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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-08-28 · 4 (28.8.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
4 (28.8.1926)
Date
1926-08-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 4 © ineiudeblatt der Israelitischen Religionsaenieinde Dresden Seite 5 Bon bev Gefolei Ansstellnng für Gesundhe Leibcsii ai k sübi » Zgvifchen der l>totcu-K •VK'tIcxirmoc stellt bcscheidei de» die 3ijiiationenflcmc iveiter Kreise des gesanstl sondere der großen Orga pflege, errichtet bat. Tie in Dresden im Jahre l! die jüdische Sondergrupp' fügt. Sie .zeigte Vorzug Ter jüdische Pavillon ans die Tarstellniig des wart. Wert und Beden Lyuagogengeineiude sind Zeitschriften von berufener Wien erscheinende Zeitschist blatt für Wissenschaft, K» „Hygiene der Juden" ein und Bild überaus festest entbält. Es sei mir als Laien Eindrücke »nd Wabrnebnii i zu schildern: Ten Borr a n in des schmückt ein siebenarniiger der Vorhang znm Bedeck Synagoge die Thorarollen In dem mittleren sorge in der jüdischen > schöner alter Synvgogeng gogengemeinde Düsseldorf Neliess zeigen die Iordern^i snndheit upd Fürsorge, jüdische W o h l f a b r t s p Entwicklung und in ihrem zeigen die wichtigsten jü, fürsorge. Unter den außes man eine vorziigliche Tarst bntion Committee, das in Anstalten in Deutschland, zur Seite stand. Nauin 0 gibt ein Bild Juden Osteuropas und des d e r f ü r s o r g e in Teutsckil itspflegc, Soziale Fürsorge Innd gen in Düsseldorf enz-Baracke »nd dem Pavillon der der Pavillon „Hygiene der Juden", >nde Düsseldorf mit Unterstützung > ten deutschen-Jiidentiiins, insbe- »isationen der jüdischen Wohlfahsts- ■ Internationale Hngicneansstelliing ' I enthielt Aelmliches. Hier jvar der historischen Abteilung ciiige- -weise die jüdische Vergangenheit, k der (tzesosci legt den Nachdruck ebendige» Indentnins der Gelsen- Zing des Werkes-der Düsseldorfer iti_ allen jüdischen .Leitungen ynd Leite beschrieben worden. Die in st Menorah. jüdisches?la>niljen- und Literatur, hat dem Pavillon Sonderheft geividmet, das in Wort Darstellungen der Ausstellung 'st i>e azt: Dieser Raum ist besondqr was der Führer darüber s Land in seinem bisherige^ Toten Meeres mit Araberze aber auch die jüngste veranschaulichen die jüdischci, ersten Arbeit (Entsumpfung endeten Siedelnng (Ackerb werden die sanitären Einri Kefar Gileadi und Arbeiter Kolonisation ist ansschließl gerührt. Zahlreiche belench in den Schulen, den aufbliijh * Dieses Sonderheft liegt 1926, in unserer Lesehalle anp. gestattet, an dieser Stelle meine igen beim Besuch der Gcsolei kurz >t l Pavillons „Hygiene der Iudtu" Leuchter: hinter ihm befindet »ich en des' Schreines, der in der birgt. > >t a n in den Ideen der I ü r - igion gewidmet - steht inmitten röte ans dem Besitze der Synan einem Schrein die Thora. Acht gen der Thora in bezug ans Geister kleinere Räume umfassen die f l e g c in Deutschland in ihrer gegenwärtigen Stande. Dioramen cheu Anstalten für Gesuudheissdentschen Orgauisationcu bemerkt llnng des American Joint Tistrider Inflationszeit den jüdisckien Oesterreich und Osteuropa kräftig der W a n d e r b e w e g » n g der schwierigen Problems der W a and. i Palästina s fesselnd. Ich darf wicderhokcin, „Dioramen zeigen das Heilige verödeten Zustande, das Ufer des ten, Jerusalem mit seiner Altstawt, 'iing, die jüdische Universität, sie i Baucruniedcrlassungeu von der »nd Straßenbau) bis zur vopoinkolouie En Ebarod). Besoudess chtnngen dargestellt lKinderheim anatorinni in Mozab). Die ganze ich von jüdische» Arbeitern dnrchete Diapositive zeigen das Leben ende» jüdischen Sport, die Entals Doppelnninnicr 6/7, Inni/Iuli Wicklung der Industrie, die beginnende Elektrifizierung, speziell die Nntzbarinachnng der /lvasserkräste des Jordan nach dem Nuthenbergprojekt, das Leben, in den Bauerndörfer». Zahlreiche Statistiken geben ein Bild