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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-11-28 · 7 (28.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
7 (28.11.1926)
Date
1926-11-28
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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emeintcfelatt der IsraelitiscHen Religionsgemeinde Dresden Amtliches Organ des Gemeindevorstandes <ainiiiHmiMiwutiaMmimMMmw> 'Baanttoortl. 6d>rift(eihina: 2 Qio&krftor L-Plonvackn, DreSbeu - Verlag: Zstaelittlche NeligionSgemeinde Dresden - Druck: Kabeu DEomp..Dre<ben-A. 2. Jahrgang z! Dresden, dm 26. November 1926 Nummer 7 Thanukah! Judas Kämpfe mit ApalloniuS, Sera», LysiaS und Gorgias > t. (I. Mach. 3, 10 bis £ Samnricii, fammclte seine Aclbc. Dieser eilte ihm c griff, tötete eine Menge bei besten Schwert er gewann, zog fich mit der ganzen Bc vernahm Seron, der syrisck so viele an Judas angesfhl kriegsfähige Macht bildeten ins Feld zu ziehen, weil < tretet der königlichen Venfr bot also die ganze Macht, ' lleberläufern und Verraterit bis Bethoron, einem Fleckes auf, und auch JudaS zog h Da die «einigen ihrer geriifg wegen (sie waren so gut zeigten, ermutigte Judas der Anzahl der Sieg und sondern auf dem Verhaltes einleuchtendste Beispiel ihre keit und für ihr Gesetz Dausende in die Flucht ( Haupt die mächtigste Schutzw an, die Seinen sollten ohne auf Seron eindringen; so g zu treiben. Sobald nämlich alle die Flucht, in der sie verfolgte sie bkS zur Ebene übrigen retteten sich an die 5.) Apollonias, der syrische Feldherr in \ ganz« Macht und zog gegen Judas zu iftgegen und besiegte ihn im ersten Aii- Feindc und darunter Apollonius selbst, machte noch viel mehr Verwundete und ute des feindlichen Lagers zurück. Nun Feldherr m Cölesyrien, es hätten sich osten, dah sie schon eine bedeutende daher beschlost auch er» gegen denselben es für seine Pflicht hielt, die lieber» dnuugen womöglich zu züchtigen. Er er zur Hand hatte, nebst den jüdischen auf, rückte gegen Judas vor und» kam in Judäa. Hier schlug er ein Lager erher, um ihm eine Schlacht zu liefern. >en Anzahl und des Mangels an Speise nüchtern) wenig Lust zum Angriff durch die Vorstellung, wie nicht auf Uebergewicht über die Feinde beruhe, gegen Gott; davon gäben ihnen das Vorfahren, die, weil sie aus Frömmigihre Kinder gekämpft, so oft viele agen hätten; Sittenreinheit sei überehr. Nach diesen Worten ordnete er Furcht vor der Menge der Feinde alle gelang eS ihnen, die Syrer in die Flucht der Feldherr gefallen war, ergriffen ein ihr Heil zu finden hofften. JudaS und tötete noch gegen achthundert; die Küste. oie ie d,S u itd ab höö i; auf sie ei auch ch ofc 2. (1. Mach. 3, 26 bis König Antiochus in den Macht zusammen, liest wer bei» und rüstet« sich, mit einzufallen. Bei Auszahlu, Schatz nicht auSreiche und wurden nämlich in den gezahlt, sondern er war verstand nicht, seine AuSgakfe zurichtcn. Demzufolge best dort selbst die Steuern einz Er übergab daher einem Ansehen stand, die Perwaltju zum Euphrat sowie einen fanten uiid trug ihm auf, falt zu erziehen, bis er zur ivorfen, seine Bewohner zu und das ganze Volk vernichf LysiaS eilte der König A Jahre nach Persien, ging Statthalter der höher gelegeiv 37.) Solche Nachrichten versetzten den ten Zorn. Er zog sogleich seine ganze den Inseln eine Menge Söldlinge dem Beginn dcS Frühjahrs in Judäa fl. des Söldes fand er aber, dast der dast Geldmangel eintretett werde; eS n Unruhen nicht nur keine Abgaben bis zur Verschwendung freigebig und n nach den vorhandenen Mitteln einer, erst nach Persien zu ziehen, um «treiben. gewissen LysiaS, der bei ihm in hohein ng seines Landes von Aegypten bis Teil seines Heeres und seiner Elesbine» Sohn Antiochlts mit aller Soigickkehre; dann werde er Judäa unter-r>-" Sklaven gemacht, Jerusalem zerstört^AlS^ daher das Abendesseil »im die et haben. Nach solchen Aufträgen