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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-04-28 · 12 (28.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
1 (1925-1926)
Issue
12 (28.4.1926)
Date
1926-04-28
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1 Gemein-ebtatt der Mrae lltisGen Religionsgemeinde Dresden <£HmnmwniMnimftiimBiniKirai>HiH8iMHHii ks> Amtliches Organ des Gemeindevorftandes «v»»»i»i>ii»i»WWWlWMMi»»»>i>ii>l>i«> Verantwortk 8«bkislteitvng: Bk rodircttor L. Bloemacber. Dresden - Verlag: Zsraelitiscb« Reltgionsgemeind« Dresden - Druck: Kaden D 6omd.< Dresden-A. 1926 Dresden, den 28. April Nummer 12 Sonntag den 1b. Mai 1926, vormittags 1 \Vi Uhr finde» in der SynagOgC ZU Dresden ein Synagogen-Konzert stal» W Der Reinertrag soll >edürf»igen Kindern unserer Gemeinde die Mittel zu^ Kräftigung ihrer Gesundheit gewähren Ihre Mitwirkung haben in selbstloser Weise zugesagt: Kammersängerin Elisa Stünzner * Dr. Waldemar Staegemann . Konzertmeister Jan Dahmen . ' Es wirken ferner mit: ' Kantor P. Hofstein . sic der Synagogenchor Kantor H. Paglin rjc Organist Max Birn Nählere Mitteilungen über Preise der Plätze, Verkaufsstellen usw. folgen iioch Um zahlreiche Beteiligung wird dringend gebeten Der Vorstand der Israelitischen Religionsgfemeinde - Rechtsanwalt Paul Salinger Mjx Levi Siegfried Pionkowski Sanitätsrat Dr. Salzburg Sanitätsrat Dr. Zimmermann , Offenbarung Pon Rabbiner Dr. Albert Wolf d;r Eine alte Erzählung Thora gab, fragte er alle annehmen wollten, damit .Hätte Gott uns die Thora genommen. To sprach Gott Wollt ihr meine Lehre.an diese. Du sollst nicht toter nehmen, erwiderten sie: vom Krieg. Und ähnlich Wir leben vom Raube, win du sollst nicht stehlen! To und keines wollte die Thorp sich bereit, im Sinne der gewürdigt, daß Gott sich i wählt, Gottes Volk auf Der Sinn dieser Erzähl wendet sich an alle Mensch« > Wahrheit zu erkennen. Es Seele notwendigem!» Bor, eit offenbar werde. So ensch die Schönheit ein berichtet: Bevor Gott Israel die Völker der Erde, ob sie seine Lehre keines hinterher sprechen könnte: angeboten, wir hätten sie auch anznerst zn den Nachkommen Esaus: Lehmen? Was steht in ihr, fragten Tann können wir sie nicht anm wir leben vom Schwert und antworteten die Söhne Asmaels: könnten wir das Gebot beachten, hatte jedes Volk einen Einwand, annehmen. Israel allein erklärte Thora zn leben. Darum wurde es hm offenbarte, und wurde es eiten zu sein. uiifl ist der: Tie Lehre Gottes 1. Aber nicht alle sind fähig, ihre ist eine besondere Einstellung der a^issetzung dafür, daß ihr die Wahrnur der künstlerisch veranlagte Kunstwerkes ganz in sich aufzntme es nehmen vermag, so ist die Erkenntnis einer Wahrheit nur dein möglich, der die innere Einstellung dasiir besitzt. Seitdem die Menschen denken, haben sie versucht, das Dasein hu erklären, haben sie die Welt erforscht, um ihr Sein begreifen zu können, haben sie gestrebt, die Wahrheit von den Dingen zu finden. Soviel Versuche, soviel Mißerfolge, soviel getäuschte .Hoffnungen. Nie ist es dem denkenden Verstände gelungen, die Rätsel des Daseins zu lösen. Man hat darum dem Denken selber Schranken auferlegen wollen, hat versucht. Grenzen zu ziehen, innerhalb derer allein widerspruchsloses Denken möglich sei. Und wenn auch der Nachweis gelungen ist, daß es solche Grenzen für den menschlichen Verstand gibt, der Trieb nach Wahrheit, die Sehnsucht nach einem Wissen vom Ganzen der Welt ist ungestillt in jedem Menschen vorhanden, und er verlangt Antwort auf die tiefsten Fragen des Lebens. Und jener Beweis ist doch nur der Nachweis, unser Denken nicht zureicht, daß unser Verstand nicht fähig ist. die Antwort zu finden. Unser Denken ist Begründen und Folgern. Hüben wir de» Grund einer Sache gefunden, gleich fragen wir weiter nach dessen Ursache. Nie können wir denkend zum letzten Grunde, 23232323485323532348230202482323232323 022323235323484802305302232323482353234823532353482348482300024823235323535323482323532353485353534853232323232300022348480102000053534848235353482323 ^7750976

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