von dem Umfang und der verheerenden Wirkung der großen Pogrome ili Osteuropa »ach dem Kriege, die eine wesentliche Ursache der steigenden Einwanderung nach Palästina geworden sind, von dem Umsang der Einwanderung und ihrer Verteilung ans die verschiedenen Zweige des wirtschaftlichen Lebens, von der Wirk samkeit des deutschen Hechalnz, der die künftigen Einwanderer bereits in ihrer Heimat für ihre Ausgaben schult, von den Erfolgen der großen sanitären Institutionen (Waad habrintlk, Hadassa) in ihrem Kampfe gegen die einheimischen Volkskrankhcitcn, speziell gegen Augenkrankheiten »nd Malaria, von der Selbsthilfe^der jüdischen Arbeiterschaft des Landes durch Schaffung eines ausgedehnten Systems freiwilliger Krankenkasse» (Knpath Ebolim). Man beachte das hebräische Programm der im November l!>27> in ganz Palästina durch geführten Gesundheitswockie. Ans anderen Blättern ergibt sich die Zunahme dcS jüdischen Landbesitzes in Palästina und der Nechtsfvri» der Erbpacht, durch die diese (Grundstücke dem Privateigentum entzogen und als dauernder Besitz der Gesamtheit gesichert werden, ferner die Verwendung der durch die beiden großen Institutionen des Keren Kajemetb «Nationalfondsl und Keren .Hajessod (Grnndsondsl dafür unsgebracbten Mittel. Besonders sei ans die kleine Tabelle neben der großen Landkarte Palästinas hingewiesen. Sie zeigt, daß der Geburtenüberschuß bei der dortigen jüdischen Bevölkerung infolge der hohen Geburtenziffer und der geringen Kindersterblickikeit erheblich größer ist als in den wichtigsten europäischen Ländern." Ter letzte Raum ist betitelt: „Der jüdische Mensch". . 's . , Eine große Weltkarte veranschaulicht die Verteilung der Juden über die bewohnte Erde. Interessant sind die Typen verstreuter kleinster Teile der Indenheit in Indien und Ehina, die in Deutschland wenig bekannt sind. Zahlendarstellungen zeige» einerseits die Entwicklung der Eheschließungen, das starke Anwachsen der Mischehen und den Geburtenrückgang, ans der andern Seite -die wiederbelebendc Wirkung des Sports. ' ' - Der Andrang von Nichtjuden zu dem jüdischen Pavillon war an dem Tage, wo ich die Aiisstcllnng besnchte. ungleich stärker als zn anderen gleichartigen Aufstellungen. Tie einfache Landbevölkerung iiberwog. Erstaunxn auf allen Gesichtern zeigte sich darüber, daß die meistens figürlich dar gestellten Einrichtungen der Hygiene (Tauchbad, Beschneidnng. Speisevorschriftchi, Generalreinigung der Küche vor dem Osterfeste) auf Vorschriften der Bibel beruhen sollten., Ei» katholischer Geistlicher bestätigte ans die fast ungläubigen fragen mehrerer Besucher die Nichtigkeit der angeführte» Bibelstellen. In der Palästinaabteilung machten insbesondere die erschütternden Darstellungen der Pogrome einen tieien Eindruck. Ich verließ den jüdischen Pavillon in dem (Gedanken, daß auch diese Ausstellung dazu beiträgt, Kenntnisse über jüdische Tinge, über altebrwürdigc. auf dem jüdischen NeligionSgesetz beruhende hygienische und soziaje Einrichtungen zn verbreiten und Vorurteile zu beseitigen. L. Ploemacher. Wir bitten unsre Gemeindemitglieder, das Gemcindeblatt jedesmal bis zum Erscheinen der nächsten Nummer aufz«- bewahren, da wir die Gottesdienstzeiten, den Monatskalrnder und andre wichtige Bekanntmachungen nur noch im Gemeindeblatt verössentlichen. Der B o r st a n d. Ächtung Ächtung BARCHES in bekannter C )üte seit 30'Iahren Vück srei ßatil Schützengaffe 3 > Fernsprecher 27 201 Clcfit« frei Qnll Cicfcct frei I gu PMUlehkalton empfehle Ich: WienerTeegebäck, Kuchen. Sorten usw. grtn Steitag alt Cpajlafität, Wasser- und Butter-Barches alle» in erstklassiger Ausführung mit ff. gutaten Ju ben bevorstehenden Feiertagen bitte Ich bt« Destellungen rechtzeitig auszugeben Homgkuchelifabrik R. Eterzel Rachf. S.Raltenforl %tUp*»u IgSSl / «BarcholomSIftrabe 2, <£cf, Rosenftrah« / tliltmIM -ats

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