an ntiochus im hundertsiebenundvicrzigsten Über den Euphrat und zog gegen die en Provinzen. i Aus: FlaviuS Joseph» tümer) Kap. 6 und 7. (37 bis 10t n. Ehr.) (Jüdische Alter- 3. ll. Mach. 3, 38 bis 00.) Unterdessen erilannte Lysias Ptole- »iäus, den Sohn TorymeneS, sowie Nikanor und Gorgias, die sich unter Antiochus' Freunden durch Tapferkeit auszeichncten, zu Fcldobcrsten, vertraute ihnen vicrzigtauscnd Mann Füstvolk 'nebst siebentausend Weiten» an und liest sie nach Judäa ziehen. Tie kamen mit ihrer Macht bis Emmaus nnd lagerten sich in der Ebene. Hier stiesten noch viele Verbündete aus Syrien und den angrenzenden Landstrichen sowie eine Menge jüdischer Ueberläufer zu ihnen; auch Kauflcutc fanden sich ein, um die (befangenen zu kaufen, und brachten im voraus die stricke, womit diese gebunden werden sollten, sowie Gold und Silber zum Ankauf mit. Ta nun Judas das Lager und die Menge der Feinde wahrnahm, ermunterte er die Sciiicn zur Zuversicht und forderte sic auf, den Sieg nur von Gott zu erwarten: zu ihm sollten sie also nach der Sitte der Väter im Bustkleidc flehen und die bei grasten Gefahren gewöhnliche Art zu bitten anwcndcn, um den Herrn dadurch gewistermasten zu zwiiigen, dast er ihnen Sieg.über die Feinde verleihe. Nun stellte er sie nach altherkömmlicher Litt« in Abteilungen von tausend und Rotten von hundert Mann auf und entlieh alle Neuvermählten sowie diejenigen, welche erst kürzlich Grundeigenrum erworben hatten, damit! sie nicht aus Liebe zu den Gütern dieses Lebens im Kampfe lässig würden; daun trat er vor und feuerte seine Krieger mit diesen Worten zum Kampfe an: „Noch nie, meine Freunde, ist ein Augenblick erschienen, der eiich mehr zur Tapferkeit und Todesverachtung aufgcfordert hätte als der,, gegenwärtige. Je bl gilt es, durch mannhaften Kamps die Freiheit zu erkaufen, die zwar jedem teuer ist, die uns aber ein um so wünschenswerteres Gul bleibt, weil von ihr die Verehrung unseres Gottes abhängt. Es bleibt uns jetzt keine andere Wahl, als entweder die Freiheit zu erringen und uns ein glückliches und ruhiges Leben zu gewinnen, wie eS unö unsere Gesetze und unsere alten Einrichtungenzusichern, oder aber, wenn wir uns feige in der Schlacht benehmen, das schimpflichste zu erdulden und bis auf den letzten Sproj,' unseres Gefchlechtes auSgerottet zu werden. Wenn ihr nun bedenkt, hast der Tod euch auch ohne Kampf erwartet, und das Vertrauen habt, im Kampfe für die edelsten Güter, für Freiheit und Vaterland, für Religion und Gesetz ewigen Ruhm zu erwerben, so macht eucychereit und ermannt euch, morgen mit Tagesanbruch den Feinden zu begegnen." 4. (1. Mach. 4, 1 bis 27.) Mit diesen Worten feuerte Judas sein Heer m«. In der Rächt nun brach von den Feinden Gorgias mit 5000 Fusttruppen und 1000 Renern auf, um in der Dunkelheit ' Judas zu überfallen, und bediente sich dabei einiger abgefallener Juden als Wegweiser. Kaum hatte MattathiaS' Sohn davon Rach, richt erhalten, als er auch selbst den Beschlust fastte, in daü Lager der Feinde. Währenddessen kam Gorgias im jüdischen Lager an; ' ' “ «wohnliche Stunde verzehrt worden war, lieh er im Lager viele Feuer anzünden und zog die ganze Nacht hindurch gegen die in Emmaus befindliche Abteilung der Feinde. Während dcffcn kam Gorgias im jüdischen Lager an; da er niemand antraf, vermutete er, sie hätten sich in den (Gebirgen verborgen, und beschloh. sie aufzusuchen, wo sie nur sein möchten. Um die Morgenstunde dagegen stand JudaS mit 3000 dürftig Be. waffneten den! Feinden zu Ein maus gegenüber. Obgleich er sak„ dast die Feinde sich aufs beste verschanzt und ihr Lager nach allen Dradai'A. 1 ■rttmhff- Bwwitii 23923 Am meisten freut an deiner Bude mich der Apparat von RADIO»LUDEWiG Dresdens Radio-Spezialgeschäft Ges. fud.WjKaicidKD Mcnmaadil-testUsdiaft Drcsden'A. I ViktoriMlTaSc 20 — Fcnuprcdicr 2J923

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