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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-06-28 · 2 (28.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
2 (28.6.1927)
Date
1927-06-28
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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'^."*«•1 r" Seite 10 lemeindeblalt der Israelitischen ReNgionSgemeinde Dresden , I Nr. 2 Punkt 3: „Anerkennung des Sächsischen israelitischen Geineindeverbandcs als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts durch die sächsische Slaälsregierung", ist durch den Bericht des Vorsitzenden erledigt. 4. Kassenbericht für das Kalenderjahr 1826. Tie Rechnung des Wahres 1826, und »war die Abrechnung 'des Sächsischen israelitischen Gemeindcverbandes und die Abrechnung der LandeSwohlfahrtsstelle bei diesem Verbände, schließt am 31. Tezember 1928 ab in Einnahme mit 10139,11 M., in Ausgabe Mit 93öß,85 M., also mit einem Bestände von 786,26 M. Herr Georg Mecklenburg nimmt eine Prüfung der Rechnung und der Belege vor. Auf seine» Antrag wird die Rechnung später richtiggoiprochen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Für de» Separatst» ds — zur Errichtung eines sächsischen Vcrsorghauses bestimmt — ind Einnahmen und Ausgaben nicht zu verzeichnen. Tie zum Scparatfonds gehörenden Wertpapiere sind zur Aufwertung uni zur Wohlfahrtsrente angemeldet worden. 2. Festsetzung des Haushaltplans für das Jahr 1927. Die Vorlage für den Hauehalrplan enthält die E »nahmen und Ausgaben für den Verband als solchen und die Landei wohlfahrtsstelle. Punkt 8: ..Antrag der Pcrbandsgemeinde Zwicka i: sämtliche von den Gemeinden auf dem Umlagewcge zu crh, benden Beiträge sind' nach 'dein Verhältnis der von den Gemcinl emitgliedern zu zahlenden Reichscinkominensteucr auf die Gemeinden umzulegen", wird Mit der Beratung des Haushaltplans verbunden. Zn dem Antrag Zwickau wird einstimmig beschlossen: 'lom Jahre 1828 an werden die Beträge der Verbandsgemeindcn nich dem Reichseinkommensteuergesamtbetrag berechnet, der dein zuletzt festgestellten Geineindekxtushalrplan zugrunde liegt. —: für^den heute vorliegenden Haushaltplan sür das Jabr 1827 bleibt cs bei dem bisherigen Versahren. Herr Schick, Leipzig, berichtet iber die Zentralwohlfahrtssrelle der deutschen Juden in Berlin. Sach seinem Bericht beschloß der Vcrbandsausschuß einstimmig: N ir wenn dem sächsischen israelitischeri^Gemcindcverband im Ausshnß der Zentralivohlfahrtsüellc ein «itz eingeräumt wird, bl ibt der Sächsische israelitische Geineindcverband Mitglied'der Zentralwohlfahrtsstelle. Für diesen Fall wird Herr Rudolf Schick, Ltipzig, zum Tclegicrten des Sächsischen hsraelit.schien Gemeindevcrb indes bestellt. Der Zentralwohfahrtsstelle der deutschen 'Juden in Berlin ist von diesem Beschluß Mitteilung zu machen. Was die Frage der Be»trage zur Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden angeht, so gilt dasür folgender: Die Gemeinden bewilligen wie bisher ihren Beitrag zur Zentralwcchlfahrtsstelle und führen ihn an den Sächsischen israelitischen Gemeindeverband ab. Dieser überweist ihn gesammelt der Zentralwohlfahrtsstell«. Er wird sestgestellt, daß es der LandeSwohlfahrtsstelle bei dem Sächsischen israelitischen Gemeindeverband noch an einem Arbeitsplan fehlt, daß seine Aufgaben nicht genau umgrenzt sind. ES wird allseitig als erwünscht bezeichnet, daß namentlich auch die Herren Rabbiner sich den Arbeiten der Landeswohl, fahrtsstelle widmen. In nächster Zeit soll eine Zusammenkunft zur Erörterung aller die Landeswöhlfahrtsstelle betreffenden Fragen stattfinden. Herr Schick regt an, nochmals den Versuch zu machen, von der Regierung Staatszuschüjse sür gemeinnützige und Wohlfahrtszwecke zu. erlangen. Es wird die Frage erörtert, das Gemeindcblatt der Israelitischen ReligionSgcmeinde zu Dresden als Organ des Sächsischen israelitischen Gemeindeverbandes mitzubenutzen. Die Abstimmung über den ganzen Etat, der diesem Bericht beigefügt ist, wird ausgesetzt, da während der Tagung noch Beschlüße gefaßt werden können, die mit etatsmäßigen Ausgaben verbunden sind. 6. Den Bericht über den Stand der Verhandlungen, di« Gründung eines Reichsvorbandes der deutschen Juden betressend, erstattet der Vorsitzende, indem er hauptsächlich das Ergebnis der Besprechung der Vertreter der Landesverbände am 22. Mai 1927 in Dresden mitteilt. Dem Bericht folgt eine ausführliche Aussprache, in der alle Meinungen zum Ausdruck kommen. U. a. erklärt Herr Rechtsanwalt Salinger: Der Reichsverband wirh und muß kommen. Zu seiner Verwirklichung führt der Weg aber nur über die Landesverbände. Tie Reichstagung halte ich für überflüssig; die mit den Wahlen für eine Reichstagung verbundenen Kosten wären — wenigstens für unfern sächsischen Verband — auch durchaus nichl tragbar. In der Frage der Wahle» für den Reichsverband wird eine Einigung nur zustande kommen, wenn usan cs den Landesverbänden und den Gemeinden, die einem Landesverband nicht angchören, überläßt, wie sie ihre Delegierten füij den Reichsverband wählen wollen. Die Aussprache endet mit der. Annahme — gegen eine Stimme; die sich aber nur gegen den letzten Satz richtet — des fügenden Antrages des . Herrn Rudolf Schick, Leipzig: Ter Fortschritt* Schuhe QteustdH Größtes Schuhlager Dresdens loiwIeiVeU GES. fteSG beließe &nie E*f*i*ci mild ZdXande Dresden gegriöy? 7n offen Speziofgeschäften zu hoben EMIL ARENDT /drbsdem-a. V v V JV.X A / Breite Str.lO / RuflöO10 ti.20370 er» gros gebende und frische Rische er» detail Versand frei ins Haus Hummern / Krebse

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