Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 2 (1926-1927)
- Issue
- 7 (28.11.1926)
- Date
- 1926-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 7 meindeblat 1 der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 11 Aus b«m Vereinsleben ftcttr Der neugcgründete ('5 3 des Jüdischen Nationalst Damen und Herren, hat Büchsen gesammelt, obg^e geleert sind. Die Arbeit gcisterung geleistet. Die die jetzt über 400 beträgt, höhen. Besonderen Ansp > Juden 26 Prozent der Be a nur 8 Prozent des Lande! gebildete junge jüdische La! im Osten Europas, warten 25jährige Jubiläumsjahr versucht, den jüdischen 2fl|n! zu erhöhen. Kajelneth Lejißrorl >od Keren Katemes (Arbeitsgemeinschaft lds), bestehend auS etwa zwanzig jungen bis Mitte November über 700 M. aus :ich jetzt nur die Hälfte der Büchsen wird mit Liebe zur Sache und mit Be- : »»gen Leute hoffen die Zahl der Büchsen, durch Neuaufstellungen bedeutend zu er» >rn zur Arbeit ist die Tatsache, datz jetzt lölkerung Palästinas auSmachen und datz in jüdischen Händen ist. Tausende aus» indarbeiter in allen Ländern, besonders auf Land. Nächsten Monat beginnt daö »es Jüdischen Nationalfonds, und es wird ldbesitz in diesem Jahre ganz bedeutend H. Schocken. Dresdner Jüdische Schülerschaft (TIS.) ' Der letzte Abend in dem Zyklus „Jüdische Geschichte und .Kultur" jvar der ostjüdischen Musil gewidmet. Zu dieser Zusammenkr nft hatten wir auch Eltern und Angehörige eingaladen. Barglows i begrützte die Anwesenden und führte, etwa folgendes auS: Wir sind eine neutrale Arbeitsgemeinschaft. Die Neutrautct uns aber nicht, datz wir „neutrale" Menschen sind Tie Fra des hiesigen Z c n t r a l v < jüdischen Glauben vembcr, im Platanensaal tcc. Frau Dr. Leibholz/ Bl: das Thema „Mode, Gesel s zog insbesondere die Aufg deutschen Kultur- und gung. Sie knüpfte an Talons der Henriette Herh cs die Aufgabe der jüdische Getto zurückzuzichcii. Z> Frauen sich in bezug auf losen Ucbertreibungen ve jüdischer Tradition eine wahre Acsthetik zu fö wurden mit grotzem Beif bei Tee und Gebäck, barg« Jugevdgemeinschaft, eine beisammen. In Bertret Margarete Aron, hatte öffnet und geleitet. för kj “ iU uenarbeitsgemrinschaft reins d e u tscher Staatsbürger veranstaltete am Mittwoch, dem 17. Noder Kaufmannschaft einen NachmittagSrlin, hielt ein interessantes Referat über chaft und Antisemitismus". Sie unteraben der jüdischen Frau auf dem Gebiet llschaftslebens einer besonderen Würdiintereflanten Betrachtungen über die und Rahcl Lewkn die Mahnung an, datz n Frau sei, sich nicht in ein künstliches Schlutz verlangte sie, datz die jüdischen Mode und Geselligkeit nicht zu geschmacki leiten lassen, sondern gemätz guter alter icdiegene Einfachheit zu wahren und so rn. Die interessanten Ausführungen aufgenommen. Man blieb dann noch üeicht durch Mädchen der Deutsch-Jüdischen Heitlang in ungezwungener Gemütlichkeit >ng der erkrankten Vorsitzenden, Frau rau Julie Salinger den Nachmittag erostjüdische der weste Melodie^ sang Frl. lität bede oder'werden wollen. Tie bedeutet uns auch nicht, datz wir in Unkenntnis bleibe» wällen über die gegenwärtigen Strömungen im Judentun; wir wollen uns mit. allem beschäftigen, aber möglichst untcr Beiscitelegung der Parteibrille. An Hand einiger Beispiele au» unsrer Arbeit zeigte Barglowski, datz ein'Zusammenarbeiten iiuf dieser Grundlage der Neutralität sehr fruchtbringend ist. Wir wollen uns nicht irgendeine Meinung äuszwingen lassen, wir wolle i uns selbst erarbeiten. So kommt cs, datz wir gar keine Führer hrben, datz sämtliche Vorträge von Mitgliedern gehalten worden si id. Obgleich bei un» Angehörige der verschiedensten Richtungen in Judentum vertreten sind, sind wir doch uns alle darüber einig, datz für uns alle notwendig ist, uns mit jüdischer Geschichte, ji bischer Kultur und Religion und jüdischen Menschen und ihren Werken zu beschäfligen. In seinem Vortrag schilderte Günther Hetz die Entstehungltzer l> Musik und zeigte uns den Unterschied zwischen ihr und iropäischen Musik/ der darin besteht, datz bei jener die »ei dieser die Harmonie das Primäre sei. Anschlietzend Elisabeth Berger einige Lieder; es war erstaunlich, wie sie die ihi: fernliegcnden Lieder wiedergab und wie Günther Hetz sich in di: ihm ungewohnte Materie eingearbeitet hatte. Beider Mühe wi rdc mit reichlichem Beifall belohnt. Sportverein Bar Kochba E. B. Nach chonatclanger Verhandlung hat sich der Rat zu Dresden unter gct iisscn Bedingungen bereit ^erklärt, uns ein Gelände im Ostragehc;e zur Errichtung eines Sportplatzes, der zur Ertüchtigung der jüdischen Jugend unbedingtes Erfordernis ist, pachtweise zu überlassen. Hierzu ist natürlich die Aufwendung erheblicher Geldmittel erforderlich, di!e der Verein ans eigenen Mitteln aufzubringen nicht in der Lage ist. Es sind mit einer Anzahl führender Persönlichkeiten der Gemeinde Verhandlungen im Gange, um eine Möglichkeit zu finden, diese Mittel auf- Kein Weihnachten ohne den berühmten HülYert!;hen Baumkuchen Weltversandhaus der Dresdner Christstollen, Dresden-A. Prager Straße 48. gegenüber dem Europahof Alteste und b halt sich der Qr PFUNDS MOLKEREI skannteste Großmolkerei in Dresden «äsdner Einwohnerschaft bestens empfohlen Nur erstl (lässige Molkereiprodukte Vollmilch Sahnt > Schlagsahna Yoghurt Buttor Margarine 40 Ausfe ihrer / 50 Laden in allen Stadtteilen Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund O. m. b. H. Tel. 25246 Dre äden-N.. 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