seiner Gtattiii Henriette, die gleich ihm als Wohltäterin bekannt ist, benannte. Tiefes Stift ist noch beute eine segensreiche Einrichtung unserer Gemeinde und zugleich ein Tenkmal hohen jüdischen Geineinsinns. Aus den grosien Kreis derer, die sich in jüdischer Arbeit bewährt halben, sei hier nur noch Erwähnung getan der Frau Hermine Le imann, der Vorsteheriit des Frauenoereins. Gatri» Emil Lehm inns, deren Namen auch in einer Stiftung, der .Herminen»! Stiftung, die Mittel für Milch fiir schwächliche stinder der itstellt, fortlebt. Sie ivar eine eifrige Mitarbeiterin auf a len (Gebieten jüdischer Wohlfahrtspflege. Tiefe R ickerinnerungen, die nur «inen kleinen Ausschnitt aus der Leistung der jüdischen Frau in der Vergangenlx'it zeigen, soll » nichts weiter fein als ein Bekenntnis dafür, dasi fromm r und hochherziger Sinn immer dankbare Erinnerung findet. Wer sich mit dem Thema: Tie jüdische Frau weiter beschäftigen will, sei auf das folgende Literaturverzeichnis hingewiesen. Alle aufgeführten Bücher können aus unserer Gemeindebibliothek entliehe») werden. (i. \V. W. W. W. \V. \v. w. \v. E8. llrinrr, Glse, Dir moderne Jüdin. li1 43. L * 146. R 1 81 Güdemann, Tr. M., Das Leben des jüdischen Weibes. R'6S. t evi, Abraham, Rebecca oder Das jüdische Weib in ihrem r Nigiösen Beruf. ' R 1 86. Peutz, Jsmar, I. A. M. Ph. D-, Woman in the ancu-nt Hebrew. Cut. R 1 119 Wille, Frih, Lic., Das Formcnideal und die Schätzung des Wc bes im Alien Tcstainent. I. > 194. tiatzserling, M„ Die jüdischen Frauen in der (»leschichte, Literat» r und Kunst. I, > 132. Rievlau«, Fr. David, Denkwürdige Frauen der .Hebräer und an lerer Völker. als Br» »ui. Remh, Rahida, ToS jüdische Weib. >. -Harlmana, A. Th.» Tie Hebräerin am Putzlisch und renraf I7!§7 Automobil- ___ v«^»ßm^k«a«mttmm-v«ateb Pr. Hans Ocrbafdt Dresdra-AM Wiener Platz 5 (Gegenüber dem Hauptbahnboi) Artertslerte Werkstatt für Chevroletnnd Cltroen-Antomoblle [Reparaturen an Wagen aller Systeme / Verkauf der Chevrolet-Wagen

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