Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 1 (1925-1926)
- Issue
- 12 (28.4.1926)
- Date
- 1926-04-28
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 ieinei ndeblatt.der Israelitischen onSflemcuibe Dresden Nr. 12! Mitteilungen Tie „WeioUi", Abteilung „Hygiene der Juden", braucht zur Errichtung des jüpischeil Pavillons große (Sclbmittd. Sic gibt deshalb „Bausteine" in Joriu eines künstlerischen (tzedenkblattes zum Preise von 1 bis 2 3 t. aus. Ta es sich um das Zustandekommen eines großen jüdischer, Kulturwerks bandelt, wird die Beteiligung empfohlen. Tie „Bausteine" sind im (Gemeindeamt erhältlich. Persinalien T:e K u u jt - und A n t i c> u i t ä t e n h a n d l u u g M. 2 a 1 c« nr o n, eine der bekanntesten Dresdens, ha, ihre ttzeschäftsräume voü der Präge! Straße nach dem Hause Sch l o ß st r a ß e 2 V verlegt, das von dun Dresdner Architekten Leopold Lustig einem Zweckentsprechenden lllmbttu unterzogen worden ist. Es ist eines jener alten Barockh-chser aus dem 1*. Jahrhundert, die den architektoiiischen Stolzider Stadl bilden. Im Innern ist durch den Uiiibaü ein schöner ÄtOsstellungsraum euiilaiiden, der durch einen Tcckendurchbruch Erdgeschoß und ersten Stock geschickt vereinigt, währeiid das erüe (ile'choß darüber eine» tiefen Saal in voller Breitdes Hau-cS bildet. . Tic 3tzände find rot, die Tecken weis; gehalten, so dag ein festlicher .(rlang entsteht, in dem die alten Kunst verke, Porzellane, Oletnälde, Möbel vor allem, prunkvoll schöne und künstlerisch vornehme Atkorde ergeben. Eine klci»c^2ebenewürd:gkeil ist so in diesen Räumen entstanden.. Ihre Erönnung vollzog sich am Ticnetag vormittag mit einer kleinen Jeier vor geladenen (('-ästen, an deicn Spitze Vertreter der staatlichen und .städtischen Behörden. die Leite» der Tresdvcr Saininlunpen und viele Kunstftcunde und SnmmHer von nab und fern erschiene» waren. Nach Begrüßungsworlcii ^s>es jetzigen (>!eschärtSinhabcrs, Herrn Lalomcn, hielt OleheimrcL Prof. Bruck von der Technischen Hochschule eine Ansprache, in her er von der geschichtlichen- Entwicklung der fast (*0 Jahre bestehenden Jirma, die seht in der dritten ttencralion i'i derselben Jämllie in, berichtete und rühmlich hcrvorhob, welche Jörderuug junge Kunskgelebrte imincr von den Inhabern des Ke.' schäftS eriahrciu haben. Der Direktor des Stadtmuscums, Tr. (»irotziiianu, dankte Herrn Saloinon für die uneigennützige Unlerstützuug und Bereicheruvig, die er schon oft den städtischen Sammlungen zuteil werde» lief, und pries die Zu'ammenarbeit von Wissenschaft, Kunst und Haadel in Dresden. Eine angeregte Besichtigung der Kunstschätze schloß sich an. Central-Theater DIE GROSSE HAUERtREVVE 1925/2« 99 «« müssen Sie unbedingt gesehen haben! Kartnmlaaf täglich ab!• Uhr «nanterbrochen an 4«r Theaterkasse Aus dem Vereinsleben Im Anschluß an eine» Vortrag des Herrn Tr. Holländers t »d der Frau Samge, Berlin, ist in Dresden eine Jraucn-Arbeitsgemeinschast des ventraltzereni« gcgründet worden. Ter inzwischen gewählte Vorstand ladet zum 6. Mai, nachmittags 4'A Uhr. in den Räumen der ssralcriiitas-Lbsc, 3>Loritzstratzc 1b, zu einer Bcrsaminlung ein. Jur Werbung ton Mitgliedern für diese (tzründnng ist eine Ausforherung mit Be kanntgabe der Dagcsordniiiig an die grauen der! Eentralvcrd: 3t>'itgllsder ergangen. Sonstige Interessenten sin^ willkommen Verein jüdischer Handwerker Dresden» und Umgebung .Nach der am st» März 1020 erfolgten Neuwahl! des Vorstandes fegt sich dersell-c zusammen: l. Vorsitzender Leopold Lustig, 2. Pcsrsivender Bernhard Kanner, 1. Schriftführer Siegfried Schneider, 2. Schriftführer Iran Themal, Beisitzer: Hermann Reumarn, Leopold sscucrman», Hecht, W. Alexander. Aufnahmegebühr l 3>., 3»citglicdsl'eitr»g l M. Anfnabiiic jederzeit durch den Vorsitzenden, Architekt L. Lüstig, Prager Straße 01. Verein jüdischer Händler und Angestellter In einer Versammlung am 10. April .1026 tvurde folge» Se Entschließung gefaßt: -! „Tie heute tagende Mitgliederversammlung dhs „Vereins jüdischer Händler und Angestellter in Dresden" nimmt davon Kein tnis, daß die Herren Vogel, Koffler und Jener als Deputation beim Herrn (Generalkonsul der Polnischen Republik i» Leipzig auftragsgeniäß vorsprachen, um Auskunft über die am HO. .Januar 1020 slaltgefundene Protestversammlung zu geben: j j Tie polnischen Mitglieder des Vereins erklärest hierdurch au drücklich, daß sie an dieser Versammlung nicht teilgxnommcn habe i, nm gegeii ihre Regierung Stellung zu nehmen, wie'dies von judenfeindlicher Seite tles. Art. Tzienn. Berlins Nr. 4» vom 10. 2. 2Z> hinznstellcn beliebt »vird, sondern lim dazu bsizutrggeu, deß zwischen Polen nnd Deutschland ein den llmstände»^ nach gutes Ve:- hällnis bestehe. Tiefe Mitglieder begrüßen auch Nie Aufkläruu z, die der Deputation durch den Herrn (tzencralkonstil wurde, inubesondere. die Feststellung, daß die Deutschen in Polen alle Po:- teile der dortigen Erwerbslosenfürsorgc genießen und beis i cbj: r ii hiermit, daß s i e jederzeit darauf Bedacht sollten Sie ein „Germania"«Fahrrad benutzen. Dies ist viel angenehmer für Sie. Die schöne, frische Lust weitet Ihre Longen. Iiadfahren ist überhaupt sehr gesund undzugleicheinepraktifcheSache. Immer ist das „Germania"« Rad bereit. Überallhin fährt es Sie leicht und schnell. Sie können jederzeit losfahren und -altmachen, wo Sie wollen. Es gibt kein idealeres Verkehrsmittel. Sie wählen selbstverständlich „Germania", das technische Meisterwerk von Seidel & Naumann, Dresden, aus ZWinkler-Läden - Struvestrahe 9, Iohannstraße19, Prager Straße 36 — gegen (anafrifHdc Teil, zahluyg. - Uber 1 Million „Germania" «Näder wurden schon geliefert. Dresdner Raumkunst V. 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