Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 2 (28.6.1927)
- Date
- 1927-06-28
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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mmm Nr. 2 Gem zum Scheitern bringen wird datz der DJGB. bei seiner für das deutsche Judentum Tiäger der Rcichsorganisatio > als Vertretung des gesamter hat, so wird man doch nicht die meisten Süddeutschen Ve Landesverband mit absoluter der Weg über den Gemeinden Und wenn so bedeutende und die anderen süddeutsche r Baden, diesen Weg nicht gchjn verband, wenn er doch aus schaffen wird, ein Torso bleibe tische Gemeindeverband.loiirie einem solchen Gebilde beiz, t warum Sachsen den Weg üb?r da die Hoffnung besteht, sclsii Wege das Ziel zrr erreichen. Tie an dieser Stelle schon der deutschen Landesverband Verschiedenheit der einzc.lnen daß erneut der Wille der der ts de» ist, den Gedanken des R Leben zu rufen, nachdem bist Verbandes, den Neumayersche aussichtslos erschien, die Ve luugstisch zu rufen. . In der Politik mutz man ich bin überzeugt davon, daß ndeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 7 To sehr es verständlich erscheint gwtzcn geschichtlichen Bedeutung darauf dringt, datz er einmal der wird, wie er sich schon bisher deutschen Judentums gefühlt daran Vorbeigehen können, datz bände und auch der preußische Deutlichkeit erklärt haben, datz erband nicht mitgegangen wird. Pcrbände, wie Preutzen. Bayern Verbände, insbesondere >mck> wollen, so würde der Reichs- Her Grundlage des DJGB. ge- ■n, und der Sächsische Jsraelies nicht für. richtig erachten, roten. Dieses ist der Grund, die Landesverbände vorzieht, ietzlich und endlich auf diesem besprochene Dresdner Tagung und des DJGB. hat bei aller Ansichten doch das Gute gehabt, chen Juden dokumentiert worichsverbandes wieder erneut ins der Ablehnung des Preutzenn Entwurf anzunehmen, es iände erneut an den Berhandmit Kompromissen rechnen, und auch in der Frage des Reichsverbandes die einzelnen Richtungen sich gegenseitig cntgegenkommen werden. Ter Sächsisische Israelitische Gcmeindcverband wird von' sich aus zu weitestgehenden Konzessionen bereit sein, wie dies auch eine Resolution auf der letzten Ausschutzsitzung dieses Verbandes in Chemnitz zum Ausdruck gebracht hat. Sachsen tvill den Reichsverband und es ist bezeichnend, datz die erwähnte Resolution von einem Mitgliedc der jüdischen Volkspgrtei cingebracht ist und zum Ausdruck bringt, dah die Rcichstagung und mit ihr die Frage des Wahlrechts, überflüssig erscheint. Diese Resolution, ist mit alle» gegen eine Stimme angenommen worden. Ich glaube, datz, wenn man Sachsen zugesteht, dah die sächsischen Vertreter aus den Reihen des Sächsischen Israelitischen Gemeindcverbandes zum Reichsverband delegiert werden, datz also eine Bestimmung in die Satzung' ausgenommen wird, die es ermöglickicn läßt, denjenigen Landesverbänden, die ihre Mitglieder zum Landesverband delegieren, auch die Delegation zu einer Reichstagung zugestanden wird, die Hauptschwierigkeit aus dem Wege geräumt wird. Wie cs auch immer sei, weder die süddeutschen Verbände noch wachsen, noch Preiltzen werden schließlich die Verantwortung auf sich nehnien können, das große. Werk zum Scheitern zu bringen, und ich bin überzeugt davon, daß bei deni großen Idealismus, der lämtlichen Vertretern der deutschen Judenhcit zu eigen ist, der Weg gefunden wird, der dem deutschen' Judentum die Gesamtorganisation brjngt. Wenn ein solcher Weg beschritten wird, so dütfte die Dresdner Tagung ihre geschichtliche Bedeutung gehabt haben und man wird sagen können, daß von Dresden aus ein neuer Weg zum alten. Ziel gesucht und gefunden worden ist. Werkommi durch uerfdüoffene Türen? Nicht Ihr Vertreter, dem m aber die Zeitung. Sie können Sie dem Publikum Zeitung inserieren, und d.\n erzielt jeder Inserent im selbiges erhält jedes Gemcii haltenen amtl Bekanntmäcl drinc t Gei i hu i n< ei ß man - öffnen, bevor er Ihre Botschaft überbringen kann - in jedes Haus, selbst wo kein Klingeln Antwort findet. So e Qualität- Ihrer Waren vor Augen, führen, wcfin Sie in der m gehört Ihr Inserat in die Zeitung +■ Durchschlagende Erfolge eindeblatt der Israelitischen Keligionsgcmeindc Dresden, denn Mitglied kostenlos zugesandt und muß wegen der darin entgen von jedermann gelesen werden-(-Allein. Anzeigenannahme: JAC.STERNUCHT I resden.A.l, Zeughausstraße 2 + Fernsprecher 14051 .rrrrn JSTRASSE 9 ERSTES HAUS SCHREIB- UNO NEUZEITLICH ALLIANZ Lebensverticherungsbank A.-G. Versicherungsbestand Ende Mai 1927: ca. 600000000 RM. Zeitgemäße Alters-. Hinterbliebene!?-, Invaliditäts-, Aussteuer- und Studiengeld-Versicherung Versicherten-Dtfidende nach 3 jährigem Versicherungs-Bestand Plan I 1927: 29% — 1928: 31% Oanaral-Vartratar Jul. Qarson, Drasdan-A-, BlumanstraBa 1 Fernruf 35110 DlrOkdon für Sachaan, Drasdan-A. 1, Pragar StraBa 49 (Allianzhaus), Fernruf 24941