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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-05-28 · 1 (28.5.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
1 (28.5.1927)
Date
1927-05-28
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Nr. 1 Gemein c6Jatt der Israelitischeii Religionsgemeinde Dresden Seite 15 - Jüdische Wanberfürforge Ta,«», der Hauptstelle -für jüdische Wandrrsürssrge «m Sonntag, den 8. Mai, mittag >, wurde im Logenhaus, »leist, it ratze. die Mitgliederversammlung Wanderfürsorge unter Teilnahme Deutschland eröffnet. Ter Tagung winde allgemeines Interesse entgegengebracht, da in ihr das Pral lem der Produktivierung der jüdischen Wanderung zur Debatte stmd. Die Versammlung wurde von fr rrn Eugen Easpary. dem Vor. sitzenden der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Anden, mit einer Ansprache eröffnet, in der er die Delegierte», die erschienenen Perkreier der^Mimsterien, der Stadt T erlin und der grotzen jüdisclien Organisationen warm begrütztc und einen .'HütfWirf auf die beschichte der jüdischen Wmtderfürsor, e in Deutschland warf. Er ge. »chtc — während die Versammlui g sich zu», Zeichen der Trauer erhob — der verstorbenen Führer >er jüdisclien sozialen Fürsorge, Tr. Wreschner und Paul Nathan. <i j wurde hierauf ein Präsidium, bestehend aus den Herren Justizrat Slrautz, München, und Rechtsanwalt Sulinger, T r.e s de, , gewäblt. jEs folgten Be. griitznngsansprachen des Vertreten des Arbeiisminineriums. der 'lleichsarbeitsstellc, der Stadt Berl iv, der drei grotzen Wander» sürsorgeverbänd« Deutschlands »sw., die alle der Tagung vollss (Gedeihen wünschten und im Nam-n ihrer Remter eine enge Zu« samincnarbeit in Aussicht stellten. Namens des Rrbeitersürsorgeai» es der jüdischen £ rganisationen TeutschlandS begrützte Dr. fraase die Tagung und bemerkte, das; die frauptstellc aus dem Arbeiter! ürforgeamt hervorgegangen ist. Beide Institutionen fassen das W> rt „Zdokoh" als eine' Lynthese von Wohltätigkeit und sozialer Gerechtigkeit auf. Namens des Voritande» der Berliner Jüdischen Ge, leiude begrützte Tr. A. Landler Strümpfe ln lOOO Farben, Prager Strata SS Jol Bademoden Bad». Sdiwl Bademantel, den Kleinster Herren und I BdiwarzeSdu > Audi wollen« extra welle |aaastraBe 17 r Länder sind bereits elnflelroffen. ... und StiandanzCUe. dazu passende owle MOtzen. Hüte und Sdiuhe von KlnderflröOen bis zur CJröOe 36. tOr imen. vorr&tlü /ImmirlKots. Extraanflebot v OSPl an. TilKots In den herrlichsten Farben I ^1C ^»1110. die einem wichtigen Zweig der jüdischen sozialen Fürsorge dient und die die Jüdische (Gemeinde Berlin mit den besten Wünschen begleitet. Spiels docl, "Berlin als Durchwandererstadt eine wichtige Rolle und hat doch die Jüdische Gemeinde zum Beispiel 19-25 ((0000 M. für Durchwandeterfürsorge ausgegeben. Namens des Joint Distribution Commitee 'hritfS dessen europäischer tüeneralsekretär Tr. Wernpr Senator darauf hin, datz sich der Üeiter des europäischen JOlhil'-Werkes. Tr. Bernhard Kahu, der jetzt von Berlin abwesend ist, führend' an der Gründung lxr beiden Organisationen beteiligt habe. JQI5I1', der sich der Förderung des grotzen Produktionsprozesses, der jetzt durch die Judcnheit geht, widmet, verfolgt mit die Bestrebungen der Hauptstelle. NamcnS der ^'scllschaft 1-IIAL-ICA-LlLlIODIk^KT sagte Tr. Brutzkus, das jüdische Volk habe unter tzcn Katastrophen des Krieges und de»' Bürgerkriege sowie unter tjen nachfolgenden Wirlschaftskatastrophen am meisten gelitten und hijtbe die meiste Zahl Unglücklicher zu versorgen. Eine Zusammenarbeit aller Organisationen tue not. Herr 2. Lifschitz begrützte die Tagung namens des HilfsvcreinS der Deutschen Juden, der in feinem -26jährigen Bestände der Wander» fnrsorge grotze Aufmerksaüikeit gewidmet hat. E» folgten sodann drei wichtige Referate über „Sk jüdische Wanderung in Teutschlaisd und die Probleme ihrer Produktivie. rung". Ten Rahmenvortrag hielt Herr Alfred Berger, der die politischen und sozialen Hintergründe des Problems beleuchtete. Ter Redner schlotz: »Es, ist nottvcndig. eine sozialpolitische Per-, bindung mit beii interiiationalcn jüdischen Organisationen zu sctiaffen. Die Wanderer I sollen produktiven Berufen zugeführt werden. Tic- Behörden sind zu überzeugen, datz der Staat sich selbst schadet, wenn er Arbeitswillige zum Händlertum zwingt. Die . jüdischen Arbeiisnachweiso sind auszubauen. Arbeitsstätten sind zu schaffen." . ' * Derf eltuh nach Ihrem 3eschmack H. Nord neirher Dresden-A., arager Str.24 Alleinverkauf der Hammerschuhe Dresden Subdirektion der „Victoria-Versicherungen" RietschelstraBe12 Telephon 14890 Versicherungen Jeder Art: Leben — Unfall Feuer — Einbruch — Auto Haftpflicht — Transport Verkehrsunfäll Reisegepäck Fachmännische Beratung Verwaltung Von Versicherungen KAISER AUSZUG MEHI- Original Mühlen Pi ckung t.bienert DRESDEN HAFENMÜHLE HÖFMÜHLE HAUSHALT WEIZEN MEHL Original Mühlen Packung